Hamburg

Trainerdiskussion jetzt? Etwas Dümmeres gibt es nicht.

Dass der 1. FC Köln verliert, macht die Sache irgendwie eher tragischer, als dass ich mich darüber freuen könnte. Denn was wäre gewesen, wenn der HSV nur einen kleinen Teil seiner Hausaufgaben in der Rückrunde erwartungsgemäß erledigt hätte? Wäre man dann heute schon durch? Die Wahrscheinlichkeit wäre groß - aber die Diskussion darüber ist komplett kontraproduktiv. Denn der HSV ist derzeit auf einem leckgeschlagenen Kahn unterwegs und sucht verzweifelt nach dem Loch im Rumpf. Erfolglos, wie das Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue noch einmal verdeutlichte.

Den Blick für das große Ziel schärfen - und Ablenkung vermeiden

Und der Verlierer ist - erneut Fiete Arp. 22 Mann standen heute beim Abschlusstraining auf dem Trainingsplatz. Und obgleich ein paar Spieler (Lasogga, Hunt, Jung, Hwang) offenbar noch nicht hundertprozentig fit sind sind, sodass Trainer Hannes Wolf vorläufig 19 Mann für seinen Kader berief, ist Fiete Arp, der extra das U21-Spiel in Havelse aussetzte, keiner von ihnen. Stattdessen zählt Arp zu den dreien, die bei Wolf gar keine Rolle spielen. Nicht mal im Fall der Fälle. Eine Ansage, die deutlicher nicht hätte sein können. Rechnet man noch Tatsuya Ito hinzu, der heute nicht einmal das Abschlusstraining mitmachte, ist von dem einstigen Talente-Nachschub aus dem eigenen Nachwuchs nicht mehr viel übrig. Lediglich Josha Vagnoman und Köln-Torschütze Manuel Wintzheimer stehen im vorläufigen Kader. Aber des traf auch einen arrivierten Spieler, der sich darüber nicht freuen wird: Kyriakos Papadopoulos. Der Grieche wurde kurzerhand gestrichen - dürfte aber ob seiner Erfahrung für das Pokalspiel am Dienstag gegen das Bundesliga-Topteam aus Leipzig wieder interessant werden. Arp auch da eher nicht…

Wolf muss erneut clever wechseln

Klar, am Monatsende, spätestens wenn das Gehalt überwiesen wird, würden sicher die meisten von uns gern mal mit den HSV-Profis tauschen. Wobei, für heute das auch gelten. Denn heute durfte sich die Mannschaft auf dem saftigen Grün der Trainingsplätze am Volksparkstadion aktiv erholen. Gerade einmal 45 Minuten mit einem spaßigen Handball- und einem Kreisspiel standen auf dem Plan, ehe die Spieler sich auf eben jenes Grün fallen lassen und die Sonne genießen konnten. Kaputt waren sie alle nicht. Sollten sie aber auch nicht sein, wenn man Hannes Wolfs Trainingsplanung am Wochenbeginn nach dem 1:1 in Köln verstanden hatte. Denn während in den letzten Tagen die weniger belasteten Spieler immer wieder Steigerungsläufe in die normale Einheit einschoben, wurden die Mehrbelasteten geschont. Auch die angeschlagenen Spieler.

Druck - wir brauchen Druck...!

„Wir müssen gegen Aue voll am Limit arbeiten. Es wird nicht leichter. Jetzt ist richtig Druck drauf, den müssen wir aushalten, daraus Energie machen und wieder auf unsere beste Leistung kommen. Jetzt spitzt sich alles zu, jetzt ist Dampf drin. Ich hoffe, dass die Situation die Sinne schärft.“ Das sagt Hannes Wolf. Heute. Der Trainer baut bewusst Druck auf. Anstatt den Druck herunterzuschrauben, dreht Wolf auf. Warum er das macht? „Weil es nunmal so ist. Die Situation jetzt zu leugnen wäre Blödsinn“, sagt Wolf und fügt hinzu, dass seine Mannschaft diesen Druck sogar braucht. Wie in Köln. Oder wie in den ganzen anderen großen Spielen im DFB-Pokal, beim Stadtderby und anderen heiß angepriesenen Spielen dieser Saison. Immer wieder spielte der HSV hier , gut - ganz im Gegensatz zu den Spielen gegen vermeintlich kleine Gegner wie Darmstadt und Magdeburg. In genau diesen Spielen ließ der SV die Punkte liegen. die es verhindert haben, heute schon sicher für die Erste Liga planen zu können.

Lasogga fällt aus - Wolf setzt in Köln auf "falsche Neun"

Pierre-Michel Lasogga wird nicht spielen können. Es ist einfach so, dass er nicht bei 100 Prozent ist – und dann macht es keinen Sinn.“ Deshalb reiste der HSV ohne seinen Toptorjäger nach Köln. Für Lasogga nominierte Hannes Wolf Manuel Wintzheimer. „Manuel Wintzheimer wird in Köln dabei sein, er hat zuletzt in der Regionalliga gut gespielt und auch getroffen“, so die Begründung von Trainer Hannes Wolf heute. Wintzheimer also, der bislang 22 Minuten in Kiel ran durfte. Sonst noch nicht. Und das wird sich, so deute ich die heutige Pressekonferenz, vorerst auch nicht ändern.

Magdeburg ist eben nicht der 1. FC Köln...

Besser macht es das alles auch nicht. Das 4:4 des 1. FC Köln bestätigte noch einmal, dass die Zweite Liga erstaunlich viele Überraschungen parat hält. Allerdings sollten andere Mannschaften nie als Alibi für eigeneres Versagen herhalten. „Wir schauen nur auf uns, habe es selbst in der Hand und wir entscheiden, ob wir gewinnen“, hatten Ralf Becker und Trainer Hannes Wolf in den letzten Monaten wiederholt gesagt. Und Wolf hält sich daran. Angesprochen auf das 4:4 des Tabellenführers Köln beim Tabellenletzten MSV Duisburg hatte er nur ein Achselzucken übrig. „Dass jetzt Union und der HSV in den letzten drei Spielen einen Punkt holen, damit war nicht unbedingt zu rechen. Die Liga ist unberechenbar, auch die unten können halt. Und das hat man gestern wieder gesehen. Wenn du denen ein bisschen Raum gibst, dann sind die auch alle gut.“

Auf der Suche nach Konstanz - Kinsombi kommt bis 2023

Das Spiel-Ersatztraining ist nicht besonders beliebt. Logisch! Bedeutet es doch immer auch, dass der jeweilige Teilnehmer vorher im Punktspiel wenig oder gar nicht zum Einsatz gekommen ist. Und heute hatte das Training noch den Zusatz, dass der Trainer vom gestrigen Spiel noch enttäuscht war. Er forderte nach diversen Steigerungsläufen im Abschlussspiel immer wieder den Torabschluss von seinen Reservisten. Also genau das, was gestern gegen Magdeburg ab Minute 62 nicht mehr passierte. „So wenige Szenen hatten wir eigentlich nicht“, relativierte Wolf heute die fehlende Torgefahr seiner Mannschaft im Spiel gegen Magdeburg zu B beginn der Interviewrunde, gab dann aber doch schnell auf. Anstatt wie sonst offensiv positive Szenen hervorzuheben, betonte Wolf, wie stark Magdeburgs Defensive aktuell ist. „Sie haben nicht umsonst die beste Abwehr in 2019“, so der HSV-Trainer, der sich heute auch kritische Fragen zu seinen undurchschaubaren Auswechslungen gefallen lassen musste. Und er beantwortete sie.

„Losglück“ im DFB-Pokal - und Magdeburg vor der Brust

Nicht gegen Bayern und nicht in Bremen - das waren meine beiden Wünsche für die Auslosung. Ei8n Heimspiel gegen Leipzig war meine erste Option. Dass am Ende alles eintrat und es tatsächlich ein Heimspiel gegen RB Leipzig wurde, umso besser. Dass der Gegner ebenso favorisiert gegen den HSV in Hamburg antreten wird wie die anderen beiden Halbfinalisten Werder Bremen und der FC Bayern München es getan hätten - logisch! Aber es ist von den extrem schwierigen Aufgaben noch die angenehmste Variante.  „Wir haben uns ein Heimspiel gewünscht und das hat uns die Losfee beschert“, freute sich auch Sportvorstand Ralf Becker nach der Auslosung. „Darüber freuen wir uns für unsere Fans. Wir wären als einziger Zweitligist gegen jede der drei verbliebenen Mannschaften in der Außenseiter-Rolle gewesen und so ist es auch gegen Leipzig. Wir wollen uns vor unseren Fans bestmöglich verkaufen, Leipzig ärgern und am Ende nach Berlin fahren.“

Wolf setzt auf Altbewährtes

Ich hatte auf ein Remis gehofft, erst danach als Ergebniswunsch einen Sieg der Kieler getippt. Dann hätte der HSV auf beide Mannschaften zwei Punkte geholt. Aber so hat der HSV zumindest die Möglichkeit, den Stadtrivalen weitere Drei Punkte hinter sich zu lassen und den Vorsprung auf den vierten Tabellenrang auf 9 Punkte auszubauen. Man mag es ehrlich gesagt gar nicht so laut betonen, weil der HSV irgendwie ein zuverlässiger Chancen-Liegenlasser ist in dieser Serie - aber ich glaube, diesmal werden sich Hannes Wolf und seine Spieler diese Chance nicht nehmen lassen.

„Nicht wettbewerbsfähig“

Der große Saal im Erdgeschoss des Überseeclubs an der Binnenalster war randvoll gefüllt. 200 Zuschauer hatten sich angemeldet zur Podiumsdiskussion über den HSV mit den Gästen Bernd Hoffmann und Marcell Jansen. Sogar auf den Treppenstufen saßen die Zuhörer. Die Warteliste war noch einmal beinahe so lang. Obwohl in diesem speziellen Ambiente viele Staatsgäste zu Vorträgen und Diskussionen waren, hat auch hier der HSV ganz besonders gezogen. Vorstände großer Firmen mit Sitz oder Außenstelle in Hamburg waren vertreten, das  Gästebuch des Überseeclubs wies den lettischen Staatspräsidenten als letzten hochrangigen Besucher aus vor dem HSV.

Arp auf dem Abstellgleis

Terodde. Immer wieder Terodde. Mit seinem 27. Treffer hat der Spieler von Ex-Kühne-Berater Volker Struth den 1. FC Köln auch heute wieder auf die Siegerstraße geschossen. Ein Spieler, den der HSV (wie alle anderen Zweitligisten) nur zu gern in seinen Reihen wüsste. Aber er ist nicht hier, weil Volker Struth den Mann lieber nach Köln schickte, als ihn dem HSV (als Konkurrent zu seinen Spielern Wood und Hahn…) anzubieten. Und das in einer Phase, wo Struth als Berater von HSV-Investor Klaus Michael Kühne galt.

Zu wenig: Nur 0:0 in Bochum

Es sollte die Reaktion auf das bitter abgeschenkte Spiel gegen Darmstadt werden - und wurde eine Enttäuschung. Hannes Wolf hatte sich dementsprechend auch trotz der Niederlage gegen Darmstadt für eine identische Startelf entschieden. Wobei, was heißt hier eigentlich „trotz der Niederlage“? Mit der gewählten Startelf hatte der HSV zumindest 50 Minuten lang sehr dominant gegen Darmstadt geführt, ehe das erste Mal gewechselt wurde (Ito kam für Narey) und das Spiel anschließend völlig unerwartet kippte.

Ohne Arp, mit Köhlert: Tief im Westen...

Dass Aron Opoku den Vorzug vor Fiete Arp erhält - okay. Arp soll lieber spielen, als auf der Bank sitzen. Zudem ist Opoku in den letzten Trainingseinheiten gut drauf gewesen. So funktioniert das Leistungsprinzip. Und das gilt auch für einen Überraschungsspieler im vorläufigen 19-Mann-Kader für das morgige Spiel beim VfL Bochum: Mats Köhlert. Der U20-Nationalspieler hatte in den letzten Monaten in der U21 des HSV ebenso überzeugt wie jetzt bei den jüngsten U20-Länderspielen gegen Portugal und Polen. Grund genug für HSV-Trainer Hannes Wolf, den 20-Jährigen mit ins Profitraining einzubauen - wo Köhlers erneut überzeugte. Angesichts der Tatsache, dass der HSV keinen Ersatz für Douglas Santos hätte, sollte dieser ausfallen, und Köhler auf der linken Seite aber (eher offensiv aber auch defensiv) zuhause ist, eine logische Nominierung. Wobei noch offen ist, ob es der Youngster, der vor zwei Jahren seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieb und dessen Vertrag jetzt im Sommer ausläuft, morgen auch in den finalen 18er-Kader schafft.

Wolf verspricht: „Wir nehmen keine Rücksicht“

„Der Hamburger Sportverein hat sein Interesse an David Kinsombi bei uns hinterlegt“, sagte Holsteins Sportgeschäftsführer Fabian Wohlgemuth den „Kieler Nachrichten“. Allerdings stößt der HSV mit seinem Vorstoß bei den Kielern auf Granit. Zumindest erst einmal. Denn ziehen lassen will Kiel den Mittelfeldspieler definitiv nicht. „Über den Umgang damit sind wir uns intern einig. David ist unser Kapitän und Kopf der Mannschaft, den wir nicht verlieren wollen“, sagte Wohlgemuth. Kinsombis Vertrag in Kiel läuft noch bis 2021 und die Kieler hatten zuletzt ab einer Ablösesumme von vier Millionen Euro Gesprächsbereitschaft signalisiert. der HSV hat sich intern festgelegt, nicht mehr als zwei Millionen Euro bieten zu wollen.

Papadopoulos formuliert Ansprüche

Ungemütlich war es. Sehr sogar. Und damit meine ich nicht die Diskussionen einiger hier, die sich über einzelne User auslassen, sondern das Wetter beim Training heute. Dauerhaft Nieselregen aus allen Himmelsrichtungen machte es auch denen unmöglich, trocken zu bleiben, die einen Schirm dabei hatten. Ich hatte erst gar keinen mit und versuchte per Kapuze der Nässe zu entkommen. Alles in der Hoffnung, eine interessante Trainingseinheit zu sehen. Ich wollte darauf achten, wie sich Kyriakos Papadopoulos im Trainingsspiel gegen die eigene U21 behauptet. Und zumindest das konnte mir das Wetter nicht vermiesen, denn der Grieche bestätigte seinen Eindruck der letzten Tage.

Nur Mut, es lohnt sich!

Ich hatte es im MorningCall schon gesagt: Das gestrige Tor zum 3:2 der Deutschen in Amsterdam war das erste Tor der Nationalmannschaft seit langer Zeit, bei dem ich richtig aufgesprungen bin und gejubelt habe. Und das, obwohl ich eigentlich jeher bei Länderspielen mitfiebere. Aber dieses Spiel war nach der sehr durchwachsenen WM und der überflüssigen sowie in meinen Augen noch völlig  unausgereiften Nations League gerade im Hinblick auf die überraschenden Veränderungen Joachim Löws ein echtes Highlight. Eine positive Überraschung. Denn der Bundestrainer hat sich etwas getraut, was viele nicht verstanden haben - was aber vor allem fast niemand sich so getraut hätte.

Die Uhr ist kaum noch zurückzudrehen

Der VfL Bochum ist nicht nur der nächste Gegner des HSV, sondern bislang auch der Klub, bei dem man sich für die neue Saison einen Spieler - vielleicht bald schon zwei Spieler - ablösefrei gesichert hat. „Das sind schon die zwei auffälligsten Akteure“, hatte mir VfL-Reporter Christian Alexander Hoch gestern gesagt, als er mir erklärte, was wirklich an dem Gerücht dran ist, dass der HSV nach Jan Gyamerah zur neuen Saison auch Lukas Hinterseer verpflichten möchte. Wer es noch nicht gehört hat, der kann sich hier einmal auf den Stand der Dinge bringen lassen (geht ohne Anmeldung)

Was wird aus Fiete Arp?

Sorgen um den Nachwuchs muss man sich tatsächlich machen. Behaupte ich. Aber längst nicht nur ich. Dabei wurde gerade hier in Hamburg für die fehlenden Toptalente Deutschlands gern Fiete Arp als Beispiel genommen. Mit der Fritz-Walter-Medaille höchstdekoriert, schafft er beim HSV nicht den Sprung in die Startelf. „Wenn der es schon beim HSV nicht schafft…“ heißt es oft, wenn mir fachkundige Kollegen und Freunde erklären wollen, dass das Beste aus den jeweiligen Jahrgängen - in Arps Fall ist es der 2000er-Jahrgang - dem internationalen Vergleich nicht standhalten könnte. England, die Niederlande, Frankreich, Portugal und Spanien seien doch sehr viel weiter. Und sowieso, Fiete Arp sei eine große Enttäuschung. Zehn Tore hätte man sich intern von dem Mann versprochen, der schon beim FC Bayern unterschrieben hat. Gekommen sind bis heute: Null. Okay, im Pokal gegen einen unterklassigen Gegner hatte Arp zuletzt für den HSV getroffen, aber das zählt nicht…

Wolf hadert - und Kühne will 24,9-Prozent-Hürde kippen

Hochmut kommt vor dem Fall. So heißt es und viele sehen das Spiel gegen Darmstadt als den letzten Beweis dafür beim HSV. 2:0 geführt, eine Dominanz wie selten zuvor an den Tag gelegt - und dann doch noch mit 2;3 verloren. Passend hierbei: Beim FC St. Pauli fällt das 0:3,  die HSV-Fans stimmen daraufhin „Wer wird Deutscher Meister“ an - und keine 30 Sekunden später bekommt der HSV den Anschlusstreffer, der das Spiel komplett kippen ließ. „Da wird ein tiefer Ball hinten reingespielt, den gar keiner mitkriegt und wir sind alle null orientiert“, ärgerte sich Trainer Hannes Wolf heute über den Gegentreffer, bei dem Sakai und Bates pennen und der das unverlierbar wirkende Spiel kippen ließ. „Wir haben es uns komplett selbst zuzuschreiben, dass das Spiel plötzlich wieder aufgeht“, ärgerte sich Wolf heute noch über die verschenkten drei Punkte.

PARTNER VON

FAQs

Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

Kategorien