Hamburg

Adrian Fein: Thiago als Vorbild, den HSV als Sprungbrett

Dass mit seinem Nachnamen Wortspiele gemacht werden, das kennt er schon. Adrian Fein, das bietet sich natürlich auch an. Und es beschreibt ihn auch sehr gut. Denn der Defensivallrounder gilt als feiner Techniker, als Stratege im Mittelfeld. Der U20-Nationalspieler soll beim HSV ein jähr auf Leihbasis versuchen, sich für die U21 zu empfehlen - und auch für seinen Klub FC Bayern, wo er noch bis 2021 unter Vertrag steht. Und das schon seit seinem achten Lebensjahr - und nach einem frühen Wechsel von Ortsrivalen 1860 München. Und war es bei Jeremy Dudziak noch die Mutter, die ein wenig verärgert war über den Wechsel ihres Sohnes, war es bei Fein sein Vater Oliver - seines Zeichens Anhänger der Löwen. Dennoch bereuen weder Vater noch Sohn diesen frühen Vereinswechsel, denn seither spielt Fein für die Bayern und hat seinen Vater sogar mit auf dem Platz. Ehrlich gesagt hat er sogar die ganze Familie inklusive vier Geschwister, Großvater und heimatliche Bilder mit - in Form von verschiedenen Tätowierungen auf den Armen und dem Oberkörper.

Der (riskante) Plan mit Wood

Es ist ein riskanter Plan, den Dieter Hecking da schmiedet. Dachte ich zunächst. Aber ehrlich gesagt ist er das gar nicht. Vielmehr macht Hecking nur das, was ihm die Situation vorschreibt, wenn er davon spricht, auf Bobby Wood setzen zu wollen. Denn der US-Amerikaner ist nunmal noch ein Jahr beim HSV unter Vertrag, kassiert dafür etwas mehr als zwei Millionen Euro. Und solang es keinen Abnehmer für den Angreifer gibt und der HSV keinen  neuen Angreifer parat hat - so lange wird Hecking auch nichts anderes machen, als zu versuchen, Wood für den HSV zu (re)aktivieren. Kurzum: Hecking macht in diesem Fall alles anders als seine Vorgänger - und damit macht er alles richtig. Er orientiert sich an den Möglichkeiten und akzeptiert Gegebenheiten. Auch die, die er nur zu gern ändern würde.

Hecking sortiert den HSV

Er wusste genau, was der Sinn der Übungen war. „Jetzt macht er Regeneration“, sagte Ivica Olic, der sich zusammen mit seinem Sohn Antonio heute das Nachmittagstraining ansah. Das wiederum bestand aus einer kleinen Gruppe, die laufen musste - aber dafür früher in die Kabine durfte. Zudem hatten HSV-Trainer Hecking und seines Assistenten Dirk Bremser sowie Tobi Schweinsteiger vier Dreierteams zusammengestellt, die nach dem Aufwärmen ein Fußballtennis-Turnier absolvierten. „Er will, dass die Jungs sich bewegen und Spaß haben. Er will, dass sie nicht gleich zumachen“, so der ehemalige HSV-Angreifer, der unter Dieter Hecking 2,5 Jahre in Wolfsburg spielte und zuletzt sogar als Assistenztrainer Heckings hier beim HSV im Gespräch war. Olic war übrigens die letzten Tagen auch immer wieder mal da. Und er will auch weiter kommen. Heckings Training interessiert ihn - ebenso wie der HSV seinen Sohn Antonio, der seit frühester Kindheit ein Riesenfan ist. „Bin ich immer noch“, so Antonio mit einem gequälten Lächeln, das zeigen sollte, dass er es „trotzdem“ noch ist.

„Es ist geil, hier zu sein“

Der „Alte“ fehlte heute. Seine Tochter heiratete, daher war Cheftrainer Dieter Hecking privat verhindert. Dafür aber stand heute ein Neuer auf dem Platz: Tobias Schweinsteiger. Der neue Cotrainer soll als das mit 37 Jahren jüngste Mitglied des Trainerstabes so eine Art Verbindungsglied zwischen den Trainern und der Mannschaft sein. Der Bruder von Weltmeister Bastian Schweinsteiger ist beim HSV sowas wie der Mann mit dem Ohr am Gleis - und dem Maulkorb vom Verein. Denn Schweinsteiger, dessen private Verhältnisse dem Boulevard glamouröse Geschichten en masse versprechen, soll sich erst einmal richtig einfinden und einleben, ehe er uns Reede und Antwort steht. Sinnvoll, wie ich finde. So schade es natürlich in Sachen Berichterstattung auch ist.

Hecking entschleunigt - "Aufstieg" auf dem Index

Die gute Nachricht hatte Dieter Hecking gleich im Gepäck: „Ja, es stimmt. Tobias Schweinsteiger wird noch zu unserem Trainerteam dazukommen“, verriet der neue HSV-Trainer nach der ersten öffentlichen Trainingseinheit, die vor allem spielerische Elemente beinhaltete. Nach zwei Tagen Leistungstests und eine Rundum-Check (inklusive Zähne) für alle war die erste Einheit eine Art lockerer Aufgalopp. Kennenlernen vor rund 300 bis 400  Zuschauern, die es trotz der eher Zuschauer unfreundlichen Zeit von zehn Uhr an einem Mittwoch zum Platz geschafft hatte.

„Er hatte mich schon nach dem ersten Gespräch“

Er war schon ein wenig wortkarg. Er ist wohl einfach so. „Ich bin eh eher der ruhigere Typ“, sagte der Neuzugang des HSV und beschrieb damit etwas, was ihm wohl niemand wirklich abnimmt. Zumindest all diejenigen nicht, die ihn privat noch nicht kennen. Denn auf dem Platz ist Sonny Kittel sicherlich alles - außer ruhig. Sein größtes Problem ist vielmehr auch seine größte Stärke: Sein Temperament. „Meine Freunde und die Familie fragen schon manchmal, weshalb ich auf dem Platz so bin“, sagte Kittel heute bei seiner Präsentation auf die Frage, ob einige seiner gelben Karten bzw. Gelbsperren vielleicht auch mit eben diesem Temperament zu tun hätten. „Das kann schon sein“, so die Antwort vom Mittelfeldspieler, der bei seiner Präsentation heute etwas vermittelte, was wahrscheinlich bei allen Fans gut ankommen wird: Aufbruchstimmung. „Da bin ich schon emotional, aber nicht negativ, sondern um der Mannschaft zu helfen. Das steuere ich nicht, das kommt aus der Situation heraus.“

Harte Zeiten für Aaron Hunt?

Zwei Tage mit den unangenehmen Dingen der Vorbereitung beginnen - so hat es der Sommerfahrplan des neuen HSV-Trainers Dieter Hecking vorgesehen. Und dafür absolvierten die einen Spieler heute ihre Laktattests, während die anderen zu Belastungs-EKGs etc. ins Uniklinikum Eppendorf fuhren. Von einem augenärztlichen Check über ausführliche orthopädische und kardiologische Untersuchungen bis hin zu einem Zahnarztbesuch war alles dabei. „Es gibt klare Vorgaben der DFL, die einmal im Jahr bei jedem Spieler abgecheckt werden müssen“, erklärt HSV-Mannschaftsarzt und UKE Athleticum-Leiter Götz Welsch zu den obligatorischen Tests auf der Vereinshomepage. welsch weiter: „Zusätzlich dazu werden noch viele weitere Daten erfasst, um ein optimales und möglichst individuelles Bild eines jeden Spielers, seiner Leistungsfähigkeit und seiner Beschwerden und Schwachstellen zu bekommen.“

Fix! Kittel unterschreibt bis 2023

Er ist bereits in Hamburg. Seit heute. Und wie wir hier schon am Sonnabend berichtet haben, wechselt Sonny Kittel zum HSV. Seinen Medizincheck konnte er heute bereits erfolgreich absolvieren. Jetzt  unterschreibt der 26 Jahre junge Mittelfeldspieler seinen Vierjahresvertrag beim HSV bis 2023. Und auch wenn der eine oder andere von uns die Spiele gegen den FC Ingolstadt mit eben jenem sehr auffälligen Kittel noch in schlechter Erinnerung haben - ich finde diesen Transfer sehr spannend. Denn Kittel ist zwar alles andere als ein leichter Spieler. Aber er ist eben auch kein Mainstream-Typ, sondern in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Er ist aus meiner Sicht ein absoluter Unterschiedsspieler. Wenn er gesund ist…

Der schwere Weg für den Nachwuchs

„Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande“ - eine Weisheit, die durchaus auf den Fußball zu übertragen ist. Denn kurioserweise werden viele Talente in ihren eigenen Vereinen noch immer sehr häufig nicht im Ansatz so hoch gehandelt hier außerhalb. Alle bilden aus - und sehen bei den anderen immer die besseren Talente. Auch beim HSV ist diese Phänomen erkennbar. Mats Köhlert wechselte gerade vom HSV in die erste niederländische Liga zu Willem II. Und erst gestern wurden Keeper Morten Behrens (nach Magdeburg) und Patric Pfeiffer (zu Darmstadt 98) verabschiedet. Letztgenannter hatte erst 2017 seinen Profivertrag unterschrieben und es weiter auf genau - NULL - Spielminuten gebracht bei den Profis.

Trainer und Talente gehen - Lotto und der NDR auch?

Okay, das Thema Stadionhymne trägt inzwischen Stilblüten, die ich so dann auch h wieder nicht für möglich gehalten hatte. Auch heute ist es in den Tageszeitungen ebenso wie online DAS Thema. NDR-Gipfel, Lotto King Karl attackiert e.V.-Präsident Marcell Jansen - und ich werde angeschrieben, das Thema nicht zu leicht zu nehmen. Dabei dachte ich, das vor zwei Tagen im Blog ausführlich diskutiert zu haben. Ich zitiere:

Ein Thema, das keines sein sollte

Okay, ich gebe zu, es geht immer noch schlimmer. Zahnarzt zum Beispiel. Viereinhalb Stunden auf dem Stuhl, in den Kiefer bohren lassen - das ist wirklich sch… Dagegen ist jede HSV-Niederlage ein Vergnügen. Selbst ein Abstieg kann das nicht übertreffen. Im negativen Sinne natürlich. Versteht sich von selbst. Von daher ist und bleibt es einfach wahr: ALLES IST RELATIV. So auch der Umstand, dass ich heute ein wenig kürzertrete. Denn angesichts der Geschehnisse ist das tatsächlich sogar angebracht. Oder anders formuliert: Solange die Stadionhymne des HSV das größte Thema des HSV ist, solange kann es nichts wirklich wichtiges geben.

Alles wieder zurück auf Normalmaß

Ich gebe es gern zu: Ich bin ein Traditionalist. Zumindest in sehr vielen Dingen. Aber eben auch nicht ausschließlich. Ich weiß sehr wohl, dass gerade im Fußballbusiness kaum mehr Platz für das Ausleben von alten Traditionen ist. Schwarze Copa Mondial-Schuhe aus feinstem Känguruh-Leder wurden längst von Schuhen mit Kampfnamen wie „Predator“ und anderen neon-farbenen Ungetümen aus Kunststoff abgelöst. Was früher eine Ausnahme war, ist heute die Regel. Der Kommerz hat längst gewonnen und alles andere überlagert. Wenn selbst ein eher körperlich denn fußballerisch brillierender Heiko Westermann beim HSV bunte Buffer anhat… Nein, alte Werte sind längst aufgehoben und werden maximal rudimentär von verirrten Romantikern weitergelebt. Von daher habe ich die Frage, ob der Abbau der Stadionuhr Sinn macht oder nicht, tatsächlich nicht eine einzige Sekunde lang unter dem Aspekt des Traditionsbruchs betrachtet. Für mich hatte sie tatsächlich nichts von Tradition, sondern etwas von Überheblichkeit. Dass sie jetzt abgebaut werden soll, kann ich daher nur begrüßen

Es ist nicht immer so, wie es aussieht

Beim HSV wird viel spekuliert. Und das ist in jeder Wechselperiode identisch. Namen werden von verschiedensten Seiten ins Gespräch gebracht - immer natürlich maximal dem eigenen Interesse nützend. Preise werden in die Höhe gegeben wie runtergehandelt, Verhandlungspositionen werden gestärkt bzw. die Gegenseite bewusst geschwächt. Und die Medien nehmen diese Szenarien immer wieder auf, wenn sie von der Richtigkeit überzeugt sind. So wurde in den vergangenen Tagen das Arsenal-Talent Jordi Osei-Tutu in Hamburg als potenzieller Zugang gehandelt - weil „The Sun“ das vermeldet und der HSV diesen Namen nicht dementiert hat. Aber der 20-jährige Engländer ist ja längst nicht der erste Name, der beim HSV im Gespräch ist. Zuvor wurden für diese Wechselperiode schon andere Spieler gehandelt, die auch weiterhin im Gespräch sind. Und zu einem dieser Spieler möchte ich an dieser Stelle mal etwas erzählen: zu Marc Stendera.

Alt raus, jung rein

Heute vor 40 Jahren begann, was heute nicht mehr da ist: die große Zeit des HSV. Mit der ersten Deutschen Meisterschaft in der Bundesliga schwang sich der HSV auf, zu einem Schwergewicht der Liga zu werden und international Erfolge zu sammeln. Rund zehn Jahre hielt diese Phase an, seither gab es nur noch Zwischenhochs - aber konstant blieb seither eher die Enttäuschung. Zumindest in den letzten Jahren. Geblieben ist zumindest die Erinnerung an schöne Erfolge von damals - und wenigstens die haben wir einigen anderen tatsächlich noch voraus.

Siegermentalität gesucht

Der erste Wechsel ist fix: Andre Kilians Vertrag beim HSV wurde aufgelöst und der bisherige Cotrainer vom HSV folgt Christian Titz (dessen Vertrag ausgelaufen ist), der ihn 2018 nach Hamburg gelotst hatte, nach Essen in die Regionalliga zu RWE. Es war von vielen so erwartet worden - jetzt ist es offiziell und der HSV hat damit einen von zwei Cotrainern (Maik Goebbels hat noch zwei Jahre Vertrag) von der Gehaltsliste. Dass auch Goebbels seinem ehemaligen Chef Titz gen Essen folgt ist nicht zu erwarten. die beiden sollen zuletzt Meinungsverschiedenheiten gehabt haben.

Erst gucken, dann urteilen

Ambivalenz ist ein Fremdwort. Das wissen sicher die allermeisten von uns. Auch die Fußballer, die schon früh den Fußball über jedes Buch stellten und heute eher das einfache Vokabular bevorzugen. Dennoch behaupte ich, dass nicht jeder weiß, wie sehr dieser Begriff inzwischen zum Fußballbusiness dazugehört. Auch die nicht, die eben noch demonstrativ das Logo ihres Vereines vor der Fankurve ihres Klubs  küssen, um eine Viertelstunde später für 3,50 Euro mehr den Klub für einen  anderen zu verlassen. Hakan Calhanoglou war so ein Fall beim HSV. Einer, der durch seine Doppelmoral bekannt wurde. Aber er war eben auch nur der Fall, der bekannt wurde. Die meisten derartigen Fälle blieben und bleiben unter dem Radar, weil auch der abgebende Klub am Ende davon profitiert, wenn sie plötzlich für was Besseres alle eben noch geäußerten Treueschwüre über Bord werfen. Weil die Klubs die Ablösen kassieren. Und Fakt ist auch: Die Klubs selbst leben ihren Spielern dieses ambivalente Verhalten vor.

Van der Vaart verabschiedet sich

Er ist einfach ein gewinnender Typ. Sportlich auf dem Feld war er früher einer der Besten der Welt. Und auch wenn das schon etwas länger nicht mehr so ist - gewinnt der ehemalige HSV-Profi als Typ, als Mensch. Rafael van der Vaart demonstrierte heute mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit, wie man die Menschen für sich und seine Projekte begeistern kann. Zuerst, indem der Niederländer der Veranstaltung die künstliche Distanz zwischen ihm und den Gästen mit Scherzen über sich selbst nahm. Ja, er habe inzwischen einen kleinen Bauch bekommen, sagte der 36-Jährige. Wenn man sein fußballerisches Talent schon nicht mit seinem Vater in Verbindung bringen könne, dann doch wenigstens jetzt die zunehmende äußerliche Ähnlichkeit, scherzte van der Vaart in Richtung seines anwesenden Vaters, der sich das Lachen nicht verkneifen konnte. Mich persönlich gewann van der Vaart übrigens, als er den Grund seiner Einladung nannte und sein Abschiedsspiel für sich und andere selbstkritisch einordnete: „Es ist für mich ein Abschiedsspiel, wenn ich meine erste Zeit beim HSV sehe, die toll war. Für die zweite Zeit hier ist es wohl eher meine Art, Entschuldigung zu sagen. Denn da konnte ich nicht das geben, was ich den Fans geben wollte."

Beiersdorfer interessiert nicht mehr

Es passiert gerade nicht viel. Zumindest nicht viel Vermeldenswertes. Der HSV plant weiter seinen Kader und sucht nach Spielern „aus einem anderen Regal“, wie e.V.-Präsident Marcell Jansen dem Hamburger Abendblatt sagte. Soll heißen, es wird nicht mehr nach teuren Soforthilfen gesucht, die in Hamburg dann den persönlichen Tiefpunkt erreichen und am Ende für weniger Geld verlauft werden, als sie eingekauft wurden. Stattdessen wird nach Spielern gesucht, die ihren Wert noch steigern wollen und noch auf der Suche nach ihrem persönlichen Leistungsmaximum sind. Sie sollen es hier in Hamburg entwickeln - und das ist gut so. Das ist ein überfälliger Weg und in den nächsten Tagen wird es mit Sicherheit auch wieder neue Spielerverpflichtungen geben.

Geschlossenheit demonstrieren!

Es ist immer wieder schwierig. Die einen empfinden meine Kritik am HSV als zu negativ, andere wollen sie überhaupt gar nicht lesen - und wieder andere beschreiben mich als zu positiv gegenüber dem HSV. Es ist also alles dabei. Ich persönlich kann von mir sagen, dass ich beim HSV immer auf das Beste hoffe, aber längst nicht mehr immer daran glaube. Ich weiß, dass der HSV heute mehr denn je um seine Bedeutung kämpft. Nicht erst jetzt, sondern schon lange. Das ist ehrlich gesagt auch kein Geheimnis. Alles, was hier aktuell unternommen werden kann, sind tatsächlich noch Rettungsmaßnahmen. Und das alles mit dem Ziel, irgendwann wieder in den gezielten Aufbau einer kalkulierbareren, erfolgreicheren Zukunft übergehen zu können. Mit Kühnes Millionen - oder wie aktuell eben auch mal ohne neue Kühne-Millionen.

Torwartrochade - Daniel Heuer Fernandes ist da

Julian Pollersbeck urlaubt derzeit in Südeuropa. Zusammen mit seiner Mutter einmal ausspannen, so hatte er es unmittelbar nach Schlusspfiff der Partie gegen Duisburg angekündigt. Und im Gegensatz zu uns wusste der Keeper damals schon, was in diesem Sommer passieren würde. Der damalige Sportvorstand Ralf Becker hatte ihm in einem kurzen Gespräch vorher mitgeteilt, dass man ihm keine Steine in den Weg legen würde, wenn er ein passendes Angebot hätte. Übersetzt hieß das soviel wie: „Geh bitte los, such Dir einen Verein, der uns eine gute Ablöse bezahlt und Wechsel dann dorthin.“ Und genau das heißt in etwa auch der heute verkündete Transfer von Darmstadts Keeper Daniel Heuer Fernandes, der sich in den letzten tagen schon angekündigt hatte und heute finassiert wurde.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.