Zweite Bundesliga

Heckings Suche nach neuen Optionen

„Wir werden den Gegnern viel mehr den Ball lassen, weil es nur wenige Mannschaften in der Zweiten Liga gibt, die mit dem Ball etwas anfangen können. Und warum sollen wir immer die wilden spielen. die vorne draufgehen und dann selbst unter Druck geraten, weil ein Konter reicht? Ich denke schon, dass unser Plan für die Rückrunde ein anderer wird als der für die Hinrunde.

Der HSV muss schneller werden - oder einfach nur mutiger?

Versprochen, der Blog zum zweiten Advent wird nicht zu lang. Aber  ein paar Gedanken muss ich dann doch noch mal loswerden, nachdem die zweite Niederlage in Folge den HSV in die Krise zerrt. Zumindest sehen das ja einige von Euch so. Ich indes glaube nicht an eine Krise, sehr wohl aber daran, dass der HSV diese Phase nutzen muss, um genau zu erkennen, was noch fehlt, um beständig gut zu spielen und aufzusteigen. Denn Fakt ist, dass die Leistungsträger der bisherigen Saison aktuell nicht Inn der Verfassung sind, Spiele zu entscheiden.

Endlich wieder zuhause - der HSV empfängt den 1. FC Heidenheim

Beim Abschlusstraining mischte Lukas Hinterseer das erste Mal wieder voll mit. Der Österreicher ist, wenn er denn selbst Grünes Licht gibt, überraschend ebenso wie Aaron Hunt, Xavier Amaechi und Jatta nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder einsetzbar, wenn morgen das Spitzenteam des 1. FC Heidenheim im Volkspark zu Gast ist. Bislang wurden 41.000 Tickets abgesetzt, nur 400 davon gingen nach Heidenheim. Und nicht nur Trainer Dieter Hecking erwartet ein Duell nahezu auf Augenhöhe.

Pleite in Osnabrück - Hecking und eine bittere Erkenntnis

Der HSV kann auswärts nicht mehr gewinnen. Auch im sechsten Ligaspiel in Folge blieb die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking in der Fremde ohne Erfolg. Dieses Mal wurden die Rothosen sogar für eine erschreckend schwache Phase im ersten Durchgang mit einer verdienten Niederlage bestraft: 1:2 hieß es vor 15.800 Zuschauern am Ende an der Bremer Brücke. Diese Pleite lieferte eine bittere Erkenntnis: Bei der Vielzahl an Ausfällen (Hinterseer, Hunt, Jatta,  Gyamerah, Vagnoman) stößt der HSV-Kader qualitativ an seine Grenzen. Trainer Dieter Hecking übte darüber hinaus deutliche Kritik an der Mannschaft in einem weiteren Punkt.

Der HSV baut gegen Dresden um - in allen Mannschaftsteilen?

Mehr als 50.000 Zuschauer werden beim Spiel des HSV am Sonnabend (13 Uhr) im Volksparkstadion gegen Dynamo Dresden erwartet. Zudem ein Gegner, der sich bislang nie darauf beschränkte, sich hinten reinzustellen. Im Gegenteil: Mit 6.244 gespielten Pässen und 87 Prozent Passgenauigkeit belegen die Dresdner ligaweit Rang 3 bzw. Platz 2. Zum Vergleich: Der HSV rangiert mit 6.150 Pässen und 86 Prozent Passquote in den beiden Kategorien jeweils auf Platz 4. Insofern bietet das Duell gegen die Sachsen eine Basis, die zumindest auf ansehnlichen Fußball schließen lässt. Allerdings muss der HSV morgen umbauen. Was es ansonsten noch vor diesem Duell an interessanten Daten gibt, hier:

HSV feiert „verrückten“ 6:2-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart

Die schwäbischen Wochen haben begonnen - und wie! Mit einem 6:2-Sieg „in einem verrückten Spiel“ (Eröffnungssatz Pressesprecher Till Müller bei er Pressekonferenz) konnte der HSV das erste von zwei Duellen binnen dreier Tage vor allem im Ergebnis deutlich für sich entscheiden. Und das, obgleich man zwischenzeitlich zittern musste. So schwer vorstellbar das auch bei einem 6:2-Sieg erscheint, aber es war tatsächlich so. Einfach ein höchst unterhaltsames, aber auch komisches Spiel.

HSV gegen den VfB Stuttgart - heißer Kampf um die Zweitliga-Spitze

Das Abschlusstraining blieb unspektakulär. Wie fast immer. Einziger Höhepunkt war dien Rückkehr von Rick van Drongelen, der sich vor Beginn der Einheit noch auf dem Platz länger mit Trainer Dieter Hecking unterhielt. Dieser wiederum hatte zuletzt angedeutet, sich vorstellen zu können, van Drongelen mal eine Pause zu geben. Nachdem der Abwehrchef am Donnerstag mit einer Magenverstimmung ausgefallen war, kehrte er heute auf den Trainingsplatz zurück und dürfte in gesundem Zustand für das Spiel gegen Stuttgart gesetzt sein.

HSV verpasst Sieg gegen Bielefeld - Hecking kritisiert Schiedsrichter

In der ausverkauften Schüco-Arena (26.515 Zuschauer) trennten sich Arminia Bielefeld und der HSV im Zweitliga-Topspiel leistungsgerecht 1:1 (0:1). Im ersten Durchgang verpasste es ein starker HSV, frühzeitig das Spiel zu entscheiden. Nach dem umstrittenen Ausgleichstreffer in der zweiten Halbzeit waren es aber die Bielefelder, die die besseren Gelegenheiten hatten und sich den Punkt am Ende nachträglich verdienten. Der HSV muss sich den Vorwurf gefallen lassen, im ersten Abschnitt zu wenig aus seinen Chancen gemacht zu haben. Auch die Gründe für das passive Auftreten in Halbzeit zwei müssen deutlich analysiert werden.

Erstes U21-Training - so geht es mit Papadopoulos weiter

Es hätte gepasst, wenn Kyriakos Papadopoulos tatsächlich mit der U21 zum Spiel bei Jeddeloh gereist wäre. Im heutigen Training wirkte es nicht so, als habe der Grieche in irgendeiner Weise Berührungsängste mit der tiefsten Liga, in der er seit seinem 15. Lebensjahr je gespielt hat. Regionalliga statt Champions League – damit muss man erst mal klarkommen. Und der Grieche scheint das zu schaffen. Mehr noch: Nach der Doppelschicht heute sammelte der einstige griechische Nationalspieler Bälle zusammen und trug sie zusammen mit den anderen HSV-Youngstern vom Patz. Eine Szene, die ich von ihm nicht einmal bei den Profis gesehen habe. Zumindest sehr lange schon nicht mehr.

Hintergründe zum Papadopoulos-Aus beim HSV

Es ist die Meldung des Tages: Kyriakos Papadopoulos (27) wird mit sofortiger Wirkung nur noch bei der U21-Mannschaft (Regionalliga Nord) trainieren, im Winter soll das Kapitel HSV mit einem Vereinswechsel in der Karriere des ehemaligen Top-Talents vollständig geschlossen werden. Eine Trennung in Etappen, die normalerweise enormes Explosionspotenzial besitzt. Weil jedoch alle Beteiligten klug handelten und offen miteinander umgegangen sind, wird sie geräuschlos, ohne Schlammschlacht und ohne die eigentlich gewohnte HSV-Posse auskommen. Ein Hintergrundbericht.

Bielefeld und Stuttgart - so besteht der HSV die Mega-Wochen

Die Vorbereitungen auf die Mega-Wochen für den HSV in der zweiten Bundesliga laufen. Ab Montag geht es innerhalb von nur elf Tagen gegen Arminia Bielefeld (21.10.) und zweimal gegen den VfB Stuttgart (26.10. in der Liga; 29.10. im DFB-Pokal). Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking geht mit 20 Punkten nach neun Partien und der Tabellenführung im Rücken in diese richtungsweisenden Spiele. Doch Zweifel sind noch nicht gänzlich ausgeräumt. So besteht der HSV die Mega-Wochen.

Routine statt Youngster? Papa is back!

Trainer Dieter Hecking führte seine Mannschaft an, als es heute um 13.15 Uhr zum Abschlusstraining auf den Platz ging. Und alle warteten auf die beiden noch offenen Personalien: Kann Gideon Jung mittrainieren und seine Chance auf einen Einsatz gegen Fürth doch noch wahren? Und was ist mit Daniel Heuer Fernandes? Hält er die komplette Einheit durch. Die Antworten: Nein - und ja. Jung war heute schon nicht mehr dabei und steht auch nicht im Kader, während Heuer Fernandes im Training einen sehr guten Eindruck hinterließ.

DFB - wo Sport und Politik eben doch nicht getrennt werden

„Da kommt er“, rief ein kleiner Junge im rosa Auswärtstrikot, als Bakery Jatta um 15.48 Uhr an der Seite von Tom Mickel die Treppen zum Trainingsplatz hinunterstiefelte.  Im Nachhinein habe ich mich geärgert, den Jungen nicht nach seinem Namen und seinem Alter gefragt zu haben, aber entscheidend sind diese Rahmendaten wie so oft im Leben auch in diesem Fall nicht. Viel wichtiger war meiner Meinung nach, dass der von mir frei auf fünf- oder sechs Jahre geschätzte Junge ganz offenbar das Bedürfnis hatte, Jatta unterstützen zu müssen.

Hecking kündigt Veränderungen an

Kein Tag ohne Jatta. Was auf dem Platz gut ist, ist drumherum schwierig. Vor allem für Jatta selbst. Aber auch für das Gemüt des Zuschauers. Denn wenn der HSV morgen nach Karlsruhe fährt, wo er am Sonntag um 13.30 Uhr im Wildparkstadion um die nächsten Punkte kämpft, dann wissen alle Beteiligten schon: dieses Spiel findet unter Protest statt. Zumindest hat das der ehemalige HSV-Sportchef und heute beim KSC verantwortliche Oliver Kreuzer so angekündigt. Mehrfach. Für Dieter Hecking ist das ein lästiges Thema. Das macht er schnell deutlich. Aber es beschäftigt beim HSV weiterhin alle.

Alles ist neu - und wird noch neuer

Sie werden sich vorher schon intensiv ausgetauscht haben, auch wenn sie das niemandem erzählen durften, dürfen und auch nicht erzählen werden. Aber seit heute steht fest, dass HSV-Sportvorstand Jonas Boldt seine Scoutingabteilung umbesetzt. Anstelle des bisherigen Kaderplaners und Chefscouts Johannes Spors, der einvernehmlich mit dem HSV seinen laufenden Vertrag aufgelöst hat, wird Boldts Vertrauensmann und inzwischen Ex-Bayer-Chefscout Claus Costa die Rolle des ersten Mannes der HSV-Scoutingabteilung übernehmen.

Hecking sieht personell noch Handlungsbedarf

Das Spiel gegen Bochum war eines der Spiele, aus denen der HSV alles ziehen kann: Drei Punkte, viel Selbstvertrauen, aber ebenso viele Ansatzpunkte, was noch alles besser werden muss. Trainer Dieter Hecking war mit dem Spiel nach eigener Aussage "überhaupt nicht einverstanden". Dennoch wirkte sich das Ergebnis erkennbar positiv auf die Laune von Trainer Dieter Hecking aus, der seinem Team nach dem heutigen Spielersatztraining zwei Tage freigab. Das nächste (dann auch öffentliche) Training ist am Dienstag um 15.30 Uhr.

Ohne Mangala und Holtby nach Berlin

Harte Entscheidungen kann er treffen. Das hatte Hannes Wolf in den letzten Wochen immer wieder bewiesen. Und das machte er auch diesmal, indem er Lewis Holtby aus sportlichen Gründen nicht einmal mehr für den Kader nominierte. Der Linksfuß blieb überraschenderweise in Hamburg. Für ihn rückte im Vergleich zum Pokalspiel am Dienstag gegen RB Leipzig wieder Berkay Özcan in den 18-Mann-Kader.  Besonders bitter für den fitten und gesunden Holtby: Er blieb sogar zuhause, obwohl parallel Orel Mangala verletzungsbedingt nicht mitreisen und damit ein weiterer erfahrener, zentraler Mittelfeldspieler ausfällt. Für den Belgier rückte derweil Youngster Mats Köhlert in den Kader.

Narey und Sakai - zwei Allzweckwaffen sollen es richten

Am Ende war es dann deutlich. Mit 3:0 konnte das A-Team das gut 60 Minuten lang dauernde Abschlussspiel der heutigen Einheit für sich entscheiden und ließ somit den vermeintlichen Reservisten wenig Argumente, einen Startelfplatz zu fordern. Bakery Jatta, Pierre Michel Lasogga und Lewis Holtby trafen für die Stammelf in einem intensiv geführten Spiel. Nicht im A-Team - und damit die Antwort auf die Frage, wer für Rückkehrer Aaron Hunt weichen muss - war Berkay Özcan. Der Neuzugang aus Stuttgart, der noch auf Leihbasis beim HSV spielt, für den im Sommer aber seitens des HSV eine Kaufoption besteht, musste im B-Team ran und scheint damit auch für die Partie am Montag gegen Greuther Fürth nicht mehr erste Wahl zu sein.

Krise durchstehen - und daraus lernen

Das Spiel in Regensburg hat Nachwirkungen. Ganz klar. Personeller Natur durch die beiden Platzverweise für Orel Mangala und Vasilije Janjicic ohnehin. Während Mangala durch seine gelbrote Karte automatisch für ein Spiel ausfällt, wurde Janjicic heute vom Sportgericht ebenfalls für ein Spiel gesperrt. Minimalstrafe für ein Foul, das niemals Rot hätte sein dürfen, behaupte ich. Aber gut. Oder besser gesagt: nicht gut. Denn der HSV hat in Regensburg so sogar noch mehr als drei Punkte verspielt. Ob Katerstimmung vorherrsche, wurde Wolf heute gefragt. „Ja“, so der Trainer, ehe er nachschob: „Natürlich habe ich mich geärgert über den Verlauf und den Ausgang. Es ist noch nicht komplett verarbeitet. Wir müssen es am kommenden Montag besser machen.“

Lasogga fit für Dresden - Arp imponiert

Das ist doch gut. Dann gewinnen wir. Sicher!“ Worte eines absoluten Fachmannes, die ich gern glauben würde. Und auch sonst machte der ca. sechs Jahre junge HSV-Fan am Trainingsrand heute gute Bemerkungen. Immer wieder erklärte er seinem Vater, weshalb die Rückkehr von Pierre Michel Lasogga für den HSV am Montag gegen Dynamo Dresden einer Sieggarantie gleichkommt. Dass er nach Trainingsende ein gemeinsames Selfie mit dem Angreifer bekam - Ehrensache. Für Lasogga, der seinem Fan auch gleich noch dessen HSV-Trikot signierte. Und tatsächlich sah nicht nur das gut aus, sondern auch die kurze Einheit davor. Auch und vor allem bei Lasogga. Denn der Angreifer wirkte hochmotiviert. Er schoss aus allen Lagen, und er traf auch. Seinem Einsatz am Montag steht nichts mehr im Wege.

FAQs

Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.