Arp

Jann-Fiete Arp bleibt und verlängert bis Sommer 2020

Moin Moin, liebe Freunde der Rautenperle!

Wie unterschiedlich zwei aufeinanderfolgende Tage bei ein und dem selben Club doch ausfallen können. Wie manche gestern noch monierte Themen sich plötzlich in Wohlgefallen auflösen können. Und wie schön es doch ist, dass es im Fußball auch noch solche Nachrichten wie die von heute gibt.

Jung fällt aus - aber zum Lamentieren fehlt die Zeit

Moin Moin, liebe Freunde der Rautenperle!

Heute ist für mich Premierentag. Sieben Jahre bin ich nun schon HSV-Berichterstatter, arbeitete dabei bisher für verschiedene TV-Medien. Der eine oder andere könnte sich auch noch aus früheren Tagen an mich erinnern, als ich dem aktuell im Urlaub weilenden Scholle gelegentlich als Co-Moderator zur Seite stand. Als ich mich heute Morgen aber um 10 Uhr zum Training im Volkspark aufmachte, war es dann doch ein besonderes Gefühl. Denn erstmals gibt es meine Eindrücke und Einschätzungen rund um den HSV nun hier in Textform.

2:1 - Achtungserfolg gegen Rapid Wien zum Abschluss

Da die Mannschaft eigentlich gestern schon gegen Wien spielen sollte und dieses Spiel erst nach meiner Buchung doch auf Samstag verlegt wurde, war ich extra so abgereist, dass ich das Spiel wenigstens live im TV sehen konnte. Aber trotz abgeschlossenen Abos hatte ich arg zu kämpfen, um an Livebilder zu kommen. Das ORF+ war via Livestream in Deutschland nicht zu empfangen und bei DAZN wurde das Spiel gar nicht angeboten. Obgleich das via Internet so verbreitet wurde... Und als ich zwischenzeitlich bei HSVtv schon aufgegeben hatte und mir ein DAZN-Abo zugelegt hatte, ging es plötzlich doch.

Titz fordert und fördert den Freigeist der Spieler

Regeneration stand nach der Vormittagseinheit für den Rest des Tages auf dem Programm. Einen ganzen Nachmittag lang dürfen sich die HSV-Profis heute ausruhen. Sagte und Trainer Christian Titz – und er flunkert dabei ein wenig. Denn zum einen gab es eine regenerative Einheit am Nachmittag am Hotel. Zum anderen haben die Spieler allesamt Aufgaben bekommen. In Fünfer- und Sechsergruppen sollen sie das aktuell einstudierte Spielsystem erklären und bei Standards ihre Ideen mit einfließen lassen. Und das vor versammelter Mannschaft inklusive Trainerteam und Sportvorstand.

Schöngeredet wird nichts mehr **Ergänzt: HSV verpflichtet Jairo**

Es ist halt einfach etwas ganz Neues. Niemand weiß hier so recht, worauf man sich in der anstehenden Saison einstellen muss. Vor allem weiß man auch noch nicht so recht was in dieser Mannschaft steckt, die in den ersten Testspielen personell etliche Veränderungen aufwies. Und eine weitere soll morgen dazukommen. Denn wenn alles nach Plan läuft, soll noch bis zum Start des Trainingslagers der nächste Neue da sein: Jairo Samperio. Der Außenstürmer soll ablösefrei zum HSV wechseln.

10:0 gegen Dassendorf - klingt besser, als es war

Der HSV hat bei seinem zweiten Testspiel den zweiten Sieg eingefahren. Gegen den Hamburger Dauer-Meister TuS Dssendorf (5. Liga) gab es im traditionsreichen Stadion „Sander Tannen“ einen 10:0-Sieg vor ausverkaufte Haus. Dabei sahen die 3622 Zuschauer einen flotten Kick, bei dem allerdings einige Stammspieler des HSV fehlten. Lewis Holtby musste beispielsweise mit Problemen am Schienbein passen. „Lewis hat Flüssigkeit im Schienbein. Durch eine Fehlbelastung führt das zu Beschwerden in den Leisten. Er hat vor einigen Tagen einen Tritt dagegen und erst mal weiter trainiert.

Spielfreude: 18 Tore im ersten Test gegen Büdelsdorf

Mit großer Spannung erwartet wurde der Spielplan, den die DFL heute per Liveschalte um 12 Uhr veröffentlichte. Und die DFL meint es gut mit dem HSV. Sehr gut sogar, immerhin wurde das erste Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte zum Auftaktspiel auf den Freitag gelegt. Am 3. August um 20.30 Uhr kommt dafür ein Stück jüngster Vergangenheit von Sportvorstand Ralf Becker ins Volksparkstadion: Holstein Kiel. Der Klub, den Becker in der letzten Saison fast zum Aufstieg in die Erste Bundesliga gemanagt hatte.

Beckers Hamburger Weg gefällt - Tom Mickel bleibt bis 2021

„Wenn es einen talentierten Jungen gibt, der sich danach verzehrt beim HSV zu spielen und gefühlt sogar noch dafür bezahlen würde, dann MUSS der HSV ihn einfach mitnehmen und es probieren“, hat mir ein psychologisch sehr gebildeter Herr, der in der Öffentlichkeit nicht genannt werden mag, einmal gesagt. Gemeint waren damit Transfers von Spielern wie beispielsweise Martin Harnik, Max Kruse und anderen, die als HSV-Fans den Weg zum HSV nie fanden. Und das auch, weil der HSV in der Vergangenheit immer das Ferne dem Naheliegenden vorgezogen hat.

Beckers lange Liste - Diekmeier vor Wechsel nach Spanien?

Kostic, Mavraj, Papadopoulos, Walace, Ekdal, Wood, Arp, Lasogga – die Liste der noch zu verkaufenden Spieler beim HSV ist lang. Viel Arbeit für den neuen Vorstand Sport, Ralf Becker, der parallel dazu noch zwei Außenstürmer und einen Achter suchen soll. Zumindest ist das der aktuelle Stand, also noch ohne etwaige Verkäufe. Dass man dabei nicht wieder laut rausposaunt, wen man noch unbedingt loswerden will – logisch. Zumindest in diesem Punkt hat man beim HSV offenbar dazugelernt.

Nach Hunt soll auch Santos bleiben

„Nummer drei: Auch Aaron Hunt geht mit dem HSV in die 2. Liga“ titelte der „Kicker“ heute, als er bekanntgab, was allen seit Tagen bekannt war. Denn der Mittelfeldspieler hat inzwischen tatsächlich seinen Vertrag bis 2020 verlängert. „Hi Leute“, schrieb Hunt selbst via soziale Netzwerke, „heute habe ich meinen Vertrag beim @hsv verlängert. Ich freue mich auf die neue Saison. Geneinsam zurück in Liga 1“ fügte „Der Dritte im Bunde“ (HSV-Titel) mit einem Foto von seinem HSV-Trikot dazu.

Einmal ganz tief durchatmen - dann geht's weiter

Viele werden es nie erfahren, einige werden es eh nie glauben wollen. Aber wenigstens ein paar von Euch sehen es tatsächlich so, wie es wirklich ist: Kaum zu vermeiden. Sollte Jann Fiete Arp gehen, dann ist es zweifellos sehr schade. Denn dann verliert der HSV ein tolles Talent und einen noch besseren Typen. Arp war der Erste, der bei Toren von der Bank aufgesprungen ist, wenn es nicht gerade auf dem Platz stand oder gar selbst getroffen hatte. Arp hat in keiner Sekunde gemault, als der Trainer ihn nicht aufstellte oder gar in die U19 schickte.

Adrenalin-„Viertelfinale“ in Wolfsburg

Ich habe diese Spiele geliebt, wenn es um „Alles oder Nichts“ ging. Natürlich war der Druck auf uns kleine Amateurkicker ein ganz anderer als der, der heute auf den HSV-Profis lastet. Ganz klar. Immerhin droht ihnen der erste Abstieg der Vereinsgeschichte vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Allerdings ist es eigentlich alles – ob bei den Großen oder Kleinen - ganz einfach. Außer Gewinnen zählt nichts. Man steht auf dem Platz und das Adrenalin schlägt jeden ablenkenden Gedanken ins Off.

Titz lobt die Problemzone stark

Dass es eine Problemzone ist, ist lange bekannt. Gerade einmal 24 Tore in 31 Spielen – das ist Negativrekord für den HSV. Und in der Liga der schlechteste Offensivwert aller 18 Klubs. Zudem hat man doppelt so viele kassiert. Auch deshalb hatte der HSV im Winter nach außen immer wieder betont, nach neuen Offensivkräften zu suchen. Unter Markus Gisdol war es zunächst ein offensiver Mittelfeldspieler mit Torgefahr, während Gisdols Nachfolger Bernd Hollerbach einen klaren Neuner haben wollte. Geholt wurde: niemand.

1:0-Sieg gegen Freiburg lässt hoffen

Es ist die berühmte Situation, keine Chance mehr zu haben – und eben diese doch zu nutzen. Diese Vorform der Hoffnungslosigkeit, die im letzten Moment doch noch einmal ungeahnte Kräfte freisetzt. „Wir haben nichts mehr zu verlieren“, hatte Freiburgs Verteidiger Gulde vor dem Spiel gesagt und vielleicht gehofft, diese Form der Stimmung in sein Team zu bekommen. Allerdings haben die Freiburger sehr wohl noch was zu verlieren.

Mit Konstanz zum Erfolg in Hoffenheim

Aaron Hunt ist der Letzte. Oder besser gesagt, der einzige HSV-Profi, der noch mehr als Hallo und Tschüß mit einem der absoluten Topverdiener beim HSV wechselt. Denn Bobby Wood hat mit diesem HSV seit Monaten schon nicht mehr viel am Hut – abgesehen von seinem langfristigen Vertrag. Deshalb trainiert der US-Amerikaner auch tagtäglich mit. Mit sehr schwankenden Leistungen. Zuletzt sogar mit schwachen Leistungen, wie er sie in seinen letzten Spielen auch auf dem Platz gezeigt hatte. Ergebnis: Wood ist erneut nicht einmal im Kader für das morgige Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim.

Der erste Neue ist da - David Bates wechselt zum HSV

Das sind die Trainingseinheiten, die am allermeisten Spaß machen bzw., die mir am meisten Spaß gemacht haben. Alles in Spielform, mit Ausnahme des kurzen Warmmachprogrammes wurde Fußball gespielt. Also das, was Trainer Christian Titz auch am Sonnabend beim Spiel gegen die TSG Hoffenheim sehen will. Ballbesitz, Kombinationsfußball mit einem Torwart als ersten Anspielpunkt und schnelles Spiel in die Spitze mit Torabschluss. Zunächst mit einer vorgegebenen Anzahl von Ballkontakten, später komplett frei.

Titz setzt weiter auf Verjüngung - und auf Waldschmidt

Wenn sich ein Großteil der Fragen um Spieler dreht, die irgendwas falsch gemacht haben bzw. sogar aussortiert wurden, dann ist das zunächst einmal kein besonders gutes Zeichen. Wenn die Antworten darauf dann aber entsprechend schlüssig sind, kann sich das schnell ins Positive verkehren. So, wie heute bei Christian Titz, der sich zunächst zu den Spielern äußern musste, die im Laufe der Länderspielpause zum Rapport hatten antreten müssen. Namentlich waren das Walace, Mergim Mavraj und Kyriakos Papadopoulos.

Titz baut weiter um - und sortiert aus

Es wird immer übersichtlicher auf dem Trainingsplatz. Nachdem Christian Titz im Zuge seiner Amtsübernahme beim HSV einige Spieler aus der U21 mit hochzog, standen teilweise mehr als 30 Spieler zugleich auf dem Platz. Zwei davon sind ab sofort nicht mehr dabei und dürfen nur noch in der U21 trainieren: Walace bekanntermaßen. Und seit heute auch Mergim Mavraj. Der Albaner wurde heute aus sportlichen Gründen aus dem Kader gestrichen und trainiert ab sofort bei der U21 mit. Ob den beiden mit Kyriakos Papadopoulos ein dritter prominenter Name folgt – offen. Und nicht allzu wahrscheinlich.

Konstanz gibts beim HSV nur, wo man sie nicht haben will

Eigentlich ist es hier das Unwort schlechthin: Konstanz. Denn die ging und geht dem HSV leider immer gerade dann verloren, wenn sie notwendig wäre. Auf der anderen Seite ist der HSV seit vielen Jahren umso verlässlicher, wenn es um internen Zoff geht. Denn diese hausgemachten Probleme macht sich der HSV bzw. machen dessen Spieler einfach immer wieder. Auf – aber leider auch immer wieder neben dem Platz. Denn während die Spieler auf dem Platz erfolglos agieren, so verhalten sie sich außerhalb oft, als hätten sie gerade die Champions League gewonnen.

HSV gewinnt Test gegen Odense - und neue Erkenntnisse

Liebe Leute, es gibt Tage, da haben andere Dinge (leider) Vorrang. Heute ist so ein Tag. Hinzukommt, dass Lars’ Sohn heute Geburtstag hat (Meinen allerherzlichsten Glückwunsch!!!) und mein Kompagnon dementsprechend nicht für mich einspringen kann, da auch ich heute leider privaten Dingen den Vorrang einräumen muss. Daher heute etwas kürzer als sonst. Aber zum Glück mit dem Event des Tages: mit dem Testspiel gegen den dänischen Erstligisten Odense BK, das der HSV heute mit 3:0 gewann. Andre Hahn (9., Holtby), Lewis Holtby (18.) und Sejad Salihovic (75.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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