18.09.20 11:30
HSV will gegen Düsseldorf neue Startelf aufbieten
Quelle: www.mopo.de
18.09.20 10:21
Moritz Heyer: Neuer HSV-Verteidiger vor Blitz-Debüt
Quelle: www.mopo.de
18.09.20 10:20
HSV will sich rehabilitieren: Gegen Düsseldorf mit Heyer? – News
Quelle: tos-news.de


Freitag, 18.09.2020
Du hast alle News des Tages gelesen.

17.09.20 18:30
Heyer wechselt zum HSV
17.09.20 18:11
HSV: Start gegen Düsseldorf – Thioune: „1000 Fans sehr, sehr viel" - 2. Bundesliga
Quelle: www.bild.de
17.09.20 17:26
Sechs mögliche Wechsel gegenüber der Pokal-Pleite - Wie antwortet Thioune auf das 1:4 von Dresden?
17.09.20 17:25
Seeler: "Zum Bundesliga-Start auf die Füße kommen"
Quelle: www.ndr.de
17.09.20 17:25
HSV: Daniel Thioune gegen Fortuna Düsseldorf schon unter Volldruck - 2. Bundesliga
Quelle: www.bild.de
17.09.20 17:24
Nach Fan-Attacke: Plant HSV-Coach Thioune noch mit Leistner?
17.09.20 13:45
Zweitliga-Start: Hsv - Düsseldorf vor 1.000 Zuschauern
Quelle: www.ndr.de
17.09.20 12:58
Blitztransfer: Heyer kommt zum HSV
17.09.20 12:47
Fußball-Branche wehrt sich: Ex-HSV-Profi Harnik: „DFB darf Leistner nicht bestrafen!"
Quelle: www.mopo.de
17.09.20 12:46
Anzeige! Angriff auf Dynamo-Fan hat für HSV-Profi Leistner Nachspiel
17.09.20 11:24
HSV hat Pollersbeck-Ersatz im Fokus
17.09.20 10:54
Nach Fan-Attacke: Leistner darf offenbar nicht mehr mittrainieren
17.09.20 10:54
Hamburger Krisenklub: Das Theater beim HSV geht los
Quelle: www.faz.net
17.09.20 10:53
Vom HSV nach Lyon: Heute soll Pollersbeck Franzose werden
Quelle: www.mopo.de
17.09.20 10:53
HSV schon beim Auftakt unter Druck
17.09.20 10:52
HSV: Heyer im Anflug
17.09.20 07:30
Leistner vom Training ausgeschlossen, HSV kassiert 23,5 Millionen Euro. Kommt Heyer?


Donnerstag, 17.09.2020
Du hast alle News des Tages gelesen.

Wagt doch mal was mit Vagnoman!

Die Coronakrise bringt es nach sich, dass die diesjährige Sommer-Transferperiode vielleicht die schleppendste aller Zeiten ist. Die späteste (denn sie endet erst Anfang Oktober) ist sie sowie schon. Allerorten agieren die Klubs äußerst vorsichtig, denn niemand kann heute mit Bestimmtheit sagen, wie lange das Ganze noch dauert. Also bleiben die Geldschatullen für größere Verpflichtungen erstmal geschlossen. Das gilt für die Big Shots der Branche genauso wie für die Kleineren. 

Die Basis ist da - jetzt kommt's auf Thioune an

Es sind noch knapp fünf Wochen, die der HSV hat, um seinen Kader final zusammenzustellen. Das Trainingslager ist absolviert und am Sonnabend findet sogar schon der letzte Test vor Saisonbeginn statt, wenn es im Volksparkstadion gegen den Erstligisten Hertha BSC geht. Es wird die letzte Möglichkeit für die Spieler sein, sich im Spiel für einen Stammplatz zu empfehlen. Und es ist tatsächlich ein guter  Moment, um einmal ein erstes Fazit zu ziehen, wie weit der HSV insgesamt schon ist. Und dafür zähle ich gern einmal auf, was ich vor dieser Wechselperiode als größte Baustellen erachtet hatte: Der HSV hatte keine klare Nummer eins. Der HSV hatte immer wieder Probleme bei hohen Bällen in den eigenen Sechzehner. In der Innenverteidigung fehlte Kopfballstärke und Tempo. Auf der Außenbahn rechts kam zu wenig offensiv. Auf der Sechs fehlte der Abräumfaktor. Auf der zehn fehlte das Tempo im Umschaltspiel. Auf der Neun fehlte nach dem Abgang von Pohjanpalo der Knipser. Der HSV-Kader war nicht stabil genug, um Talente zu tragen und zu entwickeln.

Das Problem mit der Torwart-Frage beim HSV

Heute in 14 Tagen geht es in Dresden ins erste Pflichtspiel. Im Pokal bei Dynamo Dresden will der HSV den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals klarmachen. Keine einfache Aufgabe bei den gerade erst in die Dritte Liga abgestiegenen Sachsen, die unter der Führung von Sportchef Ralf Becker das große Ziel Wiederaufstieg verfolgen. Es ist zudem der einzige Wettbewerb, in dem sich der HSV sportlich zusätzliche  Einnahmen erwirtschaften kann. Gelder, die man aktuell weder durch Sponsoring noch aus den zentral vermarkteten TV-Einnahmen generiert. Im Gegenteil: Der HSV steht aktuell nackter da denn je. Kein Namensgeber fürs Stadion, kein neuer Trikotsponsor. Die Gespräche hierfür seien sehr weit und man gehe fest davon aus, dass man bis zum ersten DFB-Pokalspiel mit dem neuen HSV-Hauptsponsor auf der Brust auflaufen werde, heißt es. Aber das eben auch schon seit einigen Wochen.

HSV reist ab - mit Fragen im Gepäck

Trainer Daniel Thioune neigt nicht zu Übertreibungen. Im Gegenteil. Der Pegel schlägt eher selten in die eine oder andere Richtung aus. So auch nach dem Testspielsieg gegen Feyenoord Rotterdam. Er habe viele gute Dinge gesehen, sei aber nicht zufrieden. Auch der Umstand, dass seine Mannschaft am gestrigen Sonnabend einen freien Nachmittag erhalten habe, sei nicht dem Sieg, sondern einer vorher schon besprochenen Belastungssteuerung geschuldet. Dass die Spieler trotzdem nicht wirklich viel unternehmen konnten, lag eher am Regen, der eingesetzt hatte.

Thiounes Lehren aus dem Trainingslager

Morgen geht es schon wieder zurück nach Hamburg. Eine Woche Trainingslager im österreichischen Bad Häring gehen zu Ende und haben den neuen HSV-Trainer zweifellos schlauer gemacht. Er weiß inzwischen, was seine Youngster in der Defensive leisten können – und was man auf kurze Sicht erwarten darf. Soll heißen: Er weiß, dass ein Jonas David und ein Stephan Ambrosius Spieler sind, mit denen man auf lange Sicht im Abwehrzentrum planen kann. Mindestens auf Zweitliganiveau. Er weiß aber auch, dass die beiden zusammen noch nicht reichen, um in dieser Saison die eigenen Ziele zu erreichen. Mehr noch: Thioune holte sich über mutiges Testen die Bestätigung, dass ein erfahrener Abwehrchef neben einem der beiden Youngster ebenso für den Moment hilft, die Abwehr zu stabilisieren, wie es dem jeweils neben dem „Säulenspieler“ eingesetzten Youngster hilft, sich zu entwickeln. Eine Win-Win-Situation.

Guter 1:0-Sieg gegen Feyenoord - Leistner kommt für zwei Jahre

Endlich! Das hat mir nach einer gefühlt langen Phase mit durchwachsenen Partien echt mal wieder gut gefallen. Bis auf die individuellen Unachtsamkeiten von anfangs Josha Vagnoman und später noch Julian Pollersbeck sowie Tom Mickel und Jung in der zweiten Halbzeit hat der HSV heute mit der Dreierkette gegen den niederländischen Topklub Feyenoord Rotterdam richtig gut gearbeitet. Klar, die kapitalen Fehler dürfen nicht passieren und hätten den HSV auch 0:2 oder gar 0: 3 zurückliegen lassen können – aber diese Fehler sind mit etwas mehr Konzentration und etwas weniger müden Beinen abstellbar. Zudem muss ich sagen, dass mir in der Offensive die Umstellung von Sonny Kittel auf die Zehn sehr gut gefallen hat. Ebenso wie der erneut sehr fleißige Manuel Wintzheimer, der sich mit seinem Sieg-Treffer erneut zu empfehlen wusste. Dass zudem die rechte Seite mit Vagnoman hinter Narey besser harmonierte als gestern Bakery Jatta mit Vagnoman – es passte in das insgesamt gute Spiel des HSV und sorgte für den überraschenden, aber verdienten 1:0-Sieg des HSV gegen Feyenoord Rotterdam…

Der HSV steckt in der Sackgasse

Wären nur alle so findig wie HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein – man hätte den Kader wahrscheinlich längst zusammen und würde wahrscheinlich von der Champions League träumen. Das allerdings alles andere als geringe Problem hierbei: Es sieht fast alles schöner aus, als es in Wirklichkeit ist. Es ist alles nur geliehen. Ein Prinzip, das der HSV schon vor Wettstein sehr intensiv praktiziert hat und das wirtschaftlich dieses Jahr beim HSV dazu führen könnte, dass auch das letzte Eigenkapital aufgebraucht ist. Das zumindest vermuten einige (inzwischen) Außenstehende und sprechen von einem Verlust von 30 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr.

2:3 gegen Stuttgart - HSV schlägt sich selbst

Marco Hagemann, der Kommentator von  bei „Servus TV“, sprach immer wieder von einem sehr kurzweiligen, temporeichen Spiel und schien begeistert. Es würde von beiden Teams bei den vorherrschenden 28 Grad im Schatten eine erstaunlich „hohe Intensität“ an den Tag gelegt. Und das mag auch gestimmt haben. Allerdings brauchte der HSV beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart im Rahmen des Helden-Cup in Kufstein auch fast eine gesamte Halbzeit, um diese hohe Intensität auch ein wenig wirkungsvoll einzusetzen. Dann war es Neuzugang Simon Terodde, der gegen seinen Exklub VfB Stuttgart einen Konter über Josha Vagnoman und Bakery Jatta aus kurzer Distanz mit links einnetzte (43.). Ein schön schneller Konter, wie ihn Trainer Daniel Thioune nur zu gern gesehen haben wird.

Alles eine Frage der Geduld!

Gestern setzte sich der HSV-Tross um Trainer, Mannschaft und Betreuer in Bewegung Richtung Österreich. Für die kommenden knapp sechs Tage im Kufsteiner Land gilt es nun, die offensichtlich noch sehr notwendige Feinjustierung (manche sprechen schon mit einem Wortspiel von “Fein-Thiouning”) hinzukriegen. Gesucht wird: der Spagat zwischen interner Demut und neuer Bescheidenheit und dem alljährlichen Auftrag, bis zum Saisonauftakt (am 11. September im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden) eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen. Nur darf sie nicht allzu teuer sein. 

Wie wird der HSV stabil?

Eine neue Saison und ein neuer Trainer bringen meistens auch eine neue Spielweise. Erst recht bei einer Mannschaft wie dem HSV, die keine feste Spielweise als Vereinsidentität hat, wie Bayern München den Ballbesitz oder der FSV Mainz 05 das Konterspiel. Neue Trainer müssen mit den Trümmern des Vorgängers zurechtkommen, denn meistens geht ein Trainer ja, weil er die Mannschaft spielerisch nicht auf Kurs bekommen hat. Diesen Sommer ist das geringfügig anders.

HSV: Kader offenbart Nachholbedarf

Ich habe mir das Spiel noch mal angeguckt. Und ich habe mich geärgert. Vor allem darüber, dass ich statt der 90 Minuten auch das vom HSV zur Verfügung gestellte Highlight-Video hätte gucken können. Diese 84 Sekunden Minuten zusammen mit dem klaren Statement von Trainer Daniel Thioune nach dem Spiel - es hätte gereicht, um zu manifestieren, dass der HSV in der aktuellen Konstellation keine Ansprüche auf die oberen Tabellenplätze stellen darf. „Ergebnisse tun immer gut, wenn man gewinnt. Das ist gut für die Seele und gut für den Kopf“, sagte  Thioune, nachdem seine Jungs über dreimal 30 Minuten angesetzten Test gegen das alles andere als starke dänische Team von Randers FC mit 1:2 verloren hatte. „Das hat nicht Not getan. Das zweite Tor haben wir dem Gegner geschenkt“, ärgerte sich Thioune. „Wir hatten zu viele Ballverluste und zu wenig Tempo. Das ist etwas, woran wir in den nächsten Tagen arbeiten werden. Wir werden in den nächsten Spielen auch noch mal einige Dinge ausprobieren und verändern.“ Muss er auch.

Der ganz normale Berater-Wahnsinn beim HSV

Manchmal kann man gar nicht so dumm denken, wie es denn letztlich kommt. Und bei Josha Vagnoman tut mir der Spieler tatsächlich schon leid. Andauernd muss er sich erklären, obwohl er eigentlich gar nichts erklären will. „Ich will echt nichts sagen“, so der junge Rechtsverteidiger, der sich aktuell einem Gerücht erwehren muss, dass sich schon so lange wiederholt in den Medien wiederfindet, dass viele einfach behaupten: „Dann muss ja was dran sein!“ Dabei ist an dem Gerücht, dass er zu Hellas Verona wechseln wird so gar nichts dran. Nie gewesen. Wie es trotzdem immer weder in die Medien kommt? Ganz einfach: Weil lediglich ein windiger, in der Szene verschriener Berater durchdreht und einfach nicht locker lässt.

Terodde: „Ich versuche, vorneweg zu gehen“

Es war tatsächlich so, dass der Regen aufhörte, als er fertig war. Vorher hatte sich Terodde gut eine Dreiviertelstunde mit den Reservisten und Rekonvaleszenten auf dem hinteren Trainingsplatz bewegt. Nicht besonders intensiv, aber mit kleinen Wettbewerben und Strafen (in Form von Liegestützen). „Es hat Spaß gemacht“, freute sich Terodde, als er zu uns kam. Was sonst sollte er uns auch sagen? Immerhin war es seine erste Einheit als HSV-Profi. Und auch in dem darauffolgenden Interviewmarathon behielt Terodde diese Maxime bei. Viele lobende Worte über den neuen Arbeitgeber, mit dem er nach Stuttgart und Köln zum dritten Mal aus der zweiten in die erste Liga aufsteigen will. „Eigentlich gefällt mir diese gezeigte Demut beim HSV zuletzt sehr gut. Ich war schnell überzeugt, als ich von dem Weg erfuhr, den der HSV gehen will.“

HSV gewinnt Terodde und verliert Test gegen dänischen Meister

Das große Thema heute ist natürlich Simon Terodde, der sich um 8 Uhr morgens schon zum Medizincheck erschienen war und im Anschluss daran seinen Vertrag bis Saisonende beim HSV unterschrieb. „Wir sind sehr froh, dass dieser Transfer geklappt hat. Simon Terodde kennt die Liga und hat eindrucksvoll bewiesen, dass er sehr genau weiß, wo das Tor steht», so HSV-Vorstand Jonas Boldt in einer Club-Mitteilung über den Stürmer. Der Kontakt habe schon länger bestanden, meinte Terodde. Am Ende seien aber die Gespräche mit dem neuen Trainer Daniel Thioune ausschlaggebend gewesen. „Die Entscheidung für den HSV ist mir danach leichtgefallen.“ Dem HSV auch, wenn man den Verantwortlichen glauben darf.

Terodde kommt

Daniel Thioune ist neu beim HSV. Das hat gerade für uns viele Vorteile. Denn während die etwas älteren Hasen unter den Trainern beim HSV maximal einen Nebentermin zu den wöchentlichen Pressekonferenzen machten, steht uns Thioune eigentlich immer Rede und Antwort. Auch heute. Allerdings mit dem Unterschied, dass sich der Trainer auf dem Weg zu uns zunächst noch von Sportdirektor Michael Mutzel den neuesten Stand bei Transfers schildern ließ, ehe Thioune dann noch von dem neuen Pressesprecher Philipp Langer gebrieft wurde. Immerhin stand beim HSV ein vergleichsweise spektakulärer Transfer zu diesem Zeitpunkt noch unmittelbar bevor. Dass der Transfer von Simon Terodde am Abend dann zuerst vom „Kicker“ vermeldet würde, wusste der HSV-Coach zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Onana: „Ich glaube, ich habe alles richtig gemacht“

Gerade in Hamburg muss man offenbar etwas vorsichtiger sein. Zumindest, wenn es um junge Fußballer geht, die ihre ersten Schritte in den Profifußball gehen wollen. Gerade erst war Luca Waldschmidt vom SC Freiburg als Nationalspieler zu Benfica Lissabon gewechselt. Ein Spieler, mit dem man in Hamburg nichts anzufangen wusste. Leider. Und ähnliche Verläufe gibt es aus den letzten 20 Jahren noch und nöcher zu berichten. Von daher bin und bleibe ich trotz meiner bisherigen Begeisterung für Amadou Onana auch nach dem heutigen Gespräch vorsichtig. Vielleicht schütze ich damit ja auch den Spieler – obgleich ich „befürchte“, dass der junge Belgier sich mit seinen sportlichen Leistungen sehr bald ein Rampenlicht erspielen kann, dem so junge Spieler erst einmal gewachsen sein müssen. Wobei: Diesen Eindruck macht der junge Belgier.

Der HSV braucht endlich echte Freunde

Es gibt sie, diese Tage, an denen der Job einfach keinen Spaß macht. Die hat jeder. Und beim HSV hat man diese Tage in den letzten Jahren leider etwas häufiger als anderswo mitmachen. Und damit meine ich nicht allein den sportlichen Abstieg in die Zweite Liga bzw. den Nicht-Wederaufstieg in den letzten zwei Jahren. Schlimmer als das sind die nimmer endenden internen Streitigkeiten, die den HSV seit vielen Jahren Wettbewerbsnachteile verschafft haben. „Wir haben hier in den letzten 12 Monaten viele Entwicklungen angeschoben, die sich im Tabellenplatz nicht wiedergespiegelt haben“, hatte Sportvorstand Jonas Boldt zuletzt gesagt und damit die interne Ruhe angesprochen. „Die Zusammenarbeit ist auf allen Ebenen von großem Vertrauen geprägt“, hatte Vereinspräsident und Aufsichtsratsboss Marcell Jansen ergänzt und betont, dass der aktuell um eine Person ärmere Zwei-Mann-Vorstand Boldt/Wettstein das absolute Vertrauen aller genieße. Abgesehen von den Außenstehenden – denn die machen schon wieder mobil.

Der HSV darf seine neue Linie auch für Terodde nicht verlassen

Ich hatte es Euch versprochen – und der schon fachlich unglaublich spannende Artikel von Dr. Olaf Ringelband hat alles gehalten. Der Artikel zeigt deutlich auf, wie weit weg wir bei der Nachwuchsentwicklung auf Fußballprofi-Basis noch von der Vorbereitung auf das reale Leben sind. Dass die Persönlichkeitsentwicklung noch hinter dem Sportlichen steht ist hinlänglich bekannt – es wird aber gern totgeschwiegen und verharmlost. „…Persönlichkeitsentwicklung ist (in den NLZ) oftmals eben nur zweit- oder drittranging. Man gewichtet das Sportliche immer höher. Man hat noch zu wenig verstanden, dass das eine mit dem anderen zusammenhängt…“, sagt ober besser: schrieb Olaf gestern. Das bedeutet nicht selten: Je besser der Spieler, desto mehr darf sich dieser erlauben. Beispiele dafür hatte ich Euch ja auch schon genannt. Wobei es mir viel weniger darum ging, dieses oder jenes NLZ anzuklagen. Es ging mir nur darum, aufzuzeigen, warum wir bei der Generation X oft kaum noch echte Werte vorfinden, die mit Normalsterblichen gemein haben. Aber: Wo sollen die Jungs das denn auch herhaben, wenn sie in ihrer vielleicht prägendsten Phase davon nicht nur nichts beigebracht sondern sogar das Gegenteil vorgelebt bekommen?

Ungenutztes Potenzial der Jugendleistungszentren

Scholle hat kürzlich einen sehr interessanten Beitrag über die Jugendleistungszentren (JLZ) geschrieben. Die Konzeption der JLZ finde ich hochinteressant, da sie sehr gut in meine Idee des „Moneyball“-Ansatzes passt, den ich in meinem letzten Gastbeitrag beschrieben habe. Ich habe mich kürzlich mit einem Freund und Kollegen unterhalten, der hauptamtlich als Psychologe die Jugendmannschaften eines Bundesligavereins betreut – dem Gespräch mit ihm verdanke ich einige Einsichten in das System der JLZ.

Nie war die Chance im HSV-Nachwuchs größer

Es gibt sie, die guten Nachrichten aus dem Nachwuchs. Klar, werden jetzt alle sagen: Horst Hrubesch ist ja auch wieder zurück! Und das ist auch tatsächlich eine gute Nachricht. Eine sehr gute sogar, da man sich mit Hrubesch einen fachlich hochkompetenten und menschlich einwandfreien HSV-Sympathieträger ins Boot geholt hat. Ein  gutes Vierteljahrhundert hat der einstige HSV-Stürmer in den verschiedenen Nachwuchs-Nationalmannschaft täglich mit allen Klubs Deutschlands zu tun gehabt, die die entsprechenden Talente in ihren Reihen hatten. Sehr viel Zeit und Möglichkeiten also, genau zu sehen, welche Maßnahmen und Strukturen über die Jahre greifen und welche eben nicht.  Eine riesengroße Chance für den gesamten HSV-Nachwuchs. Aber das ist nur ein kleiner Teil des Ganzen, wenn man mal genauer hinschaut.

FAQs

 
 

Über uns

Die Rautenperle - das ist ein Team aus jungen Medienschaffenden und Sportjournalisten mit großer Affinität zum HSV. Wir sind 24/7 bei den Rothosen am Ball und produzieren frischen Content für Rautenliebhaber.

Unser Ziel ist es, moderne, unabhängige Berichterstattung und attraktiven, journalistischen Content für junge und jung gebliebene HSV-Anhänger zu bieten. Wichtig ist uns dabei, eine neue Art des Sportjournalismus zu präsentieren: dynamisch, zeitgemäß, zielgruppengerecht. Weg von verstaubten Zeitungsspalten und immergleichen Phrasen.

Die Rautenperle ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren, zum Mitfiebern, zum Mitmachen.