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Jansens klares Statement sorgt für Wirbel

Ablenkungen lässt Hannes Wolf im Trainingslager nicht zu. Aktuell vielleicht sogar noch weniger als sonst, denn die Mannschaft ist noch nicht im Soll. Im Gegenteil, die letzten Tage und insbesondere der Test gegen den FC St. Gallen waren so, dass Wolf noch eine klare Steigerung seiner Spieler einfordert. Lautstark. Aber, wie der Trainer selbst betont, nicht in dem Maße, in dem ich es gestern angesetzt hatte. „Ich habe mitbekommen, dass sie das meinen“, konterte der Trainer heute, „aber ich bin immer so. Ich bin nicht unzufrieden. Ich finde, dass die Jungs Gas geben. In der Ermüdung, im Spiel waren Abläufe nicht so gut. Das war so.“ Dass er im Training aber deshalb lauter geworden sei als sonst, sei nicht so. Wolf: „Ich bin immer dafür da, den Anspruch zu definieren, zu formulieren und auch durchzusetzen. Und das geht nicht, wenn du da immer stehst und sagst, alles sei gut. Da muss man halt weiter fordern. Das war gar nicht anders als sonst., wenn ich ehrlich bin. Vielleicht habt ihr es einfach mehr gehört. Aber so bin ich eigentlich immer.“

Zwischenzeugnis: Unbefriedigend

Das Training war sehr monothematisch angelegt. Passspiel stand auf dem Plan. Ewas, was ein Profi-Trainer wie Hannes Wolf normalerweise bei seinen Spielern voraussetzen darf. Vom ersten bis zum letzten Spieler im Kader. Allerdings schien seine Mannschaft gegen den FC St. Gallen gerade im Passspiel große Probleme zu haben. Rückblick: Es waren gerade zehn Minuten im ersten Testspiel 2019 gespielt, da sagte ich zu meinen Kollegen Kai Schiller und Simon Braasch, dass es mich verwundere, wie sicher Gotoku Sakai auf der Sechs als ständiger Anspielpunkt agierte. Der Japaner war ständig anspielbar unnd erteilte die Bälle sicher. Und damit bezweife ich nicht, dass er generell die technischen Fähigkeiten dafür hat. Nein, vielmehr ging es mir darum, dass der Japaner in den letzten Monaten oft Probleme hatte, seinerseits Sicherheit auszustrahlen. Und das auf der deutlich seltener frequentierten rechten Abwehrseite.

0:3 im Test gegen den FC St. Gallen - das war nichts

Das Schlechteste am heutigen Tag? Es war für mich nicht das 0:3 des HSV gegen den FC St. Gallen. Obwohl das Spiel wirklich schon sehr hart anzusehen war... Nein, vielmehr kam die schlechteste Nachricht des Tages heute aus Hamburg: Ex-HSV-Profi und zuletzt Übergangstrainer sowie Talentbetreuer Marinus Bester - mehr HSV-Pathos in einer Person gibt es wahrscheinlich im gesamten HSV nicht - verlässt seinen Herzensklub.

Holtby über seine Kritiker: „Irgendwann ist es auch mal gut!“

Wintervorbereitungen haben immer sowas von Zusammenkünften aller Profifußballer. In Belek waren es auf kurzer Distanz teilweise bis zu 40 Profimannschaften, die sich zeitgleich vorbereiteten. hier in La Manga ist der HSV vergleichsweise spät dran. Aber es reicht noch immer, um Heidenheim, Pauli, Kiel, St. Gallen, Lugano direkt vor der Haustür zu wissen - und auch sonst viele interessante Persönlichkeiten. Allein heute schaute der ehemalige Cotrainer von Ottmar Hitzfeld, Michael Henke beispielsweise, am Trainingsplatz vorbei und unterhielt sich angeregt mit dem einen oder anderen Spielerberater wie Beispielswiese Maikel Stevens, dem Sohn vom ehemaligen HSV-Trainer Huub Stevens.

Der HSV in La Manga: „Hier wird keiner geschont“

Hannes Wolf machte gleich klar, worum es gehen würde. Urlaub wird es nicht, so der Trainer schon morgens vor dem Abflug. Eher das Gegenteil werde der Fall sein: „Wir wollen uns die Substanz holen. Auf allen Ebenen. Inhaltlich, taktisch - aber auch athletisch als Team.“ Soll heißen: hier in La Manga, wo die Mannschaft heute pünktlich um 14.46 Uhr einschwebte, wird die Basis für die Rückrunde geschaffen. Auch körperlich.

Die Nachwirkungen der TV-Debatte

Organisatorisch ist eine solche Veranstaltung immer auch ein Ritt auf der Rasierklinge. Binnen weniger Tage eine Premiere wie die gestrige Rautenperle-Debatte mit den drei Präsidentschaftskandidaten aufzuziehen - das bedarf am Ende vieler Helfer, auch wenn diese so nie zu sehen und zu hören waren. Angefangen bei unserem Kevin, der sich um die grafische Umsetzung gekümmert hat, der letztlich sogar als Regisseur im Studio einer der Taktgeber war. Und das umgeben von den Zuschauern, bei denen wir uns zahlentechnisch ein wenig verschätzt hatten und uns an dieser Stelle noch mal bei all denen entschuldigen wollen, denen wir absagen mussten. Letztlich hätten wir einen Teil derer, denen wir abgesagt hatten, doch noch unterbringen können - aber das wissen wir jetzt für das nächste Mal.

Premiere: Die Rautenperle-Debatte

Das ist dann mal eine echte Zwickmühle. Ich hatte Euch ja versprochen, mich bis mindestens zur Debatte morgen unparteiisch zu verhalten. Stattdessen wollte ich mit der Debatte dazu beitragen, dass alle drei Kandidaten bei uns die identischen Möglichkeiten erhalten, sich und Ihre Vorhaben darzustellen. Und das habe ich bislang sehr gut einhalten können, obgleich die Phase, in denen die Medien anfangen, die Kandidaten zu portraitieren, längst begonnen hat. Auch ich hatte - allein schon im Zuge der Organisation der morgigen Debatte - in den letzten Tagen und Wochen zu allen drei Kandidaten Kontakt. Heute saß ich zudem auf Einladung von Jürgen Hunke bei einem Pressetermin, den zudem einige Kollegen besuchten - und ich habe sehr viele, sehr interessante Dinge gehört. Viele aktuelle Sichtweisen zu den vorherrschenden Themen, viele Anekdoten, um seine Haltung zu untermauern und sich selbst als bestmögliche Lösung dieser Probleme darzustellen. Und das ist bewusst wertneutral formuliert.

Er ist wieder da

Gideon Jung ist kein Mann vieler geschweige denn großer Worte. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Im Privaten kann er, das wird von allen Seiten bestätigt, ein sehr unterhaltsamer und geselliger Typ sein. Ein netter Kerl, den die meisten mögen, weil er wenig bis keine Angriffsfläche liefert. Humorvoll, aber eben kein Lautsprecher, sondern zurückhaltend. So auch heute. Im ersten Comeback-Gespräch seit seiner schweren Knieoperation im Sommer sprudelte es nicht aus Jung heraus. Im Gegenteil. Die Antworten blieben kurz. Er habe sich über dieses und jenes  keine großen Gedanken gemacht. Aber, und da sprach er dann voller Freude und Inbrunst: Er ist einfach nur glücklich, jetzt wieder auf dem Platz stehen zu können. Vor allem, weil er nicht mehr nur trainiert, sondern endlich auch die Aussicht darauf hat, wieder zu spielen.

Van Drongelen: „Es ist für uns alle gut, dass Gideon wieder fit ist“

Während sich der eine und andere die Arme in die Hüften stemmte, den Kopf in den Nacken fallen ließ und erschöpft durchatmete, ging Rick van Drongelen mit einem Lächeln vom Platz. Nach einer intensiven, knapp 100 Minuten andauernden Trainingseinheit mit vielen Zweikämpfen ließ Trainer Hannes Wolf seinen Worten Taten folgen. Er hatte eine intensive, anstrengende vierwöchige Vorbereitungszeit avisiert - und die langen Tempoläufe zum Abschluss einer eh schon lauf- und zweikampfintensiven Einheit sind genau das, was ein Spieler am wenigsten mag. Denn sie tun noch mal richtig weh. Müde Knochen noch mal aufraffen - aua. „Ein bisschen auslaufen ist doch ganz okay“, sagte van Drongelen zu den langen Läufen auf Zeit, die alle Spieler noch abreißen mussten, bevor sie unter die Duschen durften. Die meisten (Lasogga war wie abgesprochen schon vor Trainingsende in die Kabine gegangen) waren erschöpft - van Drongelen lächelte, als er vom Platz schlenderte: „Das ist schon okay. Das ist sogar ganz wichtig. Es gehört einfach harte Arbeit dazu. Wir wollen ja fit bleiben.“

8 Bedingungen für den Aufstieg

Zum Abschluss tat es noch mal weh. Tempoläufe am Ende des zweiten Trainingstages für die HSV-Profis, die in drei Gruppen um den Platz rennen mussten. Dem einen oder anderen brannten die Beine, das sah man, aber so ist das nun mal in der Vorbereitung. In 24 Tagen startet Teil zwei der Mission Wiederaufstieg im Volkspark. Bis zum 30. Januar werden die Grundlagen geschaffen, damit am 19. Mai im Stadion nach der abschließenden Heimpartie gegen den MSV Duisburg gefeiert werden kann. Der HSV hat das Zeug, es zu schaffen, aber dafür müssen acht Bedingungen erfüllt werden.

Neustart

Als die Mannschaft des HSV am heutigen Sonnabend gegen 11 Uhr auf den Trainingsplatz am Volksparkstadion marschierte, gab es ein von den Fans freundliches „Hallo“, ein „Moin“ von vielen Spielern oder auch ein „Frohes neues Jahr für alle“ von Lewis Holtby. Etwa 300 Fans waren gekommen bei diesigem Wetter, sie kamen aus Goslar oder Köln, aus Drestedt oder aus Bramfeld. Nach knapp zwei Wochen ist die Winterpause damit für Profis und Fans beendet, und mit 25 Spielern ging es unter Trainer Hannes Wolf auch gleich knapp zwei Stunden lang zur Sache.

Die Vorbereitungen beginnen - nicht nur auf dem Rasen

Es geht wieder los. Heute standen schon die ersten Leistungstests im Volkspark an, morgen geht es dann auch  das erste Mal 2019 auf den Platz. Es wird öffentlich trainiert. An meiner Stelle wird Lars Euch morgen ausgiebig von eben jenem Auftakt berichten, der wie angekündigt ohne Neue auskommt. Zudem werden Kyriakos Papadopoulos (Aufbautraining) und Jairo Samperio (bis Saisonende) ebenso fehlen wie der bei den Asienmeisterschaften weilende Hee-chan Hwang. Statt dieser drei werden aus der U21 Innenverteidiger Patric Pfeiffer und das Offensivtalent Aaron Opoku die Vorbereitung bei den Profis mitmachen. Beide waren schon im Sommer in der Vorbereitung unter Christian Titz dabei. Und während Pfeiffer sportlich nicht zu überzeugen wusste, musste sich Opoku der Gesundheit beugen, nachdem er wegen eines Pneumothorax (Lungenkollaps) monatelang ausfiel. Beide Youngster erhalten somit eine zweite Chance, sich über längeren Vorbereitungszeitraum für die Zweitligamannschaft zu empfehlen.

Ganz vorn hat man alle Zutaten - es fehlt nur noch das beste Rezept

Dennis Diekmeier läuft am ersten Spieltag der Rückrunde 2019 aller Wahrscheinlichkeit nach im Volksparkstadion auf. Wer hätte das gedacht? Allerdings wird er nicht für den HSV auf dem Platz stehen, sondern für den ersten Gegner - den SV Sandhausen. Denn dort hat der zuletzt vereinslose Abwehrspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben, wechselt per sofort zum Tabellen-15. der Zweiten Liga. Und ist damit wie gesagt schon am 30. Januar im Volksparkstadion zu Gast. „Es tut richtig gut, wieder auf den Platz zu kommen, wieder dabei zu sein“, erzählte mir der Rechtsverteidiger und legte im Kicker nach: „Die guten Gespräche mit Trainer Uwe Koschinat und den Verantwortlichen des Vereins haben in mir eine große Vorfreude auf die neue Aufgabe am Hardtwald geweckt.

Offensiv ist der HSV gut aufgestellt - für den Moment

Das neue Jahr bei uns beginnt - und es beginnt vergleichsweise ruhig. Obwohl es nur noch etwas mehr als zwei Wochen bis zur Wahl des Präsidenten für den e.V. sind, sind die Kandidaten selbst weiterhin ruhig. Ebenso kommt der Transfermarkt ohne den HSV aus. Denn laut kann hier vom HSV eh keiner werden, dafür fehlen bekanntermaßen die Finanzen. Und verkauft wird derzeit auch nicht, dafür soll aber verhandelt werden: Mit Barry Jatta. Der Vertrag des Gambiers läuft am Saisonende aus und soll verlängert werden. Und ich weiß nicht, ob es der Umstand ist, dass in den letzten Jahren in der Regel mehr Personalien diskutiert wurden. Aber die Tatsache, dass Jatta hier für wiederholte Titelgeschichten sorgt, bevor überhaupt eine Entscheidung bezüglich seines Vertrages gefallen ist, das verwundert mich. Mehr noch: Es ist meiner Ansicht nach deutlich zu viel Theater um einen Fußballer, der als Typ ganz sicher eine außergewöhnliche (Lebens-)Geschichte erzählen kann - der aber sportlich zweifelsfrei limitiert ist. Trotz erkennbarer Steigerung.

Auf ein noch schöneres 2019, mit...

Heute ist Silvester. Der Tag, an dem man letztmalig noch tolle Vorsätze für das neue Jahr mit auf den Weg geben kann. Und der Tag, an dem man noch einmal kurz zurück - aber dann vor allem vorausschauen sollte. Und das machen wir heute genauso. Kurz und bündig (am Ende ist es doch etwas länger geworden…) - aber vor allem nach vorn gerichtet, ehe es am 2. Januar mit dem offensiven Mittelfeld und am Donnerstag dann mit dem Angriff noch einmal Rückblenden geben wird. Von daher hier erst einmal meine Liste mit all dem, was uns das Jahr 2019 bis zum Saisonende noch bringen soll.

Im defensiven Mittelfeld ist der HSV gut aufgestellt

Als ich las, dass sein schwierigster Moment der Moment war, als er realisierte, mit dem HSV erstmals abgestiegen zu sein, hatte ich keinen Zweifel daran, dass Gotoku Sakai es ehrlich meinte. Normalerweise steckt in derlei Aussagen immer auch viel Populismus. Immerhin wollen HSV-Fans sowas nur zu gern lesen und der Spieler untermauert damit noch einmal, wie wichtig auch ihm der Klub sei. Er steigt so in der Gunst der Anhänger. Es ist oft so ernst zu nehmen, wie nach Toren auf das Vereinswappen zu zeigen, es innig und demonstrativ vor der Fankurve zu küssen - und dann doch beim nächstbesten Angeboten den Verein zu verlassen. Selbst dann, wenn der HSV auf den laufenden Vertrag besteht. Aber bei Sakai war es andersrum. Er stieg mit dem HSV ab, hatte sich vorher schwer getan, den Vertrag zu verlängern, trotz guten Angebotes und guter Momente, in denen es nach außen wie ein Treuschwur gewirkt hätte. „Als ich dann da unten stand und die Stimmung von den Rängen mitbekam, währen klar war, dass wir abgestiegen sind, da war mir klar, dass ich bleiben werde. Ich wollte unbedingt bei dem neuen Projekt dabei sein. Und vor allem bin ich keiner, der wegläuft“, so Sakai - und ich nehme ihm jedes Wort genau so ab.

Innenverteidigung: van Drongelen geht voran, der Rest hinkt hinterher

Er gilt als der Durchdreher. In der Kabine, auf dem Trainingsplatz, in den Spielen, sogar mit dem Mikro am Fanzaun nach den Spielen - Rick van Drongelen geht voran, er gibt den Ton an. Er scheut sich dabei auch nie, Schmerzen zu erfahren. „Obwohl, der kennt gar keine Schmerzen“, lacht Lewis Holtby, der selbst im Training seine schmerzhaften Erfahrungen mit der niederländischen Abwehrkante gemacht hat. Man muss auch ehrlich gesagt gar nicht viele Leute fragen, sondern nur genauer hinschauen, um zu erkennen: Rick van Drongelen ist hier der Chef in der Abwehr. Notgedrungen, da Kyriakos Papadopoulos und Gideon Jung, die dafür vorgesehen waren, seit Saisonbeginn ausfallen. Aber van Drongelen nimmt diese Rolle sehr gern an. „Verantwortung ist kein Problem“, so der Linksfuß vor der Saison, in der er bewies, dass er für eine Führungsrolle absolut geeignet ist.

Bei den Torhütern hat der HSV die richtige Mischung gefunden

Womit wir sehr gut überleiten können zu Tom Mickel, der das Niveau unter den Torhütern als Nummer zwei hochhält. Mickel ist in etwa das, was man unter dem Begriff „Teamplayer“ versteht. Er gibt Vollgas, ist ehrgeizig, aber freut sich für seine Teamkameraden, wenn die besser sind und es am Ende für alle den gewünschten Erfolg bringt. Eine ganze Weile dachte ich, Mickel wäre nicht ehrgeizig genug. Anders konnte ich mir nicht erklären, wie man als zweiter (früher teilweise sogar dritter)  Torwart beim HSV verlängert in dem Wissen, eher keine Einsätze zu bekommen. Inzwischen weiß ich es besser: Mickels Verein ist der HSV. „Ich liebe den Klub - das lässt sich leider nicht ändern“, hatte Mickel mir zuletzt in einem unserer Tagebücher im Trainingslager gesagt.

Das Jahr 2018 begann schon katastrophal...

Tja, die Weihnachtstage sind vorbei, die Zeit des Nachdenkens aber bleibt noch ein wenig, bis sich das Jahr 2018 endgültig und offiziell verabschiedet. Zum Glück irgendwie - aus HSV-Sicht. Denn es begann ja alles mit einer großen Enttäuschung. Der Abstieg, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Zweite Liga - das musste der HSV-Fan erst einmal verdauen. Auch ich. Und so schön der Moment am letzten Spieltag gegen Mönchengladbach auch war, als sich alle im Stadion erhoben und „Mein Hamburg lieb’ ich sehr“ sangen -  - es half nichts. Bei mir saß die Enttäuschung darüber, dass man hier auf Vereinsführungsebene konstant die vorhersehbarsten Fehler wiederholen konnte, zu tief. Ich hatte damit gerechnet. Auch schon länger. Allerspätestens im Winter, als Heribert Bruchhagen und Co. hier fahrlässig darauf verzichtet hatten, personell noch mal nachzulegen, war mir klar, dass das hier nicht gut ausgehen würde. Jens Todt war hoffnungslos überfordert und Bruchhagen auf dem längst überfälligen Sparkurs - aber zur absolut falschesten Zeit.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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