Fußball

Ein Heyer für alle Fälle

Trainer Daniel Thioune kann sich ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen, als er auf seinen jüngsten Neuzugang angesprochen wird. Immerhin ist es nicht das erste Mal, dass er auf Moritz Heyer angesprochen wird. Schon bei seinem Amtsantritt galt der Innenverteidiger vom VfL Osnabrück als Wunschspieler des HSV-Trainers, der den 25-Jährigen in der vergangenen Saison vom Halleschen FC geholt und im Anschluss zu einem der besten Innenverteidiger der Zweiten Liga entwickelt hatte. „Als ihr mich am Anfang gefragt hattet, war es nicht darstellbar. Inzwischen ist der Spieler mit einem Preisschild vom VfL ausgestattet auf den Markt gekommen – und da konnten wir uns einbringen“, so Thioune. Die Dynamik, dass auch andere Teams um Heyer geworben hätten, hätte den VfL letztlich doch dazu bewogen, den Innenverteidiger auf dem Markt anzubieten, so Thioune.

Beim HSV ist weniger tatsächlich mehr

Wie entspannt man an solchen Tagen Fußball gucken kann – schon erstaunlich. Zumindest ist es ein selten gewordenes Gefühl. Gestern und heute die Erst- und Zweitligaspiele zu gucken, ohne irgendwem besonders die Daumen drücken zu müssen – entspannt. Vor allem aber wurde mit beim Gucken der anderen Partien auch noch einmal deutlich, dass der HSV am Freitag tatsächlich gegen eine der besseren Mannschaften der Liga gespielt und gewonnen hat. Wobei ich auch betonen möchte, dass der erste Spieltag nicht stellvertretend für die gesamte Saison zu sehen ist. Aber im Spiel am Freitag deuteten die Düsseldorfer nicht nur einmal  an, dass sie Ansprüche auf die oberen Tabellenplätze anmelden – was den Sieg des HSV zusätzlich wertvoll macht. Zumal der HSV in einer Woche beim zweiten Bundesligaabsteiger in Paderborn ran muss – und diese Aufgabe wird nicht leichter. Wer sich das Spiel der Paderborner bei auffällig starken Kielern gesehen hat, wird das bestätigen können.

Heyer ist da - und soll sofort helfen

Das Transferkarussell dreht sich noch einmal für den HSV, der sich noch einmal verstärkt hat. Zumindest ist das die Hoffnung bei der Verpflichtung von Moritz Heyer. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger kommt vom Ligarivalen VfL Osnabrück Heyer unterschreibt bis 2023 an der Elbe. „Moritz ist ein athletisch starker Defensivspieler, der auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. Die Tatsache, dass er schon in Osnabrück mit Daniel Thioune zusammengearbeitet hat, wird seine Integration in das Team erleichtern“, erklärte HSV-Sportdirektor Michael Mutzel, während Heyer erklärt: „Es ist ein sehr schönes Gefühl, jetzt hier zu sein. Der Verein genießt ein sehr hohes Ansehen. Dazu kenne ich den Trainer, von dem ich eine sehr hohe Meinung habe, sehr gut. Jetzt gilt es, möglichst schnell auch die Mannschaft kennenzulernen“, sagte Neuzugang Heyer, der die Rückennummer drei erhält.

Leistners Ausraster ist nicht das größte Problem

Okay, wir müssen das Thema Leistner hier abarbeiten. Logisch. So ein Vorfall zieht einen Rattenschwanz an Berichten nach sich, die unerfreulich sind und bleiben werden. Und auch bei Euch ist die Diskussion natürlich längst in vollem Gange. Von „unverzeihbar“ über „der muss suspendiert werden“ bis hin zu „schade, dass er dem Dresdner nicht aufs Maul gehauen hat“ und „ich hätte genauso gehandelt – pro Leistner“ oder auch „Toni Leistner - Ehrenmann“ ist alles dabei. Von vielen Seiten erhält der HSV-Profi dabei tatsächlich Zuspruch für sein Handeln. Nun hat sich mit Christopher Quiring auch einer seiner ehemaligen Mitspieler gemeldet. Quiring, der einst bei Union Berlin zusammen mit Leistner spielte, schrieb auf seinen Instagram-Account: „Familie beleidigen und deiner Frau eine Fehlgeburt wünschen! Du bist Vorbild hast dich absolut unprofessionell verhalten. Beim nächsten Mal benutze deine Faust. Wir stehen hinter dir.“ Kann man so denken – muss man aber nicht…

Pflichtspielstart für den HSV - Leibold ist der neue Kapitän

Es gab kurz Applaus, als Trainer Daniel Thioune Tim Leibold aufrief. Der Linksverteidiger trat aus dem Mannschaftskreis in die Mitte des selbigen und empfing die Ehre der Kollegen mit einer kurzen Verbeugung. Anlass des Prozederes war die Wahl zum Mannschaftskapitän. „Er hat eine gute Saison gespielt und viele Torvorlagen gegeben. Sein Wort hat Gewicht in der Mannschaft. Tim Leibold wird ein guter Kapitän sein“, begründete Thioune seine Entscheidung pro Leibold und schob auf der anschließenden Pressekonferenz noch hinterher, dass man den Linksverteidiger ein wenig in die neue Rolle schubsen müsse.

Terodde oder Hinterseer? Es kann nur einen geben...

Morgen noch eine Trainingseinheit, dann geht es endlich wieder los. Per Bus geht es nach Dresden, wo dann am Montag das erste Pflichtspiel bei Dynamo bevorsteht. Ein schwieriges Spiel gegen einen gerade erst in die Dritte Liga abgestiegenen Traditionsklub, der seinerseits große Ziele hat und sich dafür gern einen Motivationsschub via Pokalsensation mit in die eigene Saison nehmen will. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe“, betont Trainer Daniel Thioune seit Bekanntwerden der Auslosung immer wieder. Und er zeigt auch im Training mit seinen klaren, lautstarken Ansagen sehr deutlich, dass es ernster wird. Auch für die Spieler, deren Vorbereitung jetzt in Form von Nominierung und Nichtnominierung von Trainerseite abschließend beurteilt wird.

Manches ändert sich nie, und: Thioune gibt Kapitän bekannt

Heute um 11 Uhr wurde es offiziell bekanntgegeben: Der HSV hat einen neuen Hauptsponsor. Orthomol heißt dieser, und das wisst Ihr alle natürlich auch schon seit gestern. Da war der Deal tatsächlich keine 15 Minuten nach Unterschrift bekanntgeworden. Zumindest haben wir von der Rautenperle um kurz nach 16 Uhr schon die Nachricht mit dem Wortlaut erhalten, „Orthomol ist der neue Hauptsponsor des HSV“. Wobei ich hierbei nicht vergessen darf und unbedingt noch einmal lobend erwähnen erwähnen will, dass die Zusammenarbeit mit meinen Freunden von „HSV1887tv“ herausragend war. Sie brachten die ganze Geschichte ins Rollen und baten mich, diese Meldung zu verifizieren – was ich tat. Ergebnis: Alles korrekt.

Einfach zu viel Gesabbel

Ich muss mich heute kurz halten. Termine, die keiner braucht, haben mich heute ganz schön ins Straucheln gebracht, da sie so nicht eingeplant waren. Aber so ist das manchmal. Geht Euch und dem HSV ja auch nicht anders. Da läuft auch nicht alles nach Plan. So hat der HSV als einzige Mannschaft sein neues Trikot noch nicht vorgestellt – weil man noch keinen Hauptsponsor hat. Die Gespräche laufen gut und in die richtige Richtung heißt es. Aber inzwischen ist klar, dass der HSV seine ursprünglich erhoffte Summe von rund 3 Millionen Euro pro Jahr nicht erreichen wird. Inzwischen ist es eh ein Kampf gegen die Uhr – und je länger es dauert, desto schwieriger wird die Verhandlungsposition für den HSV, der öffentlich eh schon unter Druck steht.

2:0 gegen Hertha - HSV überzeugt bei Generalprobe

Einige offene Fragen sollten heute ihre Beantwortung finden. Zum Beispiel die Torwartfrage, Und die dürfte zumindest für Julian Pollersbeck nach den klaren Aussagen von Daniel Thioune („Die Entscheidung ist gefallen – gegen Pollersbeck!“) geklärt sein. Und während Pollersbeck zwar auf dem Spielberichtsbogen stand, standen lediglich Tom Mickel und Daniel Heuer Fernandes auf dem Platz. Der frisch Degradierte postete stattdessen leicht provokante Bilder von sich in HSV-Montur via Instagram, die vermuten lassen, dass er mit der Entscheidung nicht zufrieden ist. Trainer Thioune sagte nach dem Spiel noch, dass er eine gewisse mentale Müdigkeit bei Pollersbeck ausgemacht habe. Aber: Fortsetzung folgt. Da bin ich mir ziemlich sicher. Leider.

Generalprobe für den „halben HSV“

Der HSV hat sich abgeschottet. Heute Nachmittag ging es zum Abschlusstraining v0r dem Abschlusstest morgen gegen Hertha BSC ins Stadion. Dort wurden letzte Details einstudiert vor dem letzten Testspiel dieser Sommervorbereitung – und es kommt mir so vor, als sei der HSV tatsächlich noch nicht im Ansatz fertig mit dem, was Daniel Thioune einstudieren wollte. Ebenso wenig steht der finale Kader -aber das war ja auch so zu erwarten. Auch deshalb wird es sehr interessant sein, morgen zu sehen, wen Thioune aufstellt. Und vor allem, in welchem System er agieren lässt. Zwei Sechser? Oder Dreierkette? Doppelspitze oder nur ein Stürmer?

Die Basis ist da - jetzt kommt's auf Thioune an

Es sind noch knapp fünf Wochen, die der HSV hat, um seinen Kader final zusammenzustellen. Das Trainingslager ist absolviert und am Sonnabend findet sogar schon der letzte Test vor Saisonbeginn statt, wenn es im Volksparkstadion gegen den Erstligisten Hertha BSC geht. Es wird die letzte Möglichkeit für die Spieler sein, sich im Spiel für einen Stammplatz zu empfehlen. Und es ist tatsächlich ein guter  Moment, um einmal ein erstes Fazit zu ziehen, wie weit der HSV insgesamt schon ist. Und dafür zähle ich gern einmal auf, was ich vor dieser Wechselperiode als größte Baustellen erachtet hatte: Der HSV hatte keine klare Nummer eins. Der HSV hatte immer wieder Probleme bei hohen Bällen in den eigenen Sechzehner. In der Innenverteidigung fehlte Kopfballstärke und Tempo. Auf der Außenbahn rechts kam zu wenig offensiv. Auf der Sechs fehlte der Abräumfaktor. Auf der zehn fehlte das Tempo im Umschaltspiel. Auf der Neun fehlte nach dem Abgang von Pohjanpalo der Knipser. Der HSV-Kader war nicht stabil genug, um Talente zu tragen und zu entwickeln.

Das Problem mit der Torwart-Frage beim HSV

Heute in 14 Tagen geht es in Dresden ins erste Pflichtspiel. Im Pokal bei Dynamo Dresden will der HSV den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals klarmachen. Keine einfache Aufgabe bei den gerade erst in die Dritte Liga abgestiegenen Sachsen, die unter der Führung von Sportchef Ralf Becker das große Ziel Wiederaufstieg verfolgen. Es ist zudem der einzige Wettbewerb, in dem sich der HSV sportlich zusätzliche  Einnahmen erwirtschaften kann. Gelder, die man aktuell weder durch Sponsoring noch aus den zentral vermarkteten TV-Einnahmen generiert. Im Gegenteil: Der HSV steht aktuell nackter da denn je. Kein Namensgeber fürs Stadion, kein neuer Trikotsponsor. Die Gespräche hierfür seien sehr weit und man gehe fest davon aus, dass man bis zum ersten DFB-Pokalspiel mit dem neuen HSV-Hauptsponsor auf der Brust auflaufen werde, heißt es. Aber das eben auch schon seit einigen Wochen.

HSV reist ab - mit Fragen im Gepäck

Trainer Daniel Thioune neigt nicht zu Übertreibungen. Im Gegenteil. Der Pegel schlägt eher selten in die eine oder andere Richtung aus. So auch nach dem Testspielsieg gegen Feyenoord Rotterdam. Er habe viele gute Dinge gesehen, sei aber nicht zufrieden. Auch der Umstand, dass seine Mannschaft am gestrigen Sonnabend einen freien Nachmittag erhalten habe, sei nicht dem Sieg, sondern einer vorher schon besprochenen Belastungssteuerung geschuldet. Dass die Spieler trotzdem nicht wirklich viel unternehmen konnten, lag eher am Regen, der eingesetzt hatte.

Der HSV steckt in der Sackgasse

Wären nur alle so findig wie HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein – man hätte den Kader wahrscheinlich längst zusammen und würde wahrscheinlich von der Champions League träumen. Das allerdings alles andere als geringe Problem hierbei: Es sieht fast alles schöner aus, als es in Wirklichkeit ist. Es ist alles nur geliehen. Ein Prinzip, das der HSV schon vor Wettstein sehr intensiv praktiziert hat und das wirtschaftlich dieses Jahr beim HSV dazu führen könnte, dass auch das letzte Eigenkapital aufgebraucht ist. Das zumindest vermuten einige (inzwischen) Außenstehende und sprechen von einem Verlust von 30 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr.

2:3 gegen Stuttgart - HSV schlägt sich selbst

Marco Hagemann, der Kommentator von  bei „Servus TV“, sprach immer wieder von einem sehr kurzweiligen, temporeichen Spiel und schien begeistert. Es würde von beiden Teams bei den vorherrschenden 28 Grad im Schatten eine erstaunlich „hohe Intensität“ an den Tag gelegt. Und das mag auch gestimmt haben. Allerdings brauchte der HSV beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart im Rahmen des Helden-Cup in Kufstein auch fast eine gesamte Halbzeit, um diese hohe Intensität auch ein wenig wirkungsvoll einzusetzen. Dann war es Neuzugang Simon Terodde, der gegen seinen Exklub VfB Stuttgart einen Konter über Josha Vagnoman und Bakery Jatta aus kurzer Distanz mit links einnetzte (43.). Ein schön schneller Konter, wie ihn Trainer Daniel Thioune nur zu gern gesehen haben wird.

HSV: Kader offenbart Nachholbedarf

Ich habe mir das Spiel noch mal angeguckt. Und ich habe mich geärgert. Vor allem darüber, dass ich statt der 90 Minuten auch das vom HSV zur Verfügung gestellte Highlight-Video hätte gucken können. Diese 84 Sekunden Minuten zusammen mit dem klaren Statement von Trainer Daniel Thioune nach dem Spiel - es hätte gereicht, um zu manifestieren, dass der HSV in der aktuellen Konstellation keine Ansprüche auf die oberen Tabellenplätze stellen darf. „Ergebnisse tun immer gut, wenn man gewinnt. Das ist gut für die Seele und gut für den Kopf“, sagte  Thioune, nachdem seine Jungs über dreimal 30 Minuten angesetzten Test gegen das alles andere als starke dänische Team von Randers FC mit 1:2 verloren hatte. „Das hat nicht Not getan. Das zweite Tor haben wir dem Gegner geschenkt“, ärgerte sich Thioune. „Wir hatten zu viele Ballverluste und zu wenig Tempo. Das ist etwas, woran wir in den nächsten Tagen arbeiten werden. Wir werden in den nächsten Spielen auch noch mal einige Dinge ausprobieren und verändern.“ Muss er auch.

Der ganz normale Berater-Wahnsinn beim HSV

Manchmal kann man gar nicht so dumm denken, wie es denn letztlich kommt. Und bei Josha Vagnoman tut mir der Spieler tatsächlich schon leid. Andauernd muss er sich erklären, obwohl er eigentlich gar nichts erklären will. „Ich will echt nichts sagen“, so der junge Rechtsverteidiger, der sich aktuell einem Gerücht erwehren muss, dass sich schon so lange wiederholt in den Medien wiederfindet, dass viele einfach behaupten: „Dann muss ja was dran sein!“ Dabei ist an dem Gerücht, dass er zu Hellas Verona wechseln wird so gar nichts dran. Nie gewesen. Wie es trotzdem immer weder in die Medien kommt? Ganz einfach: Weil lediglich ein windiger, in der Szene verschriener Berater durchdreht und einfach nicht locker lässt.

Terodde kommt

Daniel Thioune ist neu beim HSV. Das hat gerade für uns viele Vorteile. Denn während die etwas älteren Hasen unter den Trainern beim HSV maximal einen Nebentermin zu den wöchentlichen Pressekonferenzen machten, steht uns Thioune eigentlich immer Rede und Antwort. Auch heute. Allerdings mit dem Unterschied, dass sich der Trainer auf dem Weg zu uns zunächst noch von Sportdirektor Michael Mutzel den neuesten Stand bei Transfers schildern ließ, ehe Thioune dann noch von dem neuen Pressesprecher Philipp Langer gebrieft wurde. Immerhin stand beim HSV ein vergleichsweise spektakulärer Transfer zu diesem Zeitpunkt noch unmittelbar bevor. Dass der Transfer von Simon Terodde am Abend dann zuerst vom „Kicker“ vermeldet würde, wusste der HSV-Coach zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Der HSV braucht endlich echte Freunde

Es gibt sie, diese Tage, an denen der Job einfach keinen Spaß macht. Die hat jeder. Und beim HSV hat man diese Tage in den letzten Jahren leider etwas häufiger als anderswo mitmachen. Und damit meine ich nicht allein den sportlichen Abstieg in die Zweite Liga bzw. den Nicht-Wederaufstieg in den letzten zwei Jahren. Schlimmer als das sind die nimmer endenden internen Streitigkeiten, die den HSV seit vielen Jahren Wettbewerbsnachteile verschafft haben. „Wir haben hier in den letzten 12 Monaten viele Entwicklungen angeschoben, die sich im Tabellenplatz nicht wiedergespiegelt haben“, hatte Sportvorstand Jonas Boldt zuletzt gesagt und damit die interne Ruhe angesprochen. „Die Zusammenarbeit ist auf allen Ebenen von großem Vertrauen geprägt“, hatte Vereinspräsident und Aufsichtsratsboss Marcell Jansen ergänzt und betont, dass der aktuell um eine Person ärmere Zwei-Mann-Vorstand Boldt/Wettstein das absolute Vertrauen aller genieße. Abgesehen von den Außenstehenden – denn die machen schon wieder mobil.

Der HSV darf seine neue Linie auch für Terodde nicht verlassen

Ich hatte es Euch versprochen – und der schon fachlich unglaublich spannende Artikel von Dr. Olaf Ringelband hat alles gehalten. Der Artikel zeigt deutlich auf, wie weit weg wir bei der Nachwuchsentwicklung auf Fußballprofi-Basis noch von der Vorbereitung auf das reale Leben sind. Dass die Persönlichkeitsentwicklung noch hinter dem Sportlichen steht ist hinlänglich bekannt – es wird aber gern totgeschwiegen und verharmlost. „…Persönlichkeitsentwicklung ist (in den NLZ) oftmals eben nur zweit- oder drittranging. Man gewichtet das Sportliche immer höher. Man hat noch zu wenig verstanden, dass das eine mit dem anderen zusammenhängt…“, sagt ober besser: schrieb Olaf gestern. Das bedeutet nicht selten: Je besser der Spieler, desto mehr darf sich dieser erlauben. Beispiele dafür hatte ich Euch ja auch schon genannt. Wobei es mir viel weniger darum ging, dieses oder jenes NLZ anzuklagen. Es ging mir nur darum, aufzuzeigen, warum wir bei der Generation X oft kaum noch echte Werte vorfinden, die mit Normalsterblichen gemein haben. Aber: Wo sollen die Jungs das denn auch herhaben, wenn sie in ihrer vielleicht prägendsten Phase davon nicht nur nichts beigebracht sondern sogar das Gegenteil vorgelebt bekommen?

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