Das Rautenperle Community-Q&A #4

Moin zusammen,

heute melde ich mich ausnahmsweise zu etwas späterer Stunde bei euch. Es gab viel zu tun, auch das Testspiel ist mitunter Schuld an dieser kleinen Verspätung. Nichtsdestotrotz soll unsere Frage-und-Antwort-Runde natürlich stattfinden.

Ihr kennt den Ablauf ja bereits: Bis zum kommenden Freitag, den 17. August, sammele ich eure Fragen und liefere euch darauf die entsprechenden Antworten.

1:4 gegen die Bayern - ein gelungener Test

Selbst eine B-Elf des FC Bayern würde um die Deutsche Meisterschaft mitspielen. Und schon deshalb war klar, was hier heute auf den HSV zukommen würde: Schwerstarbeit. Eintracht Frankfurt hatte der FC Bayern am Sonntag erst mit 5:0 im Supercup deklassiert – und den HSV? „Wir freuen uns einfach riesig darauf, gegen die beste Mannschaft Deutschlands zu spielen“, hatte Ralf Becker vor dem Spiel gesagt. Und der Vorstand Sport war sich auch sicher, dass das Spiel keine negativen Folgen haben würde. Und ich behaupte: Becker behielt Recht.

Beckers Mission: Teil 1 steht kurz vor dem Abschluss

Die To-Do-Liste von Sportvorstand Ralf Becker ist nie leer. Logisch. Denn Kaderplanungen haben nie Pause. Parallel zu den Planungen für diese Saison laufen schon Vorbereitungen zur neuen Saison und auch für die Winterpause. „Es sind viele Konjunktive im Spiel“, sagte Becker zu Beginn seiner Zeit beim HSV. Damals hatte er die Aufgabe zu übernommen, die vor ihm verschiedene Sportchefs nicht zu meistern wussten. Teure Spieler verkaufen und günstig Spieler dazuholen.

Geduld zahlt sich aus

Eine Kiste war übriggeblieben. Und diese Kiste Bier brachte Christian Titz heute den Journalisten mit. Natürlich auch alkoholfrei. Es war der Rest dessen, was die Mannschaft gestern auf dem Rückweg nicht getrunken hatte. Und was auf der einen Seite eine nette Geste des Trainers war, zeigte auf der anderen Seite, dass die Mannschaft noch keinen Grund zum feiern erkannt haben will. Von zwei Kisten Bier blieb eine übrig.

Neue Features & Rautenperle.tv

Moin liebe Freunde der Rautenperle,

in den letzten Tagen hat sich einiges hinter den Kulissen getan, von dem ich euch heute gerne berichten möchte.

Kevin

13. August 2018

Ein historischer Sieg in Sandhausen ***und Ärger um Kostic***

Trainer Christian Titz war sichtlich erleichtert. Nach der bitteren 0:3-Pleite gegen Kiel, die eine überhöhte Diskussion um sein Spielsystem nach sich zog und an den wahren Fehlerquellen vorbeiging, schaffte es seine Mannschaft heute deutlich besser, die neuen Umstände der Zweiten Liga anzunehmen. „Wir haben das Spiel mit viel Ballbesitz und gutem Körpereinsatz dominiert. Das frühe Tor hat uns auch geholfen reinzukommen“, freute sich Doppeltorschütze Khaled Narey, der in der 7. und der 59. Minute jeweils nach Torwartfehlern von Sandhausens Keeper Schuhen traf.

Zeit, Vereinsgeschichte zu schreiben

Es dauerte nur 40 Minuten. Und mit dem einsetzenden Regen verließen die 18 Spieler den Trainingsplatz, die am Sonntag in Sandhausen die ersten Zweitligapunkte der HSV-Geschichte einfahren sollen. Währenddessen sprach Trainer Christian Titz mit den Spielern, die nicht dabei sein würden. Jonas David, Stephan Ambrosius und – selbstverständlich: Filip Kostic. Während die beiden Erstgenannten bei der U21 eingesetzt werden sollen, wird Kostic geschont. Der Serbe will und soll weiterhin teuer abgegeben werden. Da wird kein unnötiges Verletzungsrisiko mehr eingegangen.

Große Verstärkung

Er ist tatsächlich nicht zu übersehen. Und das nicht, weil er unmittelbar nach seiner Auskunft in der vermeintlichen A-Elf trainierte, sondern schon allein ob seiner Statur. 1,96 Meter groß und kräftig – da sieht ein Zweikampf mit Tatsuya Ito schon mal irgendwie „niedlich“ aus. Zumal dann, wenn der letzte HSV-Zugang Leo Lacroix dem kleinen Japaner das Leder lässig mit einem langen Bein abnimmt. Leo ist von seiner Erscheinung her schon ein sehr auffälliger Spieler. Er misst 1,97 Meter, eine sehr gute Größe.

Mangala empfiehlt sich - neuer Innenverteidiger gefunden?

Trainingsfreie Tage beim HSv sind immer nur für die frei, die ansonsten alles mitmachen konnte. Verletzte Spieler sind an solchen Tagen zugegen. Sie werden dann intensiv behandelt. Und in einigen Fällen wird sogar individuell trainiert. So wie heute. Da war Aaron Hunt im Stadion. Der Mannschaftskapitän, der an einem Faszienanriss oberhalb der Achillessehne laboriert, wurde ebenso wie Matti Steinmann (Oberschenkel) intensiv behandelt. Und nebenan wurde individuell trainiert.

Mangala kommt und soll sofort helfen

Die erste Nachricht war nicht gut: Aaron Hunt hat sich einen Faszienanriss knapp oberhalb des Achillessehnenansatzes zugezogen und fällt noch ein paar Wochen (mindestens in Sandhausen, höchstwahrscheinlich auch im DFB-Pokal) aus. Das ergab eine MRT-Untersuchung, die doch notwendig wurde, weil der Heilungsprozess entgegen der Hoffnung von Sportvorstand Ralf Becker nicht wie gewünscht voranschritt.

Der HSV holt Mangala - und der Blog verspätet sich ein wenig

So, liebe Alle!

Drei Dinge, die ihr sicher schon mitbekommen habt: Der HSV hat einen neuen Spieler verpflichtet. Orel Mangala kommt für ein jahr auf Leihbasis vom VfB Stuttgart zum HSV. Zudem hat der HSV das Training der Temperaturen wegen auf 18 Uhr verlegt und dadurch verspätet sich der heutige Blog leider ein wenig. Aktuell sitze ich gerade dran, den Blog zu verfassen und lade parallel dazu die Videos vom Training sowie das Interview mit Trainer Christian Titz dazu hoch. 

Bis gleich!

Scholle

Wider alle Hindernisse - die Fans ziehen schon mal mit

„Der HSV ist ein Brett“ waren vom Inhalt her nicht selten die einleitenden Sätze von neuen HSV-Trainern bei ihren Amtsantritten. Inzwischen werden derartige Lobhudeleien als populistische Schleimerei abgetan und nicht mehr als belächelt. Zurecht, wie ich im ersten Moment denken würde. Als ich aber heute morgen zum HSV fuhr, um zu sehen, wie der Kartenvorverkauf für das preislich überteuerte Stadtderby gegen den FC St. Pauli anlaufen würde, war ich anderer Meinung.

Becker demonstriert Ruhe - und sucht Verstärkung

Tropische Temperaturen sind ja inzwischen schon Usus in hamburg. Und trotzdem war das heutige Training anders. Die Niederlage gegen Kiel passte irgendwie nicht zur Sonne und der guten Laune der Zuschauer. „Lieber jetzt einmal deftig und daraus lernen, als am Anfang sechs Punkte, Tabellenführung und dann absteigen“, sagte mir ein Blogleser, der aus Stuttgart angereist war und den ich hiermit grüßen möchte. Ebenso wie das nette Ehepaar aus Thüringen natürlich, das hier in Hamburg trotz der Niederlage einen schönen Urlaub hatte und noch bis morgen hat.

Ruhe bewahren - und arbeiten lassen

Emotionen haben nur sehr selten etwas mit Rationalität zu tun. Und das ist auch gut so. Zumal dann, wenn man dadurch die notwendige Leidenschaft in Diskussionen bringt, die aus etwas normalem eben DAS Besondere machen. Fußball zum Beispiel. Da sitzen Millionen Menschen vor den Fernsehern und in den Stadien und haben fast ebenso viele bessere Wege als der jeweilige Trainer, Erfolg mit der geliebten Mannschaft zu feiern. Auch das ist normal und eigentlich kann damit auch jeder umgehen.

Selbstkritik statt Schönrederei

„So ein  Spiel braucht doch kein Mensch, oder?“, wurde ich gerade gefragt. Von einem guten Freund, der selbst begeisterter Fußballer ist und absolut nicht nachvollziehen kann, dass ich mir Greuther Fürth gegen den SV Sandhausen ansehe. Aber ganz ehrlich: Ich gucke das Spiel gern. Noch zumindest. Denn leistungstechnisch ist es nicht mit Erstligafußball zu vergleichen. Aber den haben wir in Hamburg auch nicht mehr. Von daher ist dieser „Neu-Effekt“ für mich noch sehr reizvoll. Denn auch dieses Spiel ist ein Indikator für das, was wir im Laufe dieser Saison zu erwarten haben.

0:3 gegen Kiel - schlimmer hätte es kaum beginnen können

Die Botschaft war ebenso klar, wie sie die Gesamtsituation vor diesem ersten Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte beschrieb: „Dies ist die Geschichte eines Vereines, der fällt... aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung  - auf geht’s, HSV!“ hatten die HSV-Fans in der Nordkurve auf großen Lettern und mit einem Symbolbild versehen aufgehängt. Die viel umschriebene Euphorie von den Rängen war von beginn an da - und dennoch wurde es am Ende ein bitterer Abend für die HSV-Anhänger unter den 57000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion.

Community-Q&A Runde 3: Die Antworten

im Folgenden findet ihr die Antworten auf eure Fragen vom vergangenen Mittwoch. Ich hoffe, ich konnte diese zu eurer Zufriedenheit beantworten. Die nächste Runde des Community-Q&A startet dann am Mittwoch, den 15. August und endet mit den Antworten am Freitag, den 17. August.

Nach 83 Tagen geht's wieder los

Wie immer hat Christian Titz den Raum der Pressekonferenz im Volksparkstadion mit einem Lächeln betreten. „Guten Tag“, schmetterte er fröhlich in die Runde. Es war eine große Presserunde, die sich in nichts unterschied von den Pressekonferenzen der vergangenen Jahre. Das Interesse am HSV ist nach wie vor groß, unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Der Presseblock im Volksparkstadion ist am Freitagabend beinahe genauso voll wie im Mai, als die Hamburger ihr vorerst letztes Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach bestritten haben.

Die Anspannung steigt - und Hunt wackelt

Langsam wird es ernst und die Aufregung der vergangenen Tage, das öffentliche Training beim HSV mit regelmäßig hunderten Fans bei tropischen Temperaturen, das Fanfest mit Showbühne, die zahlreichen und meist auch sehr interessanten Interviews der HSV-Profis – insbesondere der neuen Profis – sind erst einmal Geschichte. Training heute Vormittag: 22 Spieler auf dem Rasen, eine kurze und knackige Einheit, ein Dutzend Fans verteilen sich irgendwo mehr oder weniger weiträumig um die Trainingsplätze herum.

Community-Q&A und Neues in Sachen Rautenperle.tv

es ist wieder einmal Zeit für eine weitere Runde unseres Community-Q&A. Ihr habt die Fragen und wir liefern die Antworten. Und die gibt es dann am kommenden Freitag, den 03.08. an gewohnter Stelle. Ich freue mich auf eure Einsendungen! Außerdem möchte ich diesen Post dazu nutzen, um einen kleinen Ausblick auf unser Live-Talk-Format Rautenperle.tv zu geben. Wie ich euch schon an der einen oder anderen Stelle verraten habe, wollten wir das Konzept überarbeiten. Wie unser HSV müssen auch wir uns der neuen Situation „Zweite Liga“ stellen. Wir haben uns in den letzten Tagen und Wochen fleißig Gedanken gemacht, wie wir das Format für die Zweite Liga fit machen. Was wird sich also ändern?
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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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