Hoffmann

Jattas Leiden hat ein Ende

Na dann! Nachdem mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte auch staatliche Behörden die Korrektheit der Identität Bakery Jattas bestätigt haben und formaljuristisch keine Zweifel mehr bestehen, haben nun auch der 1. FC Nürnberg, der Karlsruher SC und der VfL Bochum mit einem Tag Verzögerung heute seinen Einspruch gegen die Spielwertung ihrer Partien gegen den HSV zurückgezogen. Die Mitteilung der Nürnberger, die sich in der ganzen Angelegenheit in den letzten Wochen besonders hervorgetan haben, im Wortlaut:

Der DFB muss jetzt handeln

Die Nachrichten sprudeln derzeit beim HSV. Als Tabellenführer ja ganz logisch, sollte man meinen. Aber es sind schon allein ob der Causa Bakery Jatta längst nicht nur gute Nachrichten. Obwohl der HSV sportlich derzeit das zeigt, was man sich erhoffen durfte, rückt das Sportliche immer nur am Wochenende in den öffentlichen Fokus. Unter der Woche wird derweil über Einsprüche der HSV-Gegner diskutiert oder wie heute darüber, dass sich der Fall Jatta verhandlungstechnisch noch lange hinziehen könne. Der DFB-Kontrollausschussvorsitzende Anton Nachreiner sagte der Tageszeitung „Die Welt“, er befürchte ein langwieriges Verfahren im Fall des geflüchteten Gambiers. „Aus meiner Sicht ist nicht klar, ob eine abschließende Entscheidung ergehen kann oder ob man nicht sagen muss, das Verfahren muss man doch wieder aussetzen, bis etwa die Ausländerbehörde zu einem definitiven Ergebnis kommt. Der Fall Jatta könnte sich zu einer unendlichen Geschichte entwickeln“, sagte der 63 Jahre alte Jurist und lässt mich kopfschüttelnd zurück.

Alles ist neu - und wird noch neuer

Sie werden sich vorher schon intensiv ausgetauscht haben, auch wenn sie das niemandem erzählen durften, dürfen und auch nicht erzählen werden. Aber seit heute steht fest, dass HSV-Sportvorstand Jonas Boldt seine Scoutingabteilung umbesetzt. Anstelle des bisherigen Kaderplaners und Chefscouts Johannes Spors, der einvernehmlich mit dem HSV seinen laufenden Vertrag aufgelöst hat, wird Boldts Vertrauensmann und inzwischen Ex-Bayer-Chefscout Claus Costa die Rolle des ersten Mannes der HSV-Scoutingabteilung übernehmen.

Bruchhagen: Hoffmanns Plan ist legitim

Heute war trainingsfrei. Erst morgen Nachmittag um 15.30 Uhr geht es sportlich weiter. Und während heute bis auf die Rekonvaleszenten niemand von der Mannschaft am Stadion war, tut sich innerhalb des HSV dennoch eine ganze Menge. Wie gestern bekannt wurde, kandidiert beispielsweise Bernd Hoffmann für das Amt des Stellvertretenden Sprechers des DFL-Präsidiums. Für das des dritten Sprechers wohlgemerkt, was erst einmal nicht top hochrangig klingt.

Ein Thema, das keines sein sollte

Okay, ich gebe zu, es geht immer noch schlimmer. Zahnarzt zum Beispiel. Viereinhalb Stunden auf dem Stuhl, in den Kiefer bohren lassen - das ist wirklich sch… Dagegen ist jede HSV-Niederlage ein Vergnügen. Selbst ein Abstieg kann das nicht übertreffen. Im negativen Sinne natürlich. Versteht sich von selbst. Von daher ist und bleibt es einfach wahr: ALLES IST RELATIV. So auch der Umstand, dass ich heute ein wenig kürzertrete. Denn angesichts der Geschehnisse ist das tatsächlich sogar angebracht. Oder anders formuliert: Solange die Stadionhymne des HSV das größte Thema des HSV ist, solange kann es nichts wirklich wichtiges geben.

Bestandsaufnahme: Die Kritik ist berechtigt

Die einen finden es gut, die anderen nicht. So ist das bei wichtigen Personalfragen immer. Umso mehr dann, wenn es um Entlassungen von Führungskräften geht. Von daher muss sich niemand darüber ärgern, wenn der oder die anderen nicht ihrer/seiner Meinung sind. Dafür muss sich niemand rechtfertigen. Da geht es mir sicher nicht anders als den meisten von Euch. Und dennoch möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, um noch ein paar Worte  zum gestrigen Blog zu verlieren. Anfangen möchte ich damit, einmal die aktuellen Themen, die sich zur alten und zur neuen Saison beim HSV stellen, in drei Teilen zusammenzufassen und anschließend auf die einzelnen Punkte einzugehen.

Der HSV macht seinem Ruf alle Ehre

Wenn es nicht so traurig wäre, man könnte fast schon wieder lachen. Denn das, was sich beim HSV in den letzten 12 Monaten mit dem heutigen Tag als vorläufigen (Betonung auf „vorläufigen“) Höhepunkt beim HSV abspielt, hätte man sich peinlicher nicht ausdenken können. Dieser HSV steigert sich tatsächlich von einem negativen Höhepunkt zum nächsten. Und von dem proklamierten Neuanfang mit dem Ziel, in Hamburg beim HSV endlich Konstanz zu leben, ist de facto nichts mehr übrig. Imposant ist dabei, mit welchem Tempo beim HSV um Bernd Hoffmann herum die Köpfe rollen. Verantwortlich für den Misserfolg des Nichtaufstieges sind demnach tatsächlich alle - außer Hoffmann, der im steten Austausch mit den jeweils dafür Verantwortlichen die Entscheidungsträger austauscht bzw. austauschen lässt. Der finanziell klamme Verein erlaubt sich sogar weitere Abfindungen (bzw. einfach fortlaufende Bezüge) und Neuverpflichtungen im großen Stil. Denn günstig ist der ehemalige Sportdirektor Bayern Leverkusens definitiv nicht. Dass Aufsichtsratsboss Max Köttgen heute betonte, dass man es sich finanziell sehr wohl leisten könnte - logisch. Aber was soll man auch von einem Kontrollrat erwarten, der alles macht - außer zu kontrollieren? Denn statt zu kontrollieren folgen Köttgen und Co. den Vorschlägen derer, die der Rat kontrollieren sollte.

Rette sich, wer kann...

Geht es nach dem Trainingszuspruch, dann könnte es am Sonntag doch leerer im Stadion werden als alle vermutet. Gerade eimal 30 Zuschauer (und wir Journalisten) standen am Trainingsrand und beobachteten, wie (Noch-)Trainer Hannes Wolf seine Spieler auf verkürztem Feld spielen ließ. Und das Ganze hatte so etwas von Jugendfußball. Womit ich nicht die Qualität des Fußballs meine, sondern das, was wahrscheinlich alle von uns noch kennen, die selbst mal gekickt haben. Denn es wirkte in etwa so, wie früher in der Jugend, wenn man die letzte Einheit vor den Ferien hatte und sich als Mannschaft wünschen durfte, was gemacht wird. Meistens kam ein Spiel dabei heraus, in dem viel geflachst und nicht allzu intensive Zweikämpfe geführt wurden, während der oder die Trainer darauf verzichteten, großartig Anweisungen zu geben. Es war damals nicht mehr als ein lockerer Aufgalopp, denn es ging ja um nichts mehr - in etwa so wie beim HSV heute. So betrachtet war der Zuschauerzuspruch vielleicht sogar angemessen...

„Vielleicht“

Gut zehn Minuten lang standen Hannes Wolf und Philip Langer nach dem Training noch auf dem Platz. Letztgenannter ist Mitarbeiter der Pressestelle, die heute unter Dauerbeschuss stand. Und genau das war auch Thema beim längeren Gespräch zwischen  dem HSV-Trainer und Langer. Immerhin hatte die „BILD“ unmittelbar vor Trainingsbeginn die Geschichte veröffentlicht, dass der HSV-Trainer längst geschasst sei. Zumindest zitierte man so den Sportvorstand Ralf Becker mit dem Satz: „Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt (4. Mai, d. Red.) gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen.“ Ein Zitat, das für einen empörten Aufschrei sorgte. Allerdings verpasste Wolf selbigen, denn er stand zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Platz. Eben dort, wo er sichtbar irritiert nun nach der 90-Minuten-Einheit von dem stellvertretenden Pressesprecher über alles informiert wurde.

„Das gesamte Sportsystem hat versagt“

Es sollte ein Gespräch werden, in dem der Vorstandsboss die aktuelle Situation ein wenig einordnen - und bestenfalls ausufernde Spekulationen beenden sollte. Oder besser gesagt: er wollte es. Herauskam ein interessantes Statement ohne klare Quintessenz. Außer der, dass seit Winter sportlich alles schief gelaufen ist, was schief laufen konnte und eben nie schieflachen durfte. Betonung dabei: sportlich. Denn den wirtschaftlichen Bereich, also sein Kerngebiet, hat der HSV sehr gut aufgestellt, wie Bernd Hoffmann heute noch mal klarstellte. Wer für diesen sportlichen verantwortlich sei, war eine der ersten Fragen an den Vorstandsboss, der zwei Tage nach dem Nichtaufstieg noch immer angefasst wirkte. „Wir haben den überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte zu verdauen. Das lässt niemanden kalt. Es geht dabei um ein Systemversagen. Mir geht es immer noch schlecht.“

Ein guter Anfang - mehr noch nicht

Auch am Tag danach fühlte sich die Niederlage gegen Leipzig tatsächlich noch deutlich besser an, als das Remis gegen Erzgebirge Aue vom Sonnabend. Zurecht, weil die Mannschaft ihr gutes Gesicht präsentierte, wie wir gestern auch unmittelbar nach Schlusspfiff schon festgestellt hatten. Andererseits, und bitte versteht das jetzt nicht falsch, ich will hier wirklich nichts schlechtreden, aber: War die Präsentation gestern  nicht letztlich das, was man in einem Halbfinale des DFB-Pokals erwarten durfte? Einsatz bis zum letzten, Kampfgeist und Emotionen? Ich finde schon. Und dass dabei 20 bis 25 Minuten herauskommen, die jeden fan im Stadion kurzzeitig an das Wunder haben glauben lassen war schon mehr, als man vorher erwarten durfte. Dennoch sind das alles Attribute, die man von jedem Leistungsfußballer in eigentlich jedem Spiel einfordern darf. Und genau hier liegt die Schwierigkeit beim HSV 2018/2019, der sportlich nur die eine Konstanz hat: Unbeständig zu sein.

Trainerdiskussion jetzt? Etwas Dümmeres gibt es nicht.

Dass der 1. FC Köln verliert, macht die Sache irgendwie eher tragischer, als dass ich mich darüber freuen könnte. Denn was wäre gewesen, wenn der HSV nur einen kleinen Teil seiner Hausaufgaben in der Rückrunde erwartungsgemäß erledigt hätte? Wäre man dann heute schon durch? Die Wahrscheinlichkeit wäre groß - aber die Diskussion darüber ist komplett kontraproduktiv. Denn der HSV ist derzeit auf einem leckgeschlagenen Kahn unterwegs und sucht verzweifelt nach dem Loch im Rumpf. Erfolglos, wie das Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue noch einmal verdeutlichte.

Wolf hadert - und Kühne will 24,9-Prozent-Hürde kippen

Hochmut kommt vor dem Fall. So heißt es und viele sehen das Spiel gegen Darmstadt als den letzten Beweis dafür beim HSV. 2:0 geführt, eine Dominanz wie selten zuvor an den Tag gelegt - und dann doch noch mit 2;3 verloren. Passend hierbei: Beim FC St. Pauli fällt das 0:3,  die HSV-Fans stimmen daraufhin „Wer wird Deutscher Meister“ an - und keine 30 Sekunden später bekommt der HSV den Anschlusstreffer, der das Spiel komplett kippen ließ. „Da wird ein tiefer Ball hinten reingespielt, den gar keiner mitkriegt und wir sind alle null orientiert“, ärgerte sich Trainer Hannes Wolf heute über den Gegentreffer, bei dem Sakai und Bates pennen und der das unverlierbar wirkende Spiel kippen ließ. „Wir haben es uns komplett selbst zuzuschreiben, dass das Spiel plötzlich wieder aufgeht“, ärgerte sich Wolf heute noch über die verschenkten drei Punkte.

Er hat es immer wieder betont...

Nach 114 Tagen ist der HSV das erste Mal nicht auf Platz eins der Zweitligatabelle. Läuft es wie erwartet, ist man nach dem morgigen Spieltag  - zumindest bis zum eigenen Spiel am Montag gegen Greuther Fürth - sogar nur noch Dritter.  Und die Tabellenspitze würde auch insgesamt so zusammenrücken können, dass der HSV schnell bis auf Platz fünf oder sechs durchgereicht wird, sollte man gegen Fürth und anschließend gegen den FC St. Pauli seine eigenen Hausaufgaben nicht erfolgreich erledigen. Eine Drucksituation, die der HSV als „Muss-Aufsteiger“ im Grunde von Saisonbeginn an hatte. Allerdings war man bis zuletzt sehr lange immer auch mit einem kleinen Polster ausgestattet, das einen Ausrutscher erlaubte.

Hunt auf dem Weg in die Startelf

Ich mache heute Nachmittag den Fernseher an und höre fast im Minutentakt „Tor aus A…“ und „Tor aus… B“. Was für ein geiler Bundesligaspieltag, denke ich. Und plötzlich wird dieser torreiche Spieltag genau das Gegenteil: Ein Treffer nach dem anderen wird aberkannt. Mal zurecht - aber eben auch einige Male extrem fragwürdig. Millimeterentscheidungen, die erst in der 22. Wiederholung mit Zauberlupe und (pseudo)kalibrierter Linie wahrscheinlich, aber nicht immer garantiert richtig sind. Was für ein Scheiß! Ich werde mich wahrscheinlich nie daran gewöhnen, dass sich Spiele erst nach Minuten fortsetzen lassen, weil in Köln der Schiedsrichterassistent eingreift - und das manchmal auch noch entscheidend. Wenn ich zum Beispiel Nürnberg- oder Wolfsburg-Fan wäre - ich hätte heute wahrscheinlich gekotzt. So unfassbar knappe Abseitsentscheidungen, die nicht einmal in der Wiederholung und mit Lupe 100-prozentig sind - unfassbar. Nur gut, dass wir uns hierüber aktuell keine Gedanken machen müssen, denn in der Zweiten Liga gibt es keinen Videobeweis.

Der HSV in La Manga: „Hier wird keiner geschont“

Hannes Wolf machte gleich klar, worum es gehen würde. Urlaub wird es nicht, so der Trainer schon morgens vor dem Abflug. Eher das Gegenteil werde der Fall sein: „Wir wollen uns die Substanz holen. Auf allen Ebenen. Inhaltlich, taktisch - aber auch athletisch als Team.“ Soll heißen: hier in La Manga, wo die Mannschaft heute pünktlich um 14.46 Uhr einschwebte, wird die Basis für die Rückrunde geschaffen. Auch körperlich.

Die Nachwirkungen der TV-Debatte

Organisatorisch ist eine solche Veranstaltung immer auch ein Ritt auf der Rasierklinge. Binnen weniger Tage eine Premiere wie die gestrige Rautenperle-Debatte mit den drei Präsidentschaftskandidaten aufzuziehen - das bedarf am Ende vieler Helfer, auch wenn diese so nie zu sehen und zu hören waren. Angefangen bei unserem Kevin, der sich um die grafische Umsetzung gekümmert hat, der letztlich sogar als Regisseur im Studio einer der Taktgeber war. Und das umgeben von den Zuschauern, bei denen wir uns zahlentechnisch ein wenig verschätzt hatten und uns an dieser Stelle noch mal bei all denen entschuldigen wollen, denen wir absagen mussten. Letztlich hätten wir einen Teil derer, denen wir abgesagt hatten, doch noch unterbringen können - aber das wissen wir jetzt für das nächste Mal.

Auf ein noch schöneres 2019, mit...

Heute ist Silvester. Der Tag, an dem man letztmalig noch tolle Vorsätze für das neue Jahr mit auf den Weg geben kann. Und der Tag, an dem man noch einmal kurz zurück - aber dann vor allem vorausschauen sollte. Und das machen wir heute genauso. Kurz und bündig (am Ende ist es doch etwas länger geworden…) - aber vor allem nach vorn gerichtet, ehe es am 2. Januar mit dem offensiven Mittelfeld und am Donnerstag dann mit dem Angriff noch einmal Rückblenden geben wird. Von daher hier erst einmal meine Liste mit all dem, was uns das Jahr 2019 bis zum Saisonende noch bringen soll.

Bei den Torhütern hat der HSV die richtige Mischung gefunden

Womit wir sehr gut überleiten können zu Tom Mickel, der das Niveau unter den Torhütern als Nummer zwei hochhält. Mickel ist in etwa das, was man unter dem Begriff „Teamplayer“ versteht. Er gibt Vollgas, ist ehrgeizig, aber freut sich für seine Teamkameraden, wenn die besser sind und es am Ende für alle den gewünschten Erfolg bringt. Eine ganze Weile dachte ich, Mickel wäre nicht ehrgeizig genug. Anders konnte ich mir nicht erklären, wie man als zweiter (früher teilweise sogar dritter)  Torwart beim HSV verlängert in dem Wissen, eher keine Einsätze zu bekommen. Inzwischen weiß ich es besser: Mickels Verein ist der HSV. „Ich liebe den Klub - das lässt sich leider nicht ändern“, hatte Mickel mir zuletzt in einem unserer Tagebücher im Trainingslager gesagt.

Das Jahr 2018 begann schon katastrophal...

Tja, die Weihnachtstage sind vorbei, die Zeit des Nachdenkens aber bleibt noch ein wenig, bis sich das Jahr 2018 endgültig und offiziell verabschiedet. Zum Glück irgendwie - aus HSV-Sicht. Denn es begann ja alles mit einer großen Enttäuschung. Der Abstieg, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Zweite Liga - das musste der HSV-Fan erst einmal verdauen. Auch ich. Und so schön der Moment am letzten Spieltag gegen Mönchengladbach auch war, als sich alle im Stadion erhoben und „Mein Hamburg lieb’ ich sehr“ sangen -  - es half nichts. Bei mir saß die Enttäuschung darüber, dass man hier auf Vereinsführungsebene konstant die vorhersehbarsten Fehler wiederholen konnte, zu tief. Ich hatte damit gerechnet. Auch schon länger. Allerspätestens im Winter, als Heribert Bruchhagen und Co. hier fahrlässig darauf verzichtet hatten, personell noch mal nachzulegen, war mir klar, dass das hier nicht gut ausgehen würde. Jens Todt war hoffnungslos überfordert und Bruchhagen auf dem längst überfälligen Sparkurs - aber zur absolut falschesten Zeit.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.