Thioune

Es muss nicht immer schön aussehen

Statistiken haben in der Welt von Daniel Thioune nur eine geringe Bedeutung: „Ich bediene sie nur ungern“, sagte der HSV-Trainer vor der Nachholpartie am morgigen Mittwoch  (18.30 Uhr, Volksparkstadion) gegen den FC Erzgebirge Aue. Dass seine Mannschaft als einziges Team im deutschen Profifußball alle bisherigen Liga-Spiele gewonnen hat, interessiert den 46-Jährigen daher auch nur am Rande: „Wir wissen das einzuordnen“, meinte Thioune darauf angesprochen: „Es sind neun Punkte. Das wird nicht ausreichen, um zum einen die Liga zu halten und vielleicht noch größere Ziele und Träume zu realisieren.“ Stimmt. Nach drei Spielen ist so eine Statistik nicht einmal so viel Wert wie das Papier, auf dem sie steht.

Thiounes neuer Plan für Aue

Drei Spiele, neun Punkte – es läuft gut in der Liga für HSV-Trainer Daniel Thioune, der heute auch abseits des Platzes einen Sieg einfahren konnte. Der 46-Jährige gewann heute den „Fußball-Spruch des Jahres“, wie die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur, die den Fußball-Kulturpreis 2020 in vier Kategorien vergeben hat, bekanntgab. Thioune hatte sich (damals noch als Trainer des Ligarivalen VfL Osnabrück) kritisch über jene Clubs geäußert, die im Zusammenhang mit dem Fall Bakery Jatta Einspruch gegen die Wertung ihrer Spiele gegen den HSV in der Zweiten Liga einlegten. Jatta, an dessen Identität es Zweifel gegeben hatte, war in diesen Partien zum Einsatz gekommen, die unterlegenen Klubs hofften auf Punkte am Grünen Tisch.

Fest und flexibel

Mit einem Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth startet der HSV am Samstag in eine Woche, die durch das Nachholspiel gegen Aue zu einer englischen wird. Der Eindruck vom Saisonstart ist nach drei Wochen Pause schon verblasst. Im Spiel gegen Fürth kann der HSV diesen guten Eindruck nun wieder hervorholen und bestätigen – oder eben nicht. Trotz ihrer Spielstärke glaube ich, dass Fürth eine Mannschaft ist, die dem HSV durchaus liegen könnte. Heute gab Daniel Thioune die Pressekonferenz vor dem Spiel auf der ich für euch dabei war.

Thioune lässt Leistner und Heuer Fernandes zappeln

Die Corona-Zahlen in Hamburg steigen signifikant. Nicht wenige rechnen damit, dass es in Sachen Stadionbesuch nach der kurzen Lockerung seitens der Stadt schon bald wieder neue Einschränkungen geben wird. Und auch im Umfeld vom nächsten HSV-Gegner FC Erzgebirge Aue ist ein Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Aues Profis zuletzt nur individuell trainieren. „Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme unsererseits. Nach einem weiteren Test können wir hoffentlich wieder in das Mannschaftstraining einsteigen. Alles andere wäre sehr kontraproduktiv für uns“, sagte FC-Trainer Dirk Schuster. Dass die Sachsen als Tabellenzweiter zum Spitzenreiter nach Hamburg reisen, wollte Schuster angesichts des frühen Zeitpunkts nicht überbewerten. „Ich möchte trotz der Tabellenkonstellation nach dem zweiten Spieltag nicht von einem Spitzenspiel sprechen. Die Unterschiede zwischen beiden Vereinen sind einfach zu groß“, erklärte der 52-Jährige.

HSV will Tabellenführung - geht Hinterseer?

Trainer Daniel Thioune weiß, dass das nächste Spiel schwer wird. Er nimmt den nächsten Härtetest mit dem nächsten Absteiger aus der Fußball-Bundesliga aber offensiv an. „Ich freue mich auf das Spiel gegen den SC Paderborn und meinen Kollegen Steffen Baumgart. Das ist eine echte Herausforderung, denn die Paderborner werden bei der Vergabe der ersten Plätze mitreden“, sagte der Coach vor dem zweiten Zweitliga-Spieltag. Dass man vielleicht sogar die Tabellenspitze übernehmen kann, steht für ihn nicht im Vordergrund. Ganz im Gegenteil! „Die Tabelle zählt nur einmal im Jahr - am 34. Spieltag“, so der 46-Jährige. „Wenn ich dann Platz eins oder zwei belege oder übernehmen kann, dann freue ich mich. Dann hätten wir nämlich nicht viel verkehrt gemacht. Morgen Abend interessiert es mich dagegen herzlich wenig, ob wir auf Platz eins, zwei oder fünf stehen.“

Man erntet, was man sät

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit, als Rafael van der Vaart den HSV unbedingt verlassen wollten gen Valencia. Ausgerechnet der Kleine Engel, dessen Karriereknick in den Niederlanden mit dem Wechsel zum HSV ein Happy-End nah. Er führte den HSV in der Bundesliga in die Spitzengruppe, blühte in der niederländischen Nationalmannschaft auf und schien einer der glücklichsten Menschen der Welt zu sein. Er war es, der bei seinen Toren immer wieder die Raute auf dem Trikot küsste und von Hamburg als seine neue „Heimat“ sprach. Es schien alles so unerschütterlich – und dann das! Ein Skandal, der sich mit einer ominösen Rückenverletzung steigerte.

Das Feintuning beginnt

Das Thema Finanzen wird den HSV ganz sicher noch viele Jahre im Griff behalten. Und die Corona-Pandemie hat dieses Thema zusätzlich erschwert. Heute äußerte sich Finanzvorstand Frank Wettstein zu dem Thema: „Im nun abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnen wir im Vergleich zu 2018/19 einen Rückgang um etwa 30 Millionen Euro. Aufgrund der fünf Geisterspiele, weiterer Verschiebungen auf der Erlösseite bis hin zu dem Ausfall von Konzerten in unserem Stadion haben wir das Jahr mit einem Fehlbetrag abgeschlossen. Ohne Corona-Pandemie hätten wir ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielen können.“

Ein Heyer für alle Fälle

Trainer Daniel Thioune kann sich ein verschmitztes Lächeln nicht verkneifen, als er auf seinen jüngsten Neuzugang angesprochen wird. Immerhin ist es nicht das erste Mal, dass er auf Moritz Heyer angesprochen wird. Schon bei seinem Amtsantritt galt der Innenverteidiger vom VfL Osnabrück als Wunschspieler des HSV-Trainers, der den 25-Jährigen in der vergangenen Saison vom Halleschen FC geholt und im Anschluss zu einem der besten Innenverteidiger der Zweiten Liga entwickelt hatte. „Als ihr mich am Anfang gefragt hattet, war es nicht darstellbar. Inzwischen ist der Spieler mit einem Preisschild vom VfL ausgestattet auf den Markt gekommen – und da konnten wir uns einbringen“, so Thioune. Die Dynamik, dass auch andere Teams um Heyer geworben hätten, hätte den VfL letztlich doch dazu bewogen, den Innenverteidiger auf dem Markt anzubieten, so Thioune.

Pflichtspielstart für den HSV - Leibold ist der neue Kapitän

Es gab kurz Applaus, als Trainer Daniel Thioune Tim Leibold aufrief. Der Linksverteidiger trat aus dem Mannschaftskreis in die Mitte des selbigen und empfing die Ehre der Kollegen mit einer kurzen Verbeugung. Anlass des Prozederes war die Wahl zum Mannschaftskapitän. „Er hat eine gute Saison gespielt und viele Torvorlagen gegeben. Sein Wort hat Gewicht in der Mannschaft. Tim Leibold wird ein guter Kapitän sein“, begründete Thioune seine Entscheidung pro Leibold und schob auf der anschließenden Pressekonferenz noch hinterher, dass man den Linksverteidiger ein wenig in die neue Rolle schubsen müsse.

Thioune schöpft brachliegendes Potenzial aus

Die nächsten zwei Wochen werden spannend. In allen Bereichen. Im Sponsoring soll sich in den nächsten Stunden/Tagen entscheiden, wer der neue Partner wird. Zudem ist  noch offen, ob Klaus Gjasula rechtzeitig für das Spiel in Dresden am Montag die Freigabe vom Gesundheitsamt bekommt. Zudem kehren einige Spieler aus Verletzungen/Pausen in den Kader zurück und erhöhen den Konkurrenzkampf. Wie sich dieser nach sechs Wochen Vorbereitung entschieden hat, werden wir ansatzweise am Montag gegen Dresden sehen. Das vorläufige Ergebnis dann am Freitag darauf im Eröffnungsspiel der zweiten Liga gegen Fortuna Düsseldorf. Ergo: Die Generalprobe dessen, was sich Trainer Daniel Thioune vorstellt sehen wir am Montag in Dresden. Wie gut das Ganze ist dann am Freitag gegen Düsseldorf.

Einfach zu viel Gesabbel

Ich muss mich heute kurz halten. Termine, die keiner braucht, haben mich heute ganz schön ins Straucheln gebracht, da sie so nicht eingeplant waren. Aber so ist das manchmal. Geht Euch und dem HSV ja auch nicht anders. Da läuft auch nicht alles nach Plan. So hat der HSV als einzige Mannschaft sein neues Trikot noch nicht vorgestellt – weil man noch keinen Hauptsponsor hat. Die Gespräche laufen gut und in die richtige Richtung heißt es. Aber inzwischen ist klar, dass der HSV seine ursprünglich erhoffte Summe von rund 3 Millionen Euro pro Jahr nicht erreichen wird. Inzwischen ist es eh ein Kampf gegen die Uhr – und je länger es dauert, desto schwieriger wird die Verhandlungsposition für den HSV, der öffentlich eh schon unter Druck steht.

Wenn Trennung das Vernünftigste ist...

Zwei Tage haben die HSV-Profis von Trainer Daniel Thioune freibekommen. Das dürfte reichen, um mal so richtig durchzuschnaufen und ab Mittwochnachmittag wieder voll anzugreifen. Immerhin sind es dann auch nur noch fünf Tage Vorbereitung auf den ersten echten Härtetest im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden am kommenden Montag – wo wir übrigens auch mit der ersten Auswärtscouch der Saison 2020/21 für Euch dabei sein werden. Aber das ist jetzt (noch) nicht das Thema. Interessant sind die Personalien des HSV, die bis zum Ende dieser Transferfrist noch zu klären sind. Allesamt auf ihre ganz individuelle Art und Weise. Also selbst die, bei denen es so aussieht, als könnten sie gar nicht mehr sauber gelöst werden. Wie bei Julian Pollersbeck zum Beispiel.

Der neue Trainer kennt den Weg

Ok, das jetzt ist wieder einer dieser Momente, in denen man viel falsch machen kann. Es ist das Ende der Vorbereitung und der HSV hat in einem Test gegen einen guten Gegner ein wirklich gutes Spiel gemacht. Er hat sogar gewonnen. Hinten zu null – vorne gleich zweimal erfolgreich. Mit einem Aaron Hunt als Leader auf dem Platz, wie ich ihn in der abgelaufenen Saison nur ein- oder zweimal gesehen habe. Mit einem Sonny Kittel, der Ballverlusten nachjagte, Zweikämpfe annahm und nach vorn kreativ wirkte. Lukas Hinterseer, dem seine HSV-Zeit in den letzten Wochen in Hamburg nicht wirklich leichtgemacht wurde, traf und Debütant Tomi Leistner machte trotz einiger natürlicher Abstimmungsprobleme einen guten Eindruck. Und dann scheint heute auch noch die Sonne – also alles gut? Mitnichten. Aber es ist ein Weg, der richtig gut werden kann…!

Wie sich der Fußball (zu) wichtig macht...

Ich habe ihn bisher viel gelobt. Und ich glaube auch heute noch, dass Seifert im Sinne seines Jobs sehr viel richtig macht. Auch heute. „Die Organisation und Durchführung dieser Spielzeit wird um ein Vielfaches komplizierter als die Beendigung der letzten Spielzeit“, betonte Christan Seifert da am Nachmittag. Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga sprach nach der virtuellen Mitgliederversammlung der 36 Erst- und Zweitligisten in Frankfurt mit Nachdruck und gab sich fast schon staatsmännisch auf der Pressekonferenz. „Man muss kein Philosoph und kein Prophet sein, um die Aussage zu treffen, dass dies die anspruchsvollste und schwierigste Spielzeit des professionellen Fußballs in Deutschland wird.“

Die Basis ist da - jetzt kommt's auf Thioune an

Es sind noch knapp fünf Wochen, die der HSV hat, um seinen Kader final zusammenzustellen. Das Trainingslager ist absolviert und am Sonnabend findet sogar schon der letzte Test vor Saisonbeginn statt, wenn es im Volksparkstadion gegen den Erstligisten Hertha BSC geht. Es wird die letzte Möglichkeit für die Spieler sein, sich im Spiel für einen Stammplatz zu empfehlen. Und es ist tatsächlich ein guter  Moment, um einmal ein erstes Fazit zu ziehen, wie weit der HSV insgesamt schon ist. Und dafür zähle ich gern einmal auf, was ich vor dieser Wechselperiode als größte Baustellen erachtet hatte: Der HSV hatte keine klare Nummer eins. Der HSV hatte immer wieder Probleme bei hohen Bällen in den eigenen Sechzehner. In der Innenverteidigung fehlte Kopfballstärke und Tempo. Auf der Außenbahn rechts kam zu wenig offensiv. Auf der Sechs fehlte der Abräumfaktor. Auf der zehn fehlte das Tempo im Umschaltspiel. Auf der Neun fehlte nach dem Abgang von Pohjanpalo der Knipser. Der HSV-Kader war nicht stabil genug, um Talente zu tragen und zu entwickeln.

Thiounes Lehren aus dem Trainingslager

Morgen geht es schon wieder zurück nach Hamburg. Eine Woche Trainingslager im österreichischen Bad Häring gehen zu Ende und haben den neuen HSV-Trainer zweifellos schlauer gemacht. Er weiß inzwischen, was seine Youngster in der Defensive leisten können – und was man auf kurze Sicht erwarten darf. Soll heißen: Er weiß, dass ein Jonas David und ein Stephan Ambrosius Spieler sind, mit denen man auf lange Sicht im Abwehrzentrum planen kann. Mindestens auf Zweitliganiveau. Er weiß aber auch, dass die beiden zusammen noch nicht reichen, um in dieser Saison die eigenen Ziele zu erreichen. Mehr noch: Thioune holte sich über mutiges Testen die Bestätigung, dass ein erfahrener Abwehrchef neben einem der beiden Youngster ebenso für den Moment hilft, die Abwehr zu stabilisieren, wie es dem jeweils neben dem „Säulenspieler“ eingesetzten Youngster hilft, sich zu entwickeln. Eine Win-Win-Situation.

Guter 1:0-Sieg gegen Feyenoord - Leistner kommt für zwei Jahre

Endlich! Das hat mir nach einer gefühlt langen Phase mit durchwachsenen Partien echt mal wieder gut gefallen. Bis auf die individuellen Unachtsamkeiten von anfangs Josha Vagnoman und später noch Julian Pollersbeck sowie Tom Mickel und Jung in der zweiten Halbzeit hat der HSV heute mit der Dreierkette gegen den niederländischen Topklub Feyenoord Rotterdam richtig gut gearbeitet. Klar, die kapitalen Fehler dürfen nicht passieren und hätten den HSV auch 0:2 oder gar 0: 3 zurückliegen lassen können – aber diese Fehler sind mit etwas mehr Konzentration und etwas weniger müden Beinen abstellbar. Zudem muss ich sagen, dass mir in der Offensive die Umstellung von Sonny Kittel auf die Zehn sehr gut gefallen hat. Ebenso wie der erneut sehr fleißige Manuel Wintzheimer, der sich mit seinem Sieg-Treffer erneut zu empfehlen wusste. Dass zudem die rechte Seite mit Vagnoman hinter Narey besser harmonierte als gestern Bakery Jatta mit Vagnoman – es passte in das insgesamt gute Spiel des HSV und sorgte für den überraschenden, aber verdienten 1:0-Sieg des HSV gegen Feyenoord Rotterdam…

HSV: Kader offenbart Nachholbedarf

Ich habe mir das Spiel noch mal angeguckt. Und ich habe mich geärgert. Vor allem darüber, dass ich statt der 90 Minuten auch das vom HSV zur Verfügung gestellte Highlight-Video hätte gucken können. Diese 84 Sekunden Minuten zusammen mit dem klaren Statement von Trainer Daniel Thioune nach dem Spiel - es hätte gereicht, um zu manifestieren, dass der HSV in der aktuellen Konstellation keine Ansprüche auf die oberen Tabellenplätze stellen darf. „Ergebnisse tun immer gut, wenn man gewinnt. Das ist gut für die Seele und gut für den Kopf“, sagte  Thioune, nachdem seine Jungs über dreimal 30 Minuten angesetzten Test gegen das alles andere als starke dänische Team von Randers FC mit 1:2 verloren hatte. „Das hat nicht Not getan. Das zweite Tor haben wir dem Gegner geschenkt“, ärgerte sich Thioune. „Wir hatten zu viele Ballverluste und zu wenig Tempo. Das ist etwas, woran wir in den nächsten Tagen arbeiten werden. Wir werden in den nächsten Spielen auch noch mal einige Dinge ausprobieren und verändern.“ Muss er auch.

Terodde: „Ich versuche, vorneweg zu gehen“

Es war tatsächlich so, dass der Regen aufhörte, als er fertig war. Vorher hatte sich Terodde gut eine Dreiviertelstunde mit den Reservisten und Rekonvaleszenten auf dem hinteren Trainingsplatz bewegt. Nicht besonders intensiv, aber mit kleinen Wettbewerben und Strafen (in Form von Liegestützen). „Es hat Spaß gemacht“, freute sich Terodde, als er zu uns kam. Was sonst sollte er uns auch sagen? Immerhin war es seine erste Einheit als HSV-Profi. Und auch in dem darauffolgenden Interviewmarathon behielt Terodde diese Maxime bei. Viele lobende Worte über den neuen Arbeitgeber, mit dem er nach Stuttgart und Köln zum dritten Mal aus der zweiten in die erste Liga aufsteigen will. „Eigentlich gefällt mir diese gezeigte Demut beim HSV zuletzt sehr gut. Ich war schnell überzeugt, als ich von dem Weg erfuhr, den der HSV gehen will.“

Der HSV darf seine neue Linie auch für Terodde nicht verlassen

Ich hatte es Euch versprochen – und der schon fachlich unglaublich spannende Artikel von Dr. Olaf Ringelband hat alles gehalten. Der Artikel zeigt deutlich auf, wie weit weg wir bei der Nachwuchsentwicklung auf Fußballprofi-Basis noch von der Vorbereitung auf das reale Leben sind. Dass die Persönlichkeitsentwicklung noch hinter dem Sportlichen steht ist hinlänglich bekannt – es wird aber gern totgeschwiegen und verharmlost. „…Persönlichkeitsentwicklung ist (in den NLZ) oftmals eben nur zweit- oder drittranging. Man gewichtet das Sportliche immer höher. Man hat noch zu wenig verstanden, dass das eine mit dem anderen zusammenhängt…“, sagt ober besser: schrieb Olaf gestern. Das bedeutet nicht selten: Je besser der Spieler, desto mehr darf sich dieser erlauben. Beispiele dafür hatte ich Euch ja auch schon genannt. Wobei es mir viel weniger darum ging, dieses oder jenes NLZ anzuklagen. Es ging mir nur darum, aufzuzeigen, warum wir bei der Generation X oft kaum noch echte Werte vorfinden, die mit Normalsterblichen gemein haben. Aber: Wo sollen die Jungs das denn auch herhaben, wenn sie in ihrer vielleicht prägendsten Phase davon nicht nur nichts beigebracht sondern sogar das Gegenteil vorgelebt bekommen?

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