Taktikanalyse

(K)Eine Frage der Taktik

Nachdem Dieter Hecking monatelang gescholten wurde ob seiner taktischen Einfallslosigkeit, probierte er im Spiel gegen Sandhausen noch einmal alles aus. Nur: Die gewählte Aufstellung funktionierte weder personell noch taktisch. Dass der verkorkste Auftritt beim 1:5 gegen Sandhausen nicht maßgeblich taktische Gründe hatte, bewies die zweite Halbzeit.

Viel riskiert, viel vergeigt

Als die Hamburger Aufstellung über den Bildschirm flimmerte, wurden unschöne Erinnerungen wach. Erinnerungen an den 33. Spieltag der vergangenen Saison, als der Hamburger SV unter Trainer Hannes Wolf seine letzte Aufstiegschance wahren wollte. Wolf hatte sich entschieden, eine gänzlich neue taktische Ausrichtung auszuprobieren. Wie es endete, wissen wir alle. Mit Douglas Santos als Zehner und Gotoku Sakai als Linksverteidiger ging der HSV 1:4 unter.

Querpass-Festival gegen Beton-VfL

​​​​​​​Manchmal benötigt es keine ausführliche Taktikanalyse, um ein Fußballspiel zu sezieren. Manchmal genügen zwei Zahlen, um alles Relevante zu sagen. Im Fall der Partie zwischen dem Hamburger SV und dem VfL Osnabrück lauten diese Zahlen 193 und 244. 193 Pässe spielten Hamburgs Innenverteidigung Timo Letschert (104) und Gideon Jung (89). 244 spielte die gesamte Osnabrücker Mannschaft.

Das Pferd springt so hoch, wie es muss

Die vergangenen Wochen waren beim Hamburger SV nicht nur aufgrund der einmaligen Gesamtkonstellation einzigartig - Stichwort: Aufstiegskampf in Zeiten einer Pandemie! Auch die Taktikanalysen waren stets etwas Besonderes. Das lag vor allem an Hamburgs Gegnern: Arminia Bielefeld, der VfB Stuttgart, Wehen-Wiesbaden und Holstein Kiel gehören aus taktischer Sicht zu den außergewöhnlichen Teams der Liga. Gegen Dynamo Dresden traf der HSV nach längerer Zeit mal wieder auf einen „typischen“ Zweitliga-Gegner. Das bedeutete: Die Hamburger mussten eine kompakte 4-4-2-Mauer knacken.

HSV bestätigt das Klischee

Die Unkenrufe schallten schon vor dem Anpfiff durch die Sozialen Medien. Der Hamburger SV hat die Chance, nach den Patzern von Stuttgart und Heidenheim wichtige Punkte im Aufstiegskampf zu holen? Das vergeigt der HSV doch sowieso! Leider erfüllte die Hamburger Mannschaft beim 3:3 gegen Holstein Kiel genau jenes Klischee, das besagt: Wenn es drauf ankommt, gehen dem Team die Nerven flöten. Die Taktikanalyse.

HSV auf der Suche nach Konstanz

Spiel eins nach dem Nackenschlag gegen den VfB Stuttgart. Im Kampf um den Aufstieg war der Hamburger SV zum Siegen verdammt. Das tat er – allerdings nicht annähernd so souverän wie von vielen erhofft. Auch gegen Wehen-Wiesbaden gelang es den Hamburgern nicht, über neunzig Minuten eine konstante Leistung abzuliefern. Es zeigt sich vielmehr: Kleinste Veränderungen in der Startelf bringen die Balance gehörig durcheinander.

VfB - HSV: Mut wird belohnt

Im wohl wichtigsten Spiel der Saison die eigene Mannschaft mutig und offensiv einstellen: So viel Chuzpe muss ein Trainer erst einmal haben. Im Spitzenspiel zwischen dem Hamburger SV und dem VfB Stuttgart brachte Dieter Hecking diesen Mut auf. Doch mit dem 0:2 im Rücken entdeckten plötzlich auch die Stuttgarter ihre mutige Seite – und drehten eine verrückte Partie. Die XXL-Analyse.

HSV - Bielefeld: Mexican Standoff im Spitzenspiel

Als „Mexican Standoff“ bezeichnet man eine Filmszene, in der sich Kontrahenten mit gezückter Waffe gegenüberstehen, sich aber nicht trauen abzudrücken aus Angst, selbst erschossen zu werden. Der Hamburger SV lieferte sich am Sonntagnachmittag mit Arminia Bielefeld ein solches Standoff. Beide Teams ließen den Ball lange in den eigenen Reihen laufen, ohne allzu viel zu riskieren. Das folgerichtige Ergebnis war ein 0:0, mit dem vor allem die Gäste aus Nordrhein-Westfalen leben können.

Trotz Corona: Beim HSV ist alles beim Alten

Über zwei Monate war es her, seit der Hamburger SV zum letzten Mal ein Pflichtspiel bestritten hatte. Der Anpfiff zum Auswärtsspiel bei Greuther Fürth beendete die erzwungene Saisonpause. Wer nun erwartet hatte, nach dieser langen Pause eine gänzlich neue HSV-Mannschaft auf dem Rasen zu sehen, wurde enttäuscht. Auch nach der Corona-Pause zeichnet den HSV Kontinuität aus – im Guten wie im Schlechten.

Plan A funktioniert besser als Plan B

Drei Spiele, drei Gegner in einer 3-4-1-2-Formation, kein Sieg: Nach der Mini-Krise war Trainer Dieter Hecking gefragt, neue Impulse zu setzen. Er tat dies in Form einer neuen taktischen Variante. Den Sieg sicherte sich der HSV aber erst, als er zur Stammvariante zurückkehrte.

Der HSV ist entschlüsselt

„Nennt dich jemand das erste Mal einen Ochsen, ignoriere ihn. Nennt dich jemand ein zweites Mal einen Ochsen, hau ihm eine rein. Nennt dich jemand ein drittes Mal einen Ochsen, solltest du dich nach einem Ochsenstall umsehen.“ Diese alte Weisheit trifft dieser Tage auf den HSV zu. Zum dritten Mal in Folge wählte der Gegner dasselbe System – und zum dritten Mal fand der HSV keine Lösungen.

(Keine) Lösungen gegen Luhukays Manndeckung

Diese HSV-Saison ist schon jetzt historisch – nur leider nicht in der Form, wie sich viele HSV-Fans das gewünscht hätten. Zwei Derby-Niederlagen gegen den FC St. Pauli binnen einer Saison, das gab es noch nie. Dabei hatte der HSV am gestrigen Samstag zumindest in der Anfangsphase genau die richtigen Lösungen gegen St. Paulis unkonventionelle Taktik. Doch der plötzliche Rückstand warf Dieter Heckings Team völlig aus der Bahn.

Die Hannoveraner Herausforderung

Das war knapp! Ausgerechnet in der 96. Minute gelang dem Hamburger SV der erlösende Ausgleich gegen Hannover 96. Zuvor hatten sich die Niedersachsen als unerwartet schwere Aufgabe entpuppt. 96-Coach Kenan Kocak hatte ein taktisches System entworfen, mit dem seine Spieler dem HSV Paroli bieten konnten.

Trotz Karlsruher Trainerwechsel: HSV findet eine Antwort

Es ist das Albtraumszenario in der Spielvorbereitung: Nur wenige Tage vor dem Spiel entlässt der Gegner den Trainer. Plötzlich taugen die Aufnahmen der vergangenen Partien nicht mehr zur Analyse, schließlich weiß niemand so genau, was der neue Trainer vorhat. Kommt dann noch hinzu, dass der Neuling wenig bekannt ist, gestaltet sich die Vorbereitung als schwierig bis unmöglich.

HSV mit Mühe gegen taktisch clevere Bochumer

Meine Erwartungen an Hamburgs Auswärtsspiel beim VfL Bochum waren gering. Die Bochumer gehören zu den Zweitliga-Teams, die in dieser Saison weder spielerisch noch taktisch groß auffielen. Eine leichte Aufgabe für den HSV also? Mitnichten. Bochums Trainer Thomas Reis hatte sich ein interessantes System ausgedacht, um den HSV zu ärgern.

HSV: Dominant gegen passive Nürnberger

Die Winterpause hätte unterschiedlicher kaum laufen können. Die Hamburger Vorbereitung endete mit einem völlig missglückten 2:5 gegen Lübeck. Nürnberg hingegen feierte einen 5:0-Sieg gegen ZSKA Sofia sowie ein 5:2 gegen Bayern München. Von den unterschiedlichen Ausgangslagen war im direkten Duell nichts zu erkennen: Der HSV dominierte (fast) jede Phase der Partie.

HSV: auf der Suche nach Kontinuität

Kurze Zeit schien es so, als könne Dieter Hecking Stabilität nach Hamburg bringen. Doch mittlerweile sucht er händeringend nach dem passenden Spielsystem für seine Mannschaft. Wir setzen die Taktikbrille auf und blicken zurück auf die Hinrunde des Hamburger SV.

Eine HSV-Hinrunde in einem Spiel

So richtig in die Spur findet der Hamburger SV derzeit nicht. Trainer Dieter Hecking ändert und ändert seine Startaufstellung; doch keine Variante bringt die gewünschten Ergebnisse. Auch beim 2:2 gegen den SV Darmstadt veränderte Hecking sein System. Manches funktionierte, manches nicht; ein Sinnbild einer wechselhaften HSV-Hinrunde.

Zeit für Experimente beim HSV

Nur fünf Punkte hat der Hamburger SV aus den vergangenen fünf Partien geholt. Zeit für Trainer Dieter Hecking, etwas zu verändern. Seine Startaufstellung gegen Sandhausen überraschte, funktionierte aber in der ersten Halbzeit keineswegs schlecht. Wirklich dominant trat der HSV aber erst auf, nachdem Hecking in der zweiten Halbzeit sein Team taktisch veränderte.

Die Sache mit dem Tore schießen

Da ist sie nun, die erste veritable Krise dieser HSV-Saison. Nur drei Punkte holte der HSV aus den vergangenen fünf Spielen. Das 0:1 gegen Heidenheim lässt in Hamburg die Alarmglocken schrillen. Am Auftritt der Hamburger am Freitagabend bereitete vor allem eine Schwachstelle Sorgen: Dass der HSV die 75% Ballbesitz zu selten in klare Torabschlüsse ummünzen kann. 

FAQs

 
 

Über uns

Die Rautenperle - das ist ein Team aus jungen Medienschaffenden und Sportjournalisten mit großer Affinität zum HSV. Wir sind 24/7 bei den Rothosen am Ball und produzieren frischen Content für Rautenliebhaber.

Unser Ziel ist es, moderne, unabhängige Berichterstattung und attraktiven, journalistischen Content für junge und jung gebliebene HSV-Anhänger zu bieten. Wichtig ist uns dabei, eine neue Art des Sportjournalismus zu präsentieren: dynamisch, zeitgemäß, zielgruppengerecht. Weg von verstaubten Zeitungsspalten und immergleichen Phrasen.

Die Rautenperle ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren, zum Mitfiebern, zum Mitmachen.

  • Array
  • Array