Hunt

Der (mutige) Weg ist das Ziel

Es tut manchmal gut, sich einfach mal mit Außenstehenden zu unterhalten. Unaufgeregt. Entspannt. Ohne eigene Interessen. Und vor allem etwas objektiver – soweit das bei einzelnen Personen möglich ist. „Hier wundert man sich nur, dass tatsächlich schon wieder Unruhe bei Euch ist“, hat mir beispielsweise Christian Hoch vorhin gesagt. Ich hatte mit ihm telefoniert, um zu hören, wie es ihm geht. Zur Erläuterung: Christian, den ich nur zu gern als meinen Kompagnon dauerhaft bei der Rautenperle dabei gehabt hätte, absolviert gerade eines der spannendsten Volontariate, die man sich als angehender Sportjournalist vorstellen kann: Er ist beim WDR. Aktuell eingesetzt in der Sportschau. Glückwunsch dazu noch einmal, Christian! Du rockst das Ding…!

Klare Kante bei Ambrosius

Wie es denn sein kann, dass ich nicht voll in Alarmstellung geraten bin, wurde ich heute gefragt. Diesen Ambrosius dürfe der HSV „doch nicht auch noch“ verprellen, hieß es. Und ich wusste zunächst nicht, wie ich es sagen sollte, ohne meinen Gegenüber komplett zu verärgern. Lange habe ich überlegt, um dann zu antworten: „Wenn er gehen will, muss er gehen.“ Die Reaktion meines Gesprächspartners? Verständnisloses Kopfschütteln, gefolgt von der Ansage, dass ich doch endlich aus den Fehlern der Vergangenheit lernen sollte. Als ich darauf wiederum entgegnete, dass ich eben genau das damit machen würde, verstärkte sich das Kopfschütteln. Dennoch haben wir im Anschluss daran eine durchaus konstruktive Diskussion begonnen.

Ein Remis, das Hoffnung macht

Wintzheimer, Onana, Vagnoman und Ambrosius gegen Zalazar, Zander, Becker, Daschner und Co. – das Stadtderby hat für mich vor allem das gehalten, was ich mir sportlich davon versprochen hatte. Mal abgesehen vom ausgebliebenen Sieg für den HSV natürlich. Aber ansonsten war es sportlich betrachtet für mich eine sehr ansprechende Partie, die vor allem eines auslöst: Hoffnung. Bei beiden Klubs sogar, wobei ich an dieser Stelle unsere Nachbarn mal weglasse und mich um das Wesentlichere kümmere, um den HSV. Denn bei dem hatte Trainer Daniel Thioune eine mutige, junge Aufstellung gewählt. Und ich hoffe sehr, dass genau so weitergeht…

Thioune lässt Leistner und Heuer Fernandes zappeln

Die Corona-Zahlen in Hamburg steigen signifikant. Nicht wenige rechnen damit, dass es in Sachen Stadionbesuch nach der kurzen Lockerung seitens der Stadt schon bald wieder neue Einschränkungen geben wird. Und auch im Umfeld vom nächsten HSV-Gegner FC Erzgebirge Aue ist ein Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Aues Profis zuletzt nur individuell trainieren. „Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme unsererseits. Nach einem weiteren Test können wir hoffentlich wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Alles andere wäre sehr kontraproduktiv für uns“, sagte FC-Trainer Dirk Schuster. Dass die Sachsen als Tabellenzweiter zum Spitzenreiter nach Hamburg reisen, wollte Schuster angesichts des frühen Zeitpunkts nicht überbewerten. „Ich möchte trotz der Tabellenkonstellation nach dem zweiten Spieltag nicht von einem Spitzenspiel sprechen. Die Unterschiede zwischen beiden Vereinen sind einfach zu groß“, erklärte der 52-Jährige.

2:3 gegen Stuttgart - HSV schlägt sich selbst

Marco Hagemann, der Kommentator von  bei „Servus TV“, sprach immer wieder von einem sehr kurzweiligen, temporeichen Spiel und schien begeistert. Es würde von beiden Teams bei den vorherrschenden 28 Grad im Schatten eine erstaunlich „hohe Intensität“ an den Tag gelegt. Und das mag auch gestimmt haben. Allerdings brauchte der HSV beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart im Rahmen des Helden-Cup in Kufstein auch fast eine gesamte Halbzeit, um diese hohe Intensität auch ein wenig wirkungsvoll einzusetzen. Dann war es Neuzugang Simon Terodde, der gegen seinen Exklub VfB Stuttgart einen Konter über Josha Vagnoman und Bakery Jatta aus kurzer Distanz mit links einnetzte (43.). Ein schön schneller Konter, wie ihn Trainer Daniel Thioune nur zu gern gesehen haben wird.

Das Herzstück des HSV braucht mehr Spezialisten

Als der HSV vor Beginn der abgelaufenen Saison Sonny Kittel als Zugang präsentierte, war ich ähnlich begeistert, wie ich es dieses Jahr über eine Verpflichtung von Heidenheims defensiven Mittelfeldspieler Niklas Dorsch gewesen wäre. Ich hatte die Hoffnung, dass sich der HSV tatsächlich auf der Position des zentralen Mittelfeldspielers offensiv neu aufstellt – und das mit einem herausragend veranlagten Fußballer wie dem jungen Kicker, der aus Ingolstadt zum HSV wechselte. Dass es am Ende anders kam wissen wir. Aner Daniel Thioune deutete schon an, dass er Kittel woanders als außen einplane. Die die Gefahr, dass es dennoch auch in der bevorstehenden Saison so kommt, besteht. Klar. Aber es gibt sie eben schon – die anderslautende Ansage von Neu-Trainer Daniel Thioune.

VfB Stuttgart patzt - Augen zu und durch da jetzt...!

Es wäre sicher am naheliegendsten, jetzt eine Diskussion darüber zu führen, ob Aaron Hunts automatische Vertragsverlängerung für den HSV gut ist oder nicht. Das würde hier viele Pros und Contras ergeben und sicher interessant auch im Nachgang. Aber darum hätte es vorher gehen können – und darüber kann man sicher auch nach dieser Saison wieder diskutieren. Aber für den Moment geht es nicht darum. Würde ich eine Rangliste mit HSV-Themen machen, Hunts neuer Vertrag wäre bei mir nicht in den Top 50. Denn diese werden von aktuellen Themen dominiert. Meine Nummer ein bis 49: Das nächste Spiel! Was morgen passiert, interessiert nullkommagarnicht. Der Moment zählt. Denn nach dem HSV hat gestern auch der 1. FC Heidenheim gewonnen und ist weiter zwei Punkte hinter dem HSV auf Rang vier. Hinzukommt, dass der VfB Stuttgart heute in Karlsruhe mit 1:2 verlor und dem HSV somit einen Punkt Vorsprung und Tabellenplatz zwei überlässt. Ergo: Das war ein sehr guter Spieltag für den HSV!

Auf die Feinheit kommt es an

Ich habe mir das ganze Spiel angetan. Dresden gegen Fürth. 90 Minuten. Genau genommen 94 Spielminuten, in denen mir weder Fürth noch Dresden wirklich imponierte. Wobei mein Augenmerk auch weniger auf die fußballerische Qualität des Spiels denn auf die individuellen Qualitäten der Dresdner gerichtet war. Und die sind – bei allem Respekt – zumindest nicht Angst einflößend. Lediglich der Umstand, dass man nach der Halbzeitpause zulegen konnte, passt irgendwie nicht zu dem HSV von heute, da dieser bekanntermaßen mit zunehmender Spielzeit zunehmend wackelig wird, passte mir nicht so. Laut Trainer Markus Kauczinski soll das bei den Sachsen immer wieder so sein. Kann der HSV seine Zitterbeine stabilisieren und am Freitag in Dresden mal einen ungefährdeten Sieg einfahren?

In der Luft geht dem HSV die Puste aus

50 Tore hat der HSV in dieser Saison geschossen. Auch in Fürth gab es zum Auftakt gleich zwei Treffer. Und obwohl man schon jetzt fünf Tore mehr erzielt hat als in der gesamten Vorsaison, sind es doch noch immer zu wenige Tore, um in der Tabelle nach ganz oben zu klettern. Wobei ich behaupte, dass die geschossenen Tore trotz der vielen ausgelassenen guten Gelegenheiten am Ende locker hätten reichen müssen, um in der Tabelle ganz oben zu stehen. Allein Bielefeld hat mit +26 ein um sechs Treffer besseres Torverhältnis. Und das größte Problem sind meiner Meinung nach auch nicht die ausgelassenen Torchancen. Es sind vielmehr die zu vielen unnötigen Gegentore. 30-mal musste HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes bislang schon hinter sich greifen. davon allein achtmal nach Standardsituationen. Wobei man hier bei der Beschreibung der Problematik durchaus den Gegentreffer vom Sonntag in der Nachspielzeit nehmen kann.

Wenn Vertrauen zum Problem wird

Dieter Hecking hat eine große Gabe: Ruhe. Der HSV-Trainer ist abgesehen vom Spielfeldrand eher schwer aus der Ruhe zu bringen. Und das demonstriert er. Im Training, bei Pressekonferenzen - eigentlich fast immer. Auch nach dem bitteren, späten Ausgleichstreffer gegen Fürth suchte Hecking das Positive am Spiel. Und er fand es auch. Die zweite Halbzeit, die Fitness - vieles habe schon gepasst, so ärgerlich der späte Ausgleich auch gewesen sei. Und auch sonst gilt für den HSV-Trainer, dass er eine hohe Verlässlichkeit nicht nur einfordert, sondern sie auch lebt. Auch mannschaftsintern. Wobei ich genau da ein Problem sehe. Denn zu einem wichtigen Spieler zu halten, kann sehr wichtig sein. Seinen Führungskräften zu vertrauen, kann letztlich auch der entscheidende Impuls sein, große Titel zu gewinnen. Ich bin auch bis heute tatsächlich ein großer Freund davon. Es ist aber leider auch immer nur ein schmaler Grat zwischen produktiven Vertrauensbeweisen und Sturheit, die letztlich kontraproduktiv wird.

Hunt: „Wir haben die beste Mannschaft“

Viele Highlights hat das Hotel "Herzogs Park" in Herzogenaurach nicht zu bieten. Da müssen schon die selbst mitgebrachten Playstation herhalten, um das tägliche Training und das gemeinsame Essen als bisherige Höhepunkte des Tages zu überbieten. Es ist eben alles anders als sonst. Kein Wellnessbereich, der geöffnet hat, selbst das Personal gebe sich zwar sehr viel Mühe, soll aber auch den Kontakt zu den Spielern nach Möglichkeit minimieren.Trotzdem versucht Aaron Hunt der ungewöhnlichen Situation etwas Positives abzugewinnen. Es bleibt ja auch nichts anderes übrig angesichts der weiterhin unwirklich wirkenden Situation, die dem Profifußball in den nächsten Wochen Geisterspiele bescheren wird. „Das wird vom Kopf her etwas ganz anderes“, weiß Hunt. Der HSV-Kapitän hat sich schon mit der neuen Situation befasst, was zum Vorteil werden könnte. „Die Mannschaft, die sich am besten auf die neuen Umstände einlässt, wird die Spiele gewinnen. Und das muss nicht immer der Favorit sein.“

Hecking ist als Psychologe gefragt

Passiert es wieder? Ist der HSV in der Krise? Braucht der HSV in Zukunft einen begleitenden Mentaltrainer für seine Spieler? Im Moment wirft der HSV mehr unangenehme Fragen auf, als er positive Antworten zu geben im Stande ist. Im Ergebnis macht sich daher eine Art Depression unter den Anhängern breit. Ein Umstand, den Supporters-Chef Timo Horn zum Anlass nahm, einen ersten Appell an die HSV-Fans zu richten.

Wiedergutmachung in Aue?

Die Trainingswoche war gefühlt einen tag länger als sonst. Jeden Tag mussten sich die HSV-verantwortlichen mit der Derby-Thematik auseinandersetzen. Und Trainer Dieter Hecking tat es auf seine ganz eigene Weise. Im Training ließ er die Startelf vom 0:2 gegen den FC St. Pauli zusammenspielen und deutete auch auf der Pressekonferenz an, dass es durchaus denkbar sei, den Derbyverlierern erneut eine Chance zu geben.

Kühler Kopf und klarer Blick

Für die Kollegen der Hamburger Morgenpost steht in den nächsten Wochen für HSV-Cheftrainer Dieter Hecking eine Art Meisterprüfung an. Er muss den Turnaround schaffen nach der Derbyniederlage und dem Verlust des zweiten Tabellenplatzes. Und die Vorbereitung darauf begann heute mit einer Krafteinheit im Kabinentrakt, ehe es um 10:45 Uhr mit der gesamten Mannschaft auf den Trainingsplatz ging. Bis auf Joel Pohjanpalo sowie Julian Pollersbeck waren sie alle dabei. Selbst die Sonne gab sich kurzfristig die Ehre und sorgte dafür, dass Dieter Hecking vor dem Vormittagstraining ein wenig ungläubig nachfragte: „Wo bitteschön ist denn der Regen?“ Vorweggenommen: Er kam. Immer wieder. Aber gemessen an der Aufgabe, die dem Trainer aktuell laut Mopo-Kollegen bevorsteht, ein erster Erfolg. Denn dort wurde es auch als eine Art Meisterleistung bezeichnet, wenn Hecking die Tristesse in Hamburg vertreiben könne. Angesichts des wechselhaften Wetters gelang Hecking das heute - aber wie in allen anderen Bereichen eben nur in Teilen.

Ein Stadtderby, das alle zu Gewinnern machen kann

In den letzten Tagen habe ich immer wieder über die fehlende Derbystimmung schwadroniert bzw. wie langsam sich selbige bei mir einzustellen vermochte. Aber sie ist da. Das kann ich heute sagen. Gänzlich anders als sonst - aber sie ist da. Denn das Spiel des HSV am Sonnabend gegen den FC St. Pauli im Volksparkstadion wird mehr zu bieten haben als spannende, hitzige und unterhaltsame 90 Minuten. Dieses Stadtderby ist geprägt von einer Rivalität, die höher kaum sein kann.

Derbysieg als Aufstiegsfaktor?

Die Derby-Stimmung kommt. Ganz langsam. Auch bei mir. Als ich heute morgen das Doppel-Interview im Hamburger Abendblatt gelesen habe, wo sich die beiden Kontrahenten Henk Veerman (Angreifer FC St. Pauli) und HSV-Verteidiger Timo Letschert auf Basis des Derbys gefrötzelt haben, keimte erstmals die Hoffnung auf, die ich lange nicht hatte: Dass die Spieler beider Klubs sich der Bedeutung des Derbys bewusst sind. Wirklich gebürtige Hamburger gibt es in beiden Teams kaum noch. Und auch HSV-Trainer Dieter Hecking musste heute zugeben, dass die Derbys an Bedeutung verloren haben, seitdem die Spieler nur noch selten hohe Verweildauern bei ihren Klubs haben.

Hecking hält Konkurrenzkampf hoch

Niemand ist frei davon, Fehler zu machen. Ganz klar. Man muss es sich nur immer wieder vor Augen führen und daraus lernen. Und das gilt tatsächlich in allen Bereichen. Auf den heutigen Fall bezogen kann ich da sogar sehr gut bei mir selbst anfangen. Denn ich habe nach Gideon Jungs Einwechslung in Bochum zunächst über dessen erste Aktionen geschimpft. Darüber, dass Jung die Bälle zwar abzuräumen wusste, dem Spielaufbau aber nicht weiterhalf. Bis er mich eines Besseren belehrte und das vorentscheidende 3:1 für den HSV perfekt vorbereitete. Und nicht nur Dieter Hecking sprach nach diesem Spiel ebenso wie nach Jungs Kurzeinsätzen in den Heimspielen gegen Nürnberg und zuletzt Karlsruhe von guten Auftritten des defensiven Mittelfeldspielers, der sich damit bei der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Adrian Fein in die Pole-Position brachte. Und das zurecht, wie ich zugeben muss, nein: möchte.

Dieser HSV hat Zukunft

Ich hatte Jonas Boldt gerade danach gefragt, ob es neben den üblichen verdächtigen noch Überraschungen geben könnte am Transfer-D-Day, als hinter uns Xavier Amaechi von Boldts Sportchef Michael Mutzel vom Platz geholt wurde. Der junge Engländer hatte bis hierhin mit den Reservisten von gestern Spiel-Ersatztraining absolviert. Und nachdem Boldt erst nicht viel sagen wollte, kam er jetzt nicht mehr wirklich drumherum. „Ich persönlich bin da ja eher bei Julian Nagelsmann und glaube, dass es manchmal besser ist, sich durchzubeißen“, so der Sportvorstand des HSV, ehe er andeutete, dass der bislang sportlich enttäuschende Youngster vor einem Wechsel auf Leihbasis nach England stünde. Es gäbe dort noch einen großen Markt für ihn, so Boldt, der keine zwei Stunden später schlauer war: denn Amaechi wechselt nun doch nicht. Nicht auf Boldts Wunsch hin - sondern, weil das Angebot (dem Vernehmen nach ein Klub aus Englands Zweiter Liga)  einfach nicht passte.

Zeit für Veränderungen beim HSV

Veränderungen herbeizuführen belebt auf jeden Fall erst einmal. Und ganz offensichtlich hat Dieter Hecking in diesem Bereich Bedarf entdeckt. Schon nach dem Testspiel in Basel hatte der HSV-Trainer ganz offen davon gesprochen, in der Rückrunde spielerisch einen anderen Plan verfolgen zu wollen. „Wir wollen die Abläufe etwas verändern, was den Trainingsaufbau betrifft. Nach der intensiven, hohen Belastung mit viel Umfang wollen wir etwas kürzer werden. Wir wollen ein wenig Richtung Sprint kommen.“ Auch deshalb war die heutige Vormittagseinheit schon nach 20 Minuten auf dem Platz für die gesunden Feldspieler beendet, während die Rekonvaleszenten Jan Gyamerah und Martin Harnik gerade auf den Platz kamen und individuelles Lauftraining absolvierten.

Test in Lübeck wird zur Generalprobe

„Das ist ja auch nur ein Regionalligist“, hat mir ein guter Bekannter gestern Abend entgegen geschmettert, als ich ihm sagte, dass der HSV mit dem Spiel am Donnerstag in Lübeck beim VfB (18.30 Uhr, live bei HSV TV)) ja noch einen echten Härtetest vor sich habe. Es sei nicht vergleichbar, da das Niveau - insbesondere in der etwas schwächer einzustufenden Regionalliga Nord - nicht mit der zweiten Liga zu vergleichen sei. Und damit hatte mein Freund recht. Aber, was er vergaß: Im Test kommt es nicht darauf an, dass man das Niveau des nächsten Gegners eins zu eins simulieren kann. Es geht vielmehr darum, seine eigenen Schwächen so zu minimieren, dass man für den nächsten Gegner bestens aufgestellt ist. Deshalb war der starke Test beim FC Basel sicher gut fürs Selbstvertrauen der Spieler. Die offensive Spielart der Schweizer ist aber ganz sicher nichts, was man in der Rückrunde von Heidenheim, Aue, Karlsruhe und Co. erwarten kann. da liegt eine Mannschaft, die sich zwangsläufig so tief stellen wird wie der Regionalligist schon näher.

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