Was Löw mit dem HSV gemein hat...

Es war eine Enttäuschung. Diese Auftaktniederlage war bitter, ganz klar. Denn das, was die Deutsche Nationalelf gestern gezeigt hat, ist lange nicht das, was wir von ihr gewohnt waren. Aber fast noch enttäuschender als Niederlage an sich war die Reaktion. Und damit meine ich nicht das Grinse-Selfie von Julian Brandt nach dem Spiel, über das man sich jetzt echauffiert. Oder die erfrischend klaren Worte Mats Hummels’.

Moin, ich bin's...!

Moin zusammen!

Vor einigen Tagen hatte es Scholle ja bereits angekündigt: zur lebendigen Community hier auf rautenperle.com soll sich jemand gesellen, der sich der Belange eben dieser annimmt. Gesagt, getan. Daher möchte ich mich euch allen einmal vorstellen.

Das Kribbeln beginnt - ganz langsam...

Gaaanz langsam kommt es, dieses Kribbeln, das man braucht, um eine WM mit Herzblut genießen zu können. Portugal und Spanien haben es gestern das erste Mal erweckt. Denn das war – von den Spaniern und Ronaldo – Weltklasse. Auch die Franzosen haben gezeigt, welches Potenzial sie haben können, auch wenn sie es nur sehr partiell abrufen konnten. Und dann Island. Ich mag die Isländer einfach, weil sie immer alles aus ihren Möglichkeiten machen. Manchmal sogar etwas mehr, als sie vielleicht verdient haben. So wie heute, wo sie Argentinien ein 1:1 abtrotzten.

„Ich ordne mich dem Gesamterfolg unter. Immer.“

Wirklich ruhig wird es eben einfach nicht mehr. Daran wird sich Trainer Christian Titz als Bundesligatrainer gewöhnen müssen. Denn auch jetzt, wo er noch schnell ein paar freie Tage vor dem Vorbereitungsstart genießen wollte, muss der Trainer wieder aktiv werden. Er muss umplanen. Denn wie sich jetzt herausstellte, verlässt sein Cotrainer ihn. Und das, obwohl Christian Titz gern mit Soner Uysal weitergearbeitet hätte - und Soner Uysal auch gern mit Titz. Allein das von Vereinsseite unterbreitete Angebot lehnte Uysal ab und äußerte seine Vorstellungen.

Müllers seltsame Abrechnung

So sehr war es sein Wunschverein. Eintracht Frankfurt, die alte Heimat hatte gerufen. Und Nicolai Müller freute sich bei seiner Präsentation über die Rückkehr an die Stätte, wo er große Teile seiner Fußballjugend verbracht hatte. Aber anstatt seine komplette Aufmerksamkeit der neuen Aufgabe widmen zu können, schwelte da noch etwas im Hinterkopf: Enttäuschung. Enttäuschung darüber, dass er in Hamburg nicht zum Bleiben überzeugt wurde. Genau genommen sagte er meinen Kollegen der BILD:

Wird das der andere, bessere HSV?

**** Der heutige Blog kommt erst gegen Mitternacht***

 

Herzblut als Triebfeder - Müller nach Frankfurt

Noch 48 Stunden in etwa. Dann geht es endlich wieder los. Sollte man meinen. Aber irgendwie habe ich die WM noch gar nicht so recht auf dem Schirm. Zum einen, weil beim HSV viel passiert ist, das ablenkt. Allein der Abstieg in die Zweitklassigkeit schafft irgendwie eine größer werdende Distanz zu den Besten der Besten. Dass man rund um die DFB-Elf dabei mehr über politische Hintergründe eines Teils ihrer Mannschaft diskutiert, potenziert die Distanz bislang.

In eigener Sache: Antwort an Fips...

Gestern gab es einen Top-Kommentar, der an mich gerichtet war und den ich gern an dieser Stelle beantworten möchte. Der User "Fips" hatte sich darin gegen unser neues System ausgesprochen und dies auch argumentiert. Zum Teil stellte er dabei auch Fragen in den Raum. Daher möchte ich heute, wo beim HSV nicht viel passiert ist (sieht man mal von dem Kompliment Chriistian Titz' an Kaus Michael Kühne ab), gern die Gelegenheit nutzen und den Dialog suchen. Los geht's:

Hoffmann lehnt Kühnes Wunsch begründet ab

Dass Aussagen von Klaus Michael Kühne Reaktionen hervorrufen ist grundsätzlich. Der Multimilliardär, der dem HSV in den letzten Jahren immer wieder mit Millionenspritzen geholfen hat, polarisiert. Und das mitunter auch ganz bewusst, wie zuletzt mit seiner Aussagen im Mopo-Interview, der HSV bräuchte finanzielle Hilfe, die er bieten wolle – gegen weitere Anteile über die 24,9 Prozent hinaus. Kühne brach damit erstmals öffentlich das Tabuthema auf.

Kühne bietet Hilfe an - gegen Anteile

Und täglich grüßt das Murmeltier. In diesem Fall Klaus Michael Kühne mit einem Interview, indem er auf der einen Seite vom neuen HSV-Konstrukt mit Trainer Christian Titz im Mittelpunkt schwärmt und seine Hilfe anbietet. Auf der anderen Seite wird dabei ein Thema aufgemacht, das im Winter bei den Wahlen zum e.V.-Präsidenten schon für viel Wirbel gesorgt hatte: Senn seine Hilfe werde es nur noch geben, wenn der HSV einem Anteilsverkauf über die 24,9 Prozent hinaus zustimmt.

Beckers Hamburger Weg gefällt - Tom Mickel bleibt bis 2021

„Wenn es einen talentierten Jungen gibt, der sich danach verzehrt beim HSV zu spielen und gefühlt sogar noch dafür bezahlen würde, dann MUSS der HSV ihn einfach mitnehmen und es probieren“, hat mir ein psychologisch sehr gebildeter Herr, der in der Öffentlichkeit nicht genannt werden mag, einmal gesagt. Gemeint waren damit Transfers von Spielern wie beispielsweise Martin Harnik, Max Kruse und anderen, die als HSV-Fans den Weg zum HSV nie fanden. Und das auch, weil der HSV in der Vergangenheit immer das Ferne dem Naheliegenden vorgezogen hat.

Ihr fragt - wir antworten

***AKTUALISIERT: Vielen Dank für die vielen Fragen. Ich hoffe, ich konnte sie für alle ausreichend beantworten. Und, versprochen: Ich werde zusehen, dass wir diese Runde zeitnah wiederholen. Bis dahn!!****

So, liebe Leute!

Wie bereits angekündigt, werde ich Euch heute zwischen 10 und 12 Uhr für alle ernst gemeinten Fragen zur Verfügung stehen. Und für alle, die befürchten, nur eine Frage stellen zu können:

DEM IST NICHT SO!

Ihr könnt auf meine Antwort hin erneut eine Frage stellen.

Titz hofft weiter auf Arps Verbleib

„Julian Pollersbeck, Douglas Santos, Gideon Jung und Tatsuya Ito wollen wir unbedingt behalten.“ Wort von Sportvorstand Ralf Becker im „Kicker“, der in dieser Aufzählung noch die Spieler ungenannt ließ, deren Verträge gerade auch auf HSV-Wunsch hin verlängert wurden: Gotoku Sakai, Lewis Holtby und Aaron Hunt. Rechnet man dann noch Zugang Christoph Moritz sowie das Toptalent Josha Vagnoman dazu, sind das schon neun Spieler, die offenbar unverzichtbar sind.

Entscheidung pro HSV: Peters bleibt

Es ist eine gute Nachricht. Nein, sogar eine sehr gute, wie ich finde: Bernhard Peters macht weiter. Der Direktor Sport, der sich vor einigen Wochen ins Gespräch um den Vorstandsposten Sport gebracht hatte (von einer Bewerbung spreche ich hier weiterhin nicht), kehrt in sein Büro im Campus auf seinen alten Posten als Nachwuchsleiter zurück. Und das war tatsächlich nicht zwingend so zu erwarten. Im Gegenteil. Intern machten sich selbst die Peters-Befürworter große Sorgen.

Becker macht, was er machen kann

Tage wie heute sind eigentlich wunderbar dafür geeignet, Dinge in eigener Sache zu formulieren. Und deshalb werde ich das auch gleich machen. Allerdings vorweg noch zwei Dinge: Zum Einen, dass, wie hier am Wochenende schon angekündigt, jetzt die Unterschrift unter dem Vertrag von Josha Vagnoman tatsächlich getrocknet ist. Der umworbene U18-Nationalpsieler unterschrieb in Hamburg einen Vertrag bis 2021. Und sollte alles so kommen, wie Sportvorstand Ralf Becker es derzeit suggeriert, dann könnte Vagnoman in der kommenden Saison zusammen mit Pierre-Michel Lasogga auflaufen.

Kein Tag ohne neue Personalie(n)

Kaum ein Tag ohne neue Personalie. Oder manchmal eben auch neue Personalien, wie heute. Andreas Hirzel wird den HSV nach nunmehr drei erfolglosen Jahren als Ersatzkeeper wieder verlassen und sich dem FC Vaduz anschließen. Von dem Schweizer Klub war Hirzel im Sommer 2015 für 50.000 Euro Ablöse nach Hamburg gewechselt Ein richtig guter Typ, der sportlich allerdings nie an seinen Konkurrenten vorbeiziehen konnte und daher folgerichtig eine neue Aufgabe anstrebt.

Beckers lange Liste - Diekmeier vor Wechsel nach Spanien?

Kostic, Mavraj, Papadopoulos, Walace, Ekdal, Wood, Arp, Lasogga – die Liste der noch zu verkaufenden Spieler beim HSV ist lang. Viel Arbeit für den neuen Vorstand Sport, Ralf Becker, der parallel dazu noch zwei Außenstürmer und einen Achter suchen soll. Zumindest ist das der aktuelle Stand, also noch ohne etwaige Verkäufe. Dass man dabei nicht wieder laut rausposaunt, wen man noch unbedingt loswerden will – logisch. Zumindest in diesem Punkt hat man beim HSV offenbar dazugelernt.

Nach Hunt soll auch Santos bleiben

„Nummer drei: Auch Aaron Hunt geht mit dem HSV in die 2. Liga“ titelte der „Kicker“ heute, als er bekanntgab, was allen seit Tagen bekannt war. Denn der Mittelfeldspieler hat inzwischen tatsächlich seinen Vertrag bis 2020 verlängert. „Hi Leute“, schrieb Hunt selbst via soziale Netzwerke, „heute habe ich meinen Vertrag beim @hsv verlängert. Ich freue mich auf die neue Saison. Geneinsam zurück in Liga 1“ fügte „Der Dritte im Bunde“ (HSV-Titel) mit einem Foto von seinem HSV-Trikot dazu.

Das Personalkarussell nimmt Fahrt auf

***19.05 Uhr und nur zur Info: Wie gestern bereits angekündigt, werde ich heute aus privaten Gründen keinen neuen Blog schreiben. Bis morgen!!***

Es geht zur Sache beim HSV. Personell zumindest. Nachdem gestern bereits einige Entscheidungen verkündet worden waren, legte Nicolai Müller heute Vormittag via Instagram nach. Dort teilte der gerade wieder genesene Außenstürmer mit, dass er den HSV in diesem Sommer verlassen werde. Bis zuletzt hatten viele Fans gehofft, dass der Offensivspieler doch noch mal seinen vertrag in Hamburg verlängert. Erfolglos.

Veränderungen allerorten

***UPDATE: Nicolai Mülller hat gerade via Instagram mitgeteilt, dass er den HSV verlässt. Der Angreifer wechselt somit ablösefrei. Wohin es geht, verrät Müller noch nicht. Sein Post:

 

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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