Hunt

HSV verabschiedet sich aus Lagos

„Moin“ statt „bom dia“ heißt es heute. Denn auch einer ereignisreichen Rückreise haben wir es gestern noch kurz vor Landeverbot geschafft, in Hamburg Fuhlsbüttel zu landen, während die Mannschaft heute von Lagos aus nach Basel reist, um dort morgen um 15 Uhr zum Abschluss der Trainingslagerwoche gegen den FC Basel zu testen. Ein Test, den man als sowas wie die Generalprobe für den Rückrundenauftakt gegen den 1. FC Nürnberg sehen könnte. Zumindest war er so sicher angedacht. Denn danach gibt es nur noch einen Test gegen den unterklassigen Regionalligisten VfB Lübeck am kommenden Donnerstag. Der Fehler im System: In Basel muss der HSV auf eine offensiv stark dezimierte Mannschaft zurückgreifen. Mit der ersten Elf, die auch gegen Nürnberg beginnen soll, wird also aller Voraussicht nach nicht einmal zusammen getestet werden können.

Beyer soll beim HSV nicht der letzte Neue sein

Das Wetter lädt geradezu dazu ein: Strandwetter in Lagos – und die Spieler bekommen trainingsfrei. Dennoch blieben einige Spieler im schönen 5-Sterne-Hotel Cascade. Einige von ihnen spielten Billard, andere Playstation oder Tischtennis. Wieder andere ließen sich behandeln oder nutzten das hauseigene Sp zum Ausspannen. Und auch das Trainerteam hatte sich etwas vorgenommen. Kreisspiel stand auf dem Plan. Genau genommen war es schon Runde zwei, nachdem sich die Trainer und Verantwortlichen gestern schon auf dem hinteren Platz in aller Ruhe die Bälle durch die Beine geschoben hatten. „Super aufregend, das war ein cooler erster Tag“ , freute sich indes einer, der schon sein zweites Trainingslager seit Jahresbeginn absolviert: Neuzugang Jordan Beyer.

HSV holt Beyer aus Mönchengladbach

Und plötzlich geht die nächste Tür auf, um mal bei den Worten von Jonas Boldt zu bleiben. Der HSV-Sportvorstand hatte es bei der Präsentation von Mittelfeldspieler Jonas Schaub bereits angedeutet, man werde warten. Man soll doch bitte geduldig sein, wiederholte Boldt am Sonntag. „Es geht nicht darum, einfach etwas zu machen – sondern darum, das Richtige zu machen“, hatte Boldt schon im Sommer als Handlungsmaxime ausgegeben. Und danach richtete er sich auch in diesem Winter. Noch am Abflugtag hatte Boldt Ruhe angemahnt. Wohl auch, weil er ahnte, dass es gar nicht so lang dauern wird. Genau genommen dauerte es jetzt nicht einmal drei Tage, bis der nächste Neue da ist: Und das ist Rechtsverteidiger Jordan Beyer, der von Borussia Mönchengladbach auf Leihbasis zum HSV wechselt. Bis Saisonende wird der Defensivspieler erst einmal ausgeliehen.

Hecking: „Wir trainieren so lange, bis ich zufrieden bin“

Es lagen keine 15 Meter zwischen Aaron Hunt, der vor laufenden Kameras gerade über sein verletzungsreiches Jahr 2019 sinnierte, und dem neuen Hoffnungsträger Louis Schaub, der für einen gelungenen Pass in die Tiefe von Trainer Dieter Hecking lautstark gelobt wurde. Ein Sinnbild für die Situation des HSV-Kapitäns, der heute abseits des Hauptgeschehens erneut mit Rehatrainer Sebastian Capel arbeitete. Er will eben auch schnell wieder genau dort stehen, wo Schaub für seinen Pass gelobt wurde: auf dem Platz. „Ich weiß noch nicht genau, wann“, so Hunt, „aber es ist gut möglich, dass ich noch hier im Trainingslager wieder einstiegen kann.“

Pollersbeck fällt sechs Wochen aus - Ewerton auch wieder?

Dieter Hecking war nicht nach Gesprächen zumute. „Nein“, so die kurze Antwort auf die Frage eines Kollegen, ob wir kurz über die gerade bekannt gewordene Verletzung von Julian Pollersbeck sprechen könnten. Verständlich. Denn gerade nach dem ganzen Theater um einen möglichen  Wechsel des Keepers im Winter und der Mut machenden Aussage Heckings an unter anderem auch Pollersbeck, dass alle drei Keeper jetzt die Chance hätten, auf sich aufmerksam zu machen, passt die Verletzung so gar nicht rein. Vier bis sechs Wochen Pause müssen bei Pollersbeck eingeplant werden, nachdem sich seine gestern zugezogene Verletzung als Bänderriss im Sprunggelenk entpuppte. Pollersbecks Kommentar? „Scheiße.“ Was auch sonst…

HSV-Trainingsauftakt ohne Neue - noch...

„Frohes Neues“ platzte es zuerst aus dem wie immer gut gelaunten HSV-Cotrainer Dirk Bremser heraus, als er die Treppen herunter kam und die Zuschauer begrüßte. Teilweise sogar per Handschlag. Die Spieler im Folgenden machten es ihrem Vorturner gleich. Alle grüßten nett und höflich in die überschaubare Runde, ehe es zum Warmlaufen auf den Platz ging. Zwei große Runden, danach ein paar kurze Sprints inklusive Dehnübungen, ein ausgedehntes Kreisspiel, während die Keeper separat trainierten - und dann ging es schon über in Spielformen. Mit dabei: drei U19-Akteure. Nicht dabei: Aaron Hunt.

Der HSV plant seine Zukunft

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind fußballerisch außerordentlich interessant - wenn man die Premier League mag. Und das tue ich. Sehr sogar. Allerdings sind eben jene Tage aus Hamburger Sicht eher ereignislos. Der Trainer macht Familienurlaub, die Trainerkollegen und Spieler machen es ihm gleich, während der Sportvorstand versucht umzusetzen, was man zuvor im Sportlichen Kompetenzteam (Hecking, Mutzel, Boldt) besprochen hat. „Dabei ist  nicht immer maßgebend, wann man etwas möchte, sondern wann man etwas kann, was man möchte“, sagte Boldt vor kurzem und beschrieb damit, was beim HSV noch immer gezwungenermaßen dazugehört: Geduld.

Frohe Weihnachten!

Alle, die den MorningCall hören, wissen es schon. Für alle anderen fasse ich noch einmal in aller Kürze zusammen, was heute beim HSV wichtig zu wissen ist. da wäre zum einen ein Interview von Klubboss Bernd Hoffmann, der sich optimistisch zeigt, in der aktuellen Konstellation den Aufstieg zu realisieren. Im selben Moment nennt der Klubboss den Wiederaufstieg aber auch „Geschäftsgrundlage“ und erhöht sportlich den Druck und begründet ihn nachvollziehbar mit den finanziellen Folgen .

Dieses Konstrukt verdient Vertrauen

Er war auf dem Heimweg, als ich ihn erreichte. Dieter Hecking hatte am gestrigen Sonntag noch einmal Großkampftag mit seiner Sportlichen Leitung, ehe er von heute an für ein paar Tage komplett raus ist. Familienzeit zuhause. Nicht er, sondern Sportvorstand Jonas Boldt und Kaderplaner Michael Mutzel sind in den kommenden Tagen und Wochen diejenigen, die das umsetzen sollen und müssen, was der HSV-Trainer mit ihnen zusammen geplant hat. Ein Außenverteidiger und ein Offensivspieler sind geplant. Wobei sich der Plan offensiv ein wenig verschoben hat. Denn aus dem klaren Plan, einen Mittelstürmer zu holen, hat Aaron Hunts Verletzungsanfälligkeit einen variablen Plan werden lassen. Inzwischen schauen sich die HSV-Verantwortlichen auch nach einem offensiven Mittelfeldspieler um. Und das ist auch gut so.

„…einfach mal in Führung gehen…“

Dieter Hecking ist nicht wirklich bekannt dafür, dass er im Abschlusstraining zu viel preisgibt. Dennoch boten die Abschlusseinheiten vor Sandhausen (mit Jung auf der Sechs) und heute vor der Partie beim SV Darmstadt 98 interessante Ansätze in den Spielformen. Letzte Woche war Fein draußen, Jung auf der Sechs - und so kam es in Sandhausen auch. Heute waren Jung und Fein auf der Sechs - eine Möglichkeit für morgen? Absolut. Zumal Hecking so die Zweikamphärte im zentralen Mittelfeld hinter dem weitgehend körperlos spielenden Sonny Kittel (rückt wohl als Ersatz für Hunt wieder in die Startelf) wieder stärken würde. Alles, was es sonst noch vor dem letzten HSV-Spiel dieses Jahres  zu wissen gibt, hier: 

Hunt fällt mal wieder aus - und der HSV sucht seinen Nachfolger

Es war seine letzte Spieltags-Pressekonferenz in Hamburg. Und Dieter Hecking hatte gleich eine schlechte Nachricht parat: Aaron Hunt wird ausfallen. der HSV-Kapitän hat sich im gestrigen Training einen Bänderriss im linken Fuß zugezogen und wurde von Hecking vorzeitig in den Winterurlaub entlassen. „Er soll jetzt mal einen dicken Strich unter das Jahr 2019 machen und ein paar Tage Urlaub nutzen, und dann hakst du das Jahr ab. Er soll es genau so machen. Nicht zu viel drüber nachdenken, sondern sich gut auf die Rückrunde vorbereiten. Dann haben wir dreieinhalb Wochen Vorbereitungszeit, wo er sich wieder in die Verfassung bringen kann, um die Alternative zu werden, die wir in ihm sehen und auch benötigen, um uns dann beim großen Ziel auch mehr zu helfen als im Jahr 2019“, so Hecking auf der Pressekonferenz, die wir Euch hier im Blog noch einmal zusammengefasst haben in unserem neuen Format „PK+“. Bis zur Wintervorbereitung am 6. Januar soll der Kapitän jedenfalls wieder voll belastbar sein.

Harnik ist vom Erfolg überzeugt - Hunt muss Training abbrechen

Um einen Aaron Hunt aus seiner Haut fahren zu lassen, muss man schon ziemlich was anstellen. Der HSV-Kapitän gilt ansonsten als eher cooler, abgeklärter Typ. Nach außen wirkt seine Art oft etwas unterkühlt. Auf dem Platz sogar auf den einen oder anderen überheblich - wenn es nicht klappt. Oder es wird als fußballerisch genial gefeiert - wenn es denn funktioniert. Und ehrlich gesagt wüsste ich nicht, was ich gemacht hätte, wenn mir früher ein Mannschaftskollege so unnötig im Training in die Hacken gerauscht wäre wie es Youngster Xavier Amaechi heute bei dem HSV-Kapitän machte und ihn damit zum Trainingsabbruch zwang. Dick bandagiert und humpelnd ging es für Hunt nach einer längeren Behandlungsphase in die Kabine.

Zeit für einen Befreiungsschlag

Im Abschlusstraining hat Trainer Dieter Hecking in den letzten Wochen und Monaten eher selten die Startelf gezeigt. Vielmehr versuchte er immer, den Gegner zumindest nicht zu früh wissen zu lassen, wie er beginnen lassen würde. Und so ist es auch diesmal. Heute im Abschlusstraining hat der HSV-Coach zunächst mit Ewerton neben Letschert in der Innenverteidigung und parallel dazu vorn Kittel statt Hunt im Zentrum (Harnik auf Außen, Hinterseer im Sturmzentrum) spielen lassen.

Die Ruhe zu bewahren bedeutet längst nicht, untätig zu sein

Schlechte Erfahrungen lassen einen hellhörig werden. Das ist wahrscheinlich bei uns allen so. Und dennoch besteht die Kunst des Erfolges darin, aus den Erfahrungen zu lernen und sich zu verbessern. Soll heißen: Fehler zu machen ist nicht schlimm. Schlimm wird’s erst, wenn man nicht daraus lernt. Und diesen Effekt wollen viele von Euch aktuell beim HSV ausgemacht haben - und ich bei vielen von Euch. Und damit will ich hier wirklich niemanden attackieren. Im Gegenteil: Es ist nicht mehr als meine ganz persönliche Meinung, bei der ich keinen Anspruch auf Richtigkeit stellen will. Aber ich behaupte: Wer jetzt schon davon spricht, den Trainer wechseln zu müssen, oder dass es „lichterloh“ brennt - der verfällt in genau die Hektik, die dem HSV erneut den Aufstieg kosten könnte. Was ich meine? Ganz einfach: Ruhe zu bewahren haben wir alle immer wieder gefordert. Genauso Konstanz. Aber die Halbwertzeit dieser Forderungen scheint kaum der Rede wert. Zwei Niederlagen in Folge und nur noch Platz zwei, schon wird aus dem meist gefeierten Konstrukt der letzten Jahre ein Misserfolgsmodell, das man doch bitte schnellstmöglich überdenken sollte.

Der HSV muss schneller werden - oder einfach nur mutiger?

Versprochen, der Blog zum zweiten Advent wird nicht zu lang. Aber  ein paar Gedanken muss ich dann doch noch mal loswerden, nachdem die zweite Niederlage in Folge den HSV in die Krise zerrt. Zumindest sehen das ja einige von Euch so. Ich indes glaube nicht an eine Krise, sehr wohl aber daran, dass der HSV diese Phase nutzen muss, um genau zu erkennen, was noch fehlt, um beständig gut zu spielen und aufzusteigen. Denn Fakt ist, dass die Leistungsträger der bisherigen Saison aktuell nicht Inn der Verfassung sind, Spiele zu entscheiden.

Endlich wieder zuhause - der HSV empfängt den 1. FC Heidenheim

Beim Abschlusstraining mischte Lukas Hinterseer das erste Mal wieder voll mit. Der Österreicher ist, wenn er denn selbst Grünes Licht gibt, überraschend ebenso wie Aaron Hunt, Xavier Amaechi und Jatta nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder einsetzbar, wenn morgen das Spitzenteam des 1. FC Heidenheim im Volkspark zu Gast ist. Bislang wurden 41.000 Tickets abgesetzt, nur 400 davon gingen nach Heidenheim. Und nicht nur Trainer Dieter Hecking erwartet ein Duell nahezu auf Augenhöhe.

Wie erzwungene Maßnahmen den HSV auch besser machen

Es war nur eine Trainingseinheit. Ganz klar. Da ist maximal eine Tendenz zu erkennen. Wirklich eindeutige Rückschlüsse auf bevorstehende Spiele bzw. die Leistungen in diesen Spielen geben die Einheiten maximal in größerer Summe. Und selbst da hat man sich gerade beim HSV in den letzten Jahren sehr oft getäuscht. Dennoch behaupte ich heute das erste Mal seit langer Zeit wieder, dass ich etwas erkannt zu haben glaube. Neben dem durch viele Rückkehrer zweifellos neu befeuerten Konkurrenzkampf agierte Ewerton heute beispielsweise auffällig motiviert. Er war sich für keinen Weg zu schade, war am Ball sicher und in den Zweikämpfen sehr robust sowie bei Kopfbällen (gab es kaum) unschlagbar. Aber vor allem war zu erkennen, dass funktionierte, was sich Trainer Hecking ausgedacht hatte, als er zunächst auf verkürztem Feld auf sechs kleine und später auf noch einmal verengtem Spielfeld auf zwei große Tore spielen ließ: Es gab Zweikämpfe en masse und die Spieler waren durchgehend in Bewegung. „Sehr gut, Männer“, waren dann auch die drei Schlussworte von Trainer Dieter Hecking, dem die sehr Kräfte raubende, intensive Einheit sichtlich gefallen hatte.

Heckings Auswahl wird wieder größer

Dieter Hecking wollte das Thema nicht. Ganz eindeutig. In aller Deutlichkeit lehnte er am Tag nach dem 1:2 in Osnabrück jede Frage nach möglichen Neuzugängen im Winter ab. Und anstatt über mögliche neue Spieler zu sprechen, wurden die anwesenden, enttäuschenden Spieler geschützt. Bobby Wood zum Beispiel, wie ich Euch ja gestern schon im Blog beschrieben hatte. Zurecht. Dennoch darf das eine das andere nicht ausschließen, denn am Ende steht über allen Einzelschicksalen doch noch der Erfolg des HSV.

Der HSV reist ohne Hunt zum VfL Osnabrück

HSV-Trainer Dieter Hecking ließ das Feld heute beim Abschlussspiel bewusst klein. Er wollte simulieren, was am morgigen Freitag an der Bremer Brücke auf den HSV wartet. Denn der VfL Osnabrück hat nicht erst beim 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart zuletzt bewiesen, wozu er vor heimischem Publikum in der Lage ist. Worauf es in Osnabrück ankommt, was den HSV erwartet, wer ausfällt, wie Hecking spielen lassen will, und noch viele Mehr - wie immer im Spieltags-Check von Christian (Osnabrück) und mir:

Wood darf hoffen - und muss liefern

Es hätte lauter sein können. Nein, ich behaupte sogar, in jedem einzelnen der letzten fünf bis zehn Jahre wäre es deutlich lauter geworden, wenn ein stolzer Spieler wie Kyriakos Papadopoulos sich aus der Versenkung heraus gemeldet hätte. Es wären keine netten Worte in Richtung Klub gefallen. Und es wäre der aktuelle Trainer mehr oder weniger indirekt angegriffen worden. Schließlich stellt er ihn ja nicht mehr auf. Aber in diesem Fall war mal wieder die Überschrift das Dramatischte an der ganzen Geschichte über den bei der U21 zwischengeparkten Griechen, der gern eine neue herausfordernde Aufgabe hätte. Überraschend, da Papadopoulos durchaus bekannt dafür ist, sein Herz auf der Zunge zu tragen. Dass er letztlich aber die Möglichkeit eines ihm wohl gesonnenen Mediums nur dafür nutzt, um sich anderweitig beim 1. FC Köln anzubieten und beim HSV noch mal öffentlich über einen letzten Auftritt zu bitten - schon DAS allein ist ein sehr gutes Zeugnis für alle HSV-Verantwortlichen.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.