Bundesliga

Eine Feier zum Abschluss - allein der echte Grund dafür fehlt

Was würde auf den Rängen passieren? Würde es Ausschreitungen geben? Oder ein Stimmungsboykott?  Letztlich nichts von alledem, weil der HSV das Spiel mit 3:0 ungefährdet und deutlich gewann. "Wir wollten noch einmal ein gutes Spiel machen. So war es trotz allem glücklicherweise ein relativ fersöhnlicher Abschied vor einem fantastischen Publikum", so Hannes Wolf auf der abschließenden Pressekonferenz.

Klarheit schaffen

Bayern München wird Deutscher Meister und freut sich im Ruhepuls, der letzte Spieltag bringt verrückt hohe Ergebnisse - und der HSV hat sportlich mal wieder enttäuscht. Rechnet man jetzt noch die obligatorischen Trainerentlassungen beim HSV dazu - auch diese Saison schaffte man wieder zwei Übungsleiter -, dann ist sie da, die völlig normal gewordene Fußballsaison aus HSV-Sicht. Man gewöhnt sich ja an alles. Der einzige Unterschied diesmal ist dabei die Liga des HSV. Denn man hat es jetzt auch eine Liga tiefer geschafft, alle seine Ziele zu verfehlen.

Wolf muss gehen - aber die Fehler bleiben

Er behielt in der Stunde der großen Niederlage Haltung, das muss man Hannes Wolf lassen. Denn während Sportvorstand Ralf Becker knapp anderthalb Meter von dem Noch-HSV-Trainer entfernt dessen Aus nach dem Saisonende verkündete, wirke Wolf sehr ruhig. Er wirkte gefasst. Er wusste ja auch, was heute verkündet werden sollte. Man hatte es alles vorher so abgesprochen. „Hannes hatte darum gebeten, dass wir nicht erst in der kommenden sondern schon in dieser Woche eine Entscheidung fällen“, so Becker auf der Pressekonferenz vor dem letzten, inzwischen bedeutungslos gewordenen Punktspiel gegen den feststehenden Absteiger MSV Duisburg.

Rette sich, wer kann...

Geht es nach dem Trainingszuspruch, dann könnte es am Sonntag doch leerer im Stadion werden als alle vermutet. Gerade eimal 30 Zuschauer (und wir Journalisten) standen am Trainingsrand und beobachteten, wie (Noch-)Trainer Hannes Wolf seine Spieler auf verkürztem Feld spielen ließ. Und das Ganze hatte so etwas von Jugendfußball. Womit ich nicht die Qualität des Fußballs meine, sondern das, was wahrscheinlich alle von uns noch kennen, die selbst mal gekickt haben. Denn es wirkte in etwa so, wie früher in der Jugend, wenn man die letzte Einheit vor den Ferien hatte und sich als Mannschaft wünschen durfte, was gemacht wird. Meistens kam ein Spiel dabei heraus, in dem viel geflachst und nicht allzu intensive Zweikämpfe geführt wurden, während der oder die Trainer darauf verzichteten, großartig Anweisungen zu geben. Es war damals nicht mehr als ein lockerer Aufgalopp, denn es ging ja um nichts mehr - in etwa so wie beim HSV heute. So betrachtet war der Zuschauerzuspruch vielleicht sogar angemessen...

Der HSV scheitert mal wieder an sich selbst

Die wirklich tiefe Niedergeschlagenheit ist irgendwie noch nicht da.  Denn noch kann keiner gänzlich überblicken, was da auf den HSV zukommt. Und damit meine ich nicht die Liga an sich - denn die habe ich in diesem einen Jahr deutlich intensiver kennengelernt als es mir recht war. Nein, es fehlt einfach noch der Überblick über das, was sich hier beim HSV in den nächsten Wochen tun wird. Denn dass sich etwas ändern muss ist logisch. Aber das wissen wir hier wie alle ehemaligen und aktuellen Verantwortungsträger seit vielen Jahren. Das erzählen die Verantwortlichen ja auch seit vielen Jahren. Auch im vergangenen Sommer hatten sich die Verantwortlichen hingestellt und davon gesprochen, dass man das Zweitligajahr zum Neuaufbau nutzen wolle. Sportvorstand Ralf Becker war im Sommer 2018 beauftragt, einen Kader zusammenzustellen, der jünger, günstiger und trotzdem erfolgreich den Wiederaufstieg schaffen sollte. Und er war nach eigenen Aussagen auch seit Saisonbeginn felsenfest davon überzeugt, dass das klappt. Mit bekanntem Ergebnis.

Aller guten Dinge?

Nichts spricht für den HSV. Nicht die Form der vergangenen Wochen. Nicht die mentale Verfassung, die sich beim Spiel gegen Ingolstadt auf desolateste Weise zeigte. Nicht die Personalsituation. Nicht die Performance von Trainer Hannes Wolf zuletzt. Nicht die Stimmung bei den HSV-Fans. Soweit, so gut. Das alles ist bekannt – und dennoch ist in diesem einen Spiel beim SC Paderborn HSV-Hoffnung vorhanden, denn auf dem Reißbrett ist noch kein Fußballspiel entschieden worden. Fällt ein frühes Tor? Gibt es eine unglückliche Schiedsrichter-Entscheidung in die eine oder andere Richtung? Scheitert auch der SC Paderborn in seiner Rolle des Gejagten, so wie der HSV seit dem Derby-Sieg gescheitert ist (und so wie sich Paderborn zuletzt auch in Bielefeld schwer getan hat)? Findet Hannes Wolf tatsächlich wieder den Paderborn-Schalter seiner Mannschaft, den er schon zwei Mal in dieser Saison gedrückt hat?

Hoffen. Mehr bleibt nicht.

Natürlich gewinnt Darmstadt. Dieser Spieltag - nein, diese Zweitligasaison wäre nicht dieselbe, wenn heute nicht nach St. Pauli, Heidenheim, Paderborn und dem HSV auch noch Union Berlin verlieren würde. Und zack - Darmstadt haut Union Berlin 2:1 weg. Also, alles beim Alten. Als hätte es diesen Spieltag nicht gegeben. Oder? Mitnichten. Denn dieser Spieltag hat dem HSV noch mal richtig wehgetan. Das 0:3 gegen allemal nicht starke Ingolstädter offenbarte Mängel des HSV, die die HSV-Bosse darüber nachdenken ließen, ihr unumstößliches Vertrauen zu Trainer Hannes Wolf zu kippen. „Eine klare Entscheidung“, sei es am Ende gewesen, so Ralf Becker Gestern wir heute. Aber allein die Tatsache, dass der Trainer einmal so in der Diskussion war, macht das eh schon anfällige Gerüst des HSV noch ein Stück weit wackeliger.

Peinliches 0:3 gegen Ingolstadt - Wolf vor dem Aus

Ich habe mir geschworen, hier jugendfrei zu bleiben in meiner Wortwahl. Und ich muss ehrlich gestehen, dass es mir heute extrem schwerfällt. Denn das, was sich dieser HSV in den letzten Wochen an Peinlichkeiten abgekniffen hat, hat er heute noch einmal getoppt. Ein Punkt aus den letzten fünf Heimspielen - mit 0:3 verlor die Mannschaft des völlig ratlos wirkenden Trainer Hannes Wolf vor 50.768 Zuschauern gegen einen abstiegsbedrohten FC Ingolstadt, dem eine durchschnittliche Leistung reichte – denn er bekam die Tore quasi geschenkt.  Von den HSV-Profis – aber leider auch wieder vom Trainer des HSV, der es einfach nicht schafft, eine funktionierende Elf zu finden. Auch heute nicht.  Und so wenig das hilft, es spricht für Wolf, dass er Haltung bewahrt. Er redet nichts schön, sprach davon, dass der Unmut der Fans berechtigt sei. Alternativlos ist indes, dass er nicht aufgibt und direkt nach Spielschluss mit Blick auf die anderen Ergebnisse davon sprach, dass man mit zwei Siegen weiterhin Rang drei schaffen könne.

Zum Siegen verpflichtet

Ich mag die Schlussphasen der Spielzeiten. Und das aus vielerlei Gründen. Angefangen natürlich bei der Spannung, was die Tabellensituation betrifft. Ganz klar! Aber Schlussphasen bieten vor allem die Möglichkeit, noch einmal genau zu erkennen, wer welche Qualität hat. Denn die Schlussphasen bieten Fußball in Reinkultur. Es gibt schlichtweg keine Pufferzonen mehr. Es muss gewonnen werden, wenn man sein Ziel erreichen will. Und das ist komplett alternativlos. Phrasendreschen nach Spielen zählt nichts mehr. Es ist wirkungslos. Allein das Ergebnis spricht eine nachvollziehbare Sprache. Denn während man im Laufe der Saison immer wieder Wiedergutmachung betreiben oder zumindest ankündigen kann, bringt die Schlussphase unwiderruflich Erfolge und Misserfolge mit sich. Auch morgen beim HSV gegen Ingolstadt.

Der neue Zusammenhalt - alles für den Aufstieg

Zuckerbrot und Peitsche, so heißt es. Und manchmal geht das auch andersrum. So wie in etwa bei HSV-Trainer Hannes Wolf, der mit seiner Mannschaft seit dem Schlusspfiff in Berlin hart ins Gericht gegangen war. Er holte in einer für ihn ungewohnt scharfen Weise di Peitsche heraus und kritisierte ebenso wie Sportvorstand Ralf Becker nichts geringeres als die Basis eines jeden Fußballers: die Einstellung. Einen schlimmeren Vorwurf kann man einer Mannschaft nicht machen. Und so wurde in den verschiedensten Variationen moniert, dass die Spieler den Ernst der Lage nicht angenommen hätten. Grund genug für Wolf, ein Kurztrainingslager in Rotenburg zu beziehen. Ob er es aus eigener Erfahrung in einer solchen Situation als probates Mittel ansieht? „Kritische Momente gab es natürlich schon ganz viele. Ich habe mich über den Ort informiert und dann haben wir es danach zusammengestellt, was wir brauchen. Es geht darum, dass du zusammen bist, dass du die Kernthemen ansprichst und gut trainierst. Dass du vor allem den zusammenhält und das Vertrauen in die eigene stärke stärkst. Und das machen wir.“

Probleme hausgemacht

Etwas zu beenden, wenn es einfach keinen Sinn mehr macht ist nicht Aufgeben. Es ist vernünftig. Und so erscheint mir die Entscheidung von Rene Adler, der sich von einer Verletzungspause zur nächsten hangelt, eben sehr vernünftig zu sein. Dies teilte der 34-jährige Torhüter, der von 2012 bis 2017 beim HSV 117 Erstligaspiele absolvierte und auch damals schon immer wieder verletzt ausfiel. Dem Magazin „Stern“ sagte Adler: „Das Vertrauen in den Körper ist einfach nicht mehr da, es macht deshalb keinen Sinn mehr, darum höre ich nun auf“, so der ehemalige Nationaltorwart. Adler fehlt seinem Klub aufgrund eines Knorpelschadens im Knie seit Mai letzten Jahres verletzungsbedingt. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er am 29. April 2018 gegen RB Leipzig. „Es war ein mentaler Kraftakt. Ich habe dafür einen hohen Preis bezahlt. Mein Körper hat genug gelitten“, sagte Adler, dem wir vom Rautenperle-Team von dieser Stelle aus alles Gute für die Zeit nach dem Fußball wünschen wollen.

Ein Absturz mit Ansage

Ein Absturz mit Anlauf. So kann man die letzten Wochen und Monate beim HSV zusammenfassen. Erstmals belegt man nicht mehr einen direkten Aufstiegsrang. Schlimmer noch: Man ist nur noch Vierter und somit nicht mehr in der Lage, aus eigener Kraft das Minimalziel - den direkten Aufstieg - zu schaffen. Dazu gesellt sich mit dem Eklat um Lewis Holtby ein Problem, das das schwache Gesamtbild des wackelnden HSV noch einmal verdeutlicht. Die Frage ist nur: Wo setzt man jetzt an? Und Sportvorstand Ralf Becker hat das für sich entschieden: Bei den Spielern.

Sobald es hoch hinausgeht, wird's gefährlich

Hannes Wolf plant wieder etwas. So scheint es zumindest. Und nachdem der HSV gegen RB Leipzig am Dienstag positionell wie personell für einige Überraschungen gut war, ist ähnliches auch diesmal nicht ausgeschlossen. Zumindest ließ Hannes Wolf heute entgegen erster Ansagen nach 30 Minuten Warmmachen auf dem Trainingsplatz den Rest der Einheit unter Komplettverschluss im Stadion absolvieren. Vor dem Spitzenspiel bei Union Berlin am Sonntag will sich Wolf nicht in die Karten schauen lassen und den Vorteil nutzen, durch seine letzten Aufstellung - sowohl personell wie positionell - den kommenden Gegner im Unklaren zu lassen, wie er spielen lassen will und wird. Insofern hatten die Umstellungen schon zum Zwecke der Gegnerverwirrung etwas positives.

Ein guter Anfang - mehr noch nicht

Auch am Tag danach fühlte sich die Niederlage gegen Leipzig tatsächlich noch deutlich besser an, als das Remis gegen Erzgebirge Aue vom Sonnabend. Zurecht, weil die Mannschaft ihr gutes Gesicht präsentierte, wie wir gestern auch unmittelbar nach Schlusspfiff schon festgestellt hatten. Andererseits, und bitte versteht das jetzt nicht falsch, ich will hier wirklich nichts schlechtreden, aber: War die Präsentation gestern  nicht letztlich das, was man in einem Halbfinale des DFB-Pokals erwarten durfte? Einsatz bis zum letzten, Kampfgeist und Emotionen? Ich finde schon. Und dass dabei 20 bis 25 Minuten herauskommen, die jeden fan im Stadion kurzzeitig an das Wunder haben glauben lassen war schon mehr, als man vorher erwarten durfte. Dennoch sind das alles Attribute, die man von jedem Leistungsfußballer in eigentlich jedem Spiel einfordern darf. Und genau hier liegt die Schwierigkeit beim HSV 2018/2019, der sportlich nur die eine Konstanz hat: Unbeständig zu sein.

Den Blick für das große Ziel schärfen - und Ablenkung vermeiden

Und der Verlierer ist - erneut Fiete Arp. 22 Mann standen heute beim Abschlusstraining auf dem Trainingsplatz. Und obgleich ein paar Spieler (Lasogga, Hunt, Jung, Hwang) offenbar noch nicht hundertprozentig fit sind sind, sodass Trainer Hannes Wolf vorläufig 19 Mann für seinen Kader berief, ist Fiete Arp, der extra das U21-Spiel in Havelse aussetzte, keiner von ihnen. Stattdessen zählt Arp zu den dreien, die bei Wolf gar keine Rolle spielen. Nicht mal im Fall der Fälle. Eine Ansage, die deutlicher nicht hätte sein können. Rechnet man noch Tatsuya Ito hinzu, der heute nicht einmal das Abschlusstraining mitmachte, ist von dem einstigen Talente-Nachschub aus dem eigenen Nachwuchs nicht mehr viel übrig. Lediglich Josha Vagnoman und Köln-Torschütze Manuel Wintzheimer stehen im vorläufigen Kader. Aber des traf auch einen arrivierten Spieler, der sich darüber nicht freuen wird: Kyriakos Papadopoulos. Der Grieche wurde kurzerhand gestrichen - dürfte aber ob seiner Erfahrung für das Pokalspiel am Dienstag gegen das Bundesliga-Topteam aus Leipzig wieder interessant werden. Arp auch da eher nicht…

Wolf muss erneut clever wechseln

Klar, am Monatsende, spätestens wenn das Gehalt überwiesen wird, würden sicher die meisten von uns gern mal mit den HSV-Profis tauschen. Wobei, für heute das auch gelten. Denn heute durfte sich die Mannschaft auf dem saftigen Grün der Trainingsplätze am Volksparkstadion aktiv erholen. Gerade einmal 45 Minuten mit einem spaßigen Handball- und einem Kreisspiel standen auf dem Plan, ehe die Spieler sich auf eben jenes Grün fallen lassen und die Sonne genießen konnten. Kaputt waren sie alle nicht. Sollten sie aber auch nicht sein, wenn man Hannes Wolfs Trainingsplanung am Wochenbeginn nach dem 1:1 in Köln verstanden hatte. Denn während in den letzten Tagen die weniger belasteten Spieler immer wieder Steigerungsläufe in die normale Einheit einschoben, wurden die Mehrbelasteten geschont. Auch die angeschlagenen Spieler.

Druck - wir brauchen Druck...!

„Wir müssen gegen Aue voll am Limit arbeiten. Es wird nicht leichter. Jetzt ist richtig Druck drauf, den müssen wir aushalten, daraus Energie machen und wieder auf unsere beste Leistung kommen. Jetzt spitzt sich alles zu, jetzt ist Dampf drin. Ich hoffe, dass die Situation die Sinne schärft.“ Das sagt Hannes Wolf. Heute. Der Trainer baut bewusst Druck auf. Anstatt den Druck herunterzuschrauben, dreht Wolf auf. Warum er das macht? „Weil es nunmal so ist. Die Situation jetzt zu leugnen wäre Blödsinn“, sagt Wolf und fügt hinzu, dass seine Mannschaft diesen Druck sogar braucht. Wie in Köln. Oder wie in den ganzen anderen großen Spielen im DFB-Pokal, beim Stadtderby und anderen heiß angepriesenen Spielen dieser Saison. Immer wieder spielte der HSV hier , gut - ganz im Gegensatz zu den Spielen gegen vermeintlich kleine Gegner wie Darmstadt und Magdeburg. In genau diesen Spielen ließ der SV die Punkte liegen. die es verhindert haben, heute schon sicher für die Erste Liga planen zu können.

Wintzheimer kam, sah und traf - HSV holt verdienten Punkt in Köln

Als Schiedsrichter Robert Hartmann nach drei Minuten Nachspielzeit das Spiel in Köln abpfiff, wurde es laut. Aber niemand jubelte. Die Kölner Fans pfiffen - und die Hamburger schienen fast schon ein wenig enttäuscht, dass es am Ende "nur" ein 1:1 beim Tabellenführer geworden war. Und das, obwohl Köln in der ersten Halbzeit seine Qualität mehr als einmal andeutete und der HSV kaum zur Entfaltung kam. Am Ende aber muss man nach einer starken zweiten Halbzeit des HSV, die der eingewechselte Manuel Wintzheimer mit seinem Premierentreffer in der 85. Minute in einen Punkt vergoldete, von einem mehr als verdienten Punktgewinn sprechen. Wolf nach dem Spiel: „Es war kein leichter Weg zu diesem Spiel. Wir haben zuletzt zwei Mal spät verloren und ein paar Spieler, die nicht spielen konnten. Dafür haben wir es heute insgesamt sehr gut gemacht.“ Stimmt.

Lasogga fällt aus - Wolf setzt in Köln auf "falsche Neun"

Pierre-Michel Lasogga wird nicht spielen können. Es ist einfach so, dass er nicht bei 100 Prozent ist – und dann macht es keinen Sinn.“ Deshalb reiste der HSV ohne seinen Toptorjäger nach Köln. Für Lasogga nominierte Hannes Wolf Manuel Wintzheimer. „Manuel Wintzheimer wird in Köln dabei sein, er hat zuletzt in der Regionalliga gut gespielt und auch getroffen“, so die Begründung von Trainer Hannes Wolf heute. Wintzheimer also, der bislang 22 Minuten in Kiel ran durfte. Sonst noch nicht. Und das wird sich, so deute ich die heutige Pressekonferenz, vorerst auch nicht ändern.

Lasogga fehlt weiterhin - Arp darf trotzdem nicht ran

Trainer Hannes Wolf will sich nicht in die Karten schauen lassen. Nachdem er gestern weitläufig das Stadion hatte absperren lassen, um im Stadioninneren seine neue Taktik für das Köln-Spiel einzustudieren, gab es heute nichts zu sehen, was Aufschluss auf eine mögliche Umstellung am Montag geben könnte. Also auch n nichts, was darauf hindeuten könnte, dass Leo Lacroix sein einzig gutes Spiel in dieser Saison zum nächsten Startelfeinsatz verhelfen könne. Denn das war das Hinspiel gegen eben jenen 1. FC Köln, als der Schweizer den Liga-Krösus Simon Terodde (28 Tore/4 Assists) an die Leine legte und eine wirklich gute Partie als Innenverteidiger hinlegte.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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