Ihr habt die Fragen – wir liefern die Antworten! Das Rautenperle Community-Q&A

Ihr habt es von mir ja bereits in den Kommentaren das ein oder andere Mal gehört, wir haben in den letzten Tagen an einem Format gearbeitet, das den Austausch zwischen euch, der Community, und dem Rautenperlen-Team noch besser gestaltet. Ab heute möchten wir euch regelmäßig – und zwar alle zwei Wochen – die Möglichkeit geben, alle eure Fragen an uns loszuwerden.

HSV will Europaleague-Sieger holen

Jogi Löw macht weiter, der HSV ist an der Verpflichtung des ehemaligen Mainzers Jairo Sampaerio (auf dem Foto links) interessiert und wird seine Großverdiener Filip Kostic, Bobby Wood sowie  Kyriakos Papadopoulos noch nicht los. Aber bevor wir zum Tagesaktuellen kommen, noch ein Wort zum gestrigen Blog:

Es wird sich so schnell nicht ändern...

Der HSV will diesen Weg gehen. Oder muss er es mehr, als er es will? Egal wie, er setzt auf seine eigenen, jungen Talente und versucht dem Verein ein Bild nach außen zu geben, das seit Jahr(zehnt)en fehlt. Bislang war der HSV immer nur der große, mit Strahlkraft versehene Dino, der irgendwie nicht mehr auf die Beine gekommen ist. Trotz Transferausgaben gleich denen deutscher Champions-League-Teilnehmer fand man sich zuletzt stets auf Augenhöhe mit den schwächsten der Liga im Abstiegskampf.

Gastbeitrag: Chronik eines Abstiegs

Moin, liebe Freunde der Rautenperle!

Wehret den Anfängen

Das Wochenende haben die Spieler frei. Fast alle zumindest. Denn mit Lewis Holtby nimmt auch ein Spieler an der BaSpo teil. Eine Fußball-Messe, auf der Trainer Christian Titz Vorträge gehalten hat. Zudem spielten Torhüter Behrens sowie die zuletzt hochgezogenen Pfeiffer, Drawz und Testspieler Andreas Ivan heute mit der U21 gegen Drittligist Eintracht Braunschweigs in Gifhorn (Endergebnis 1:1, Torschütze: Drawz). Am Montag will Titz dem kleinen Rumänen, der am Freitag fünf Treffer beim 18:0 in Büdelsdorf beisteuern konnte, Bescheid geben, ob er bleiben kann oder gehen muss.

Spielfreude: 18 Tore im ersten Test gegen Büdelsdorf

Mit großer Spannung erwartet wurde der Spielplan, den die DFL heute per Liveschalte um 12 Uhr veröffentlichte. Und die DFL meint es gut mit dem HSV. Sehr gut sogar, immerhin wurde das erste Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte zum Auftaktspiel auf den Freitag gelegt. Am 3. August um 20.30 Uhr kommt dafür ein Stück jüngster Vergangenheit von Sportvorstand Ralf Becker ins Volksparkstadion: Holstein Kiel. Der Klub, den Becker in der letzten Saison fast zum Aufstieg in die Erste Bundesliga gemanagt hatte.

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Katerstimmung. Und eine gewisse Leere, die ich möglichst schnell mit möglichst viel HSV auffüllen muss. Denn ja, ich gebe es zu: Das WM-Aus nagt nachhaltig an mir. Selbst das HSV-Training bei bestem Sommerwetter heute konnte davon nur sehr bedingt ablenken. Ausscheiden in der Vorrunde, vor allem so – das tut weh. Ebenso wie  zwei Wochen WM ohne Deutschland. Alles zusammen ist für mich extrem schwer zu verdauen. Zumal es weniger an der individuellen Qualität der Spieler an sich lag, sondern am Zusammenwirken auf dem Platz, das alarmierend war.

Kühnes Rückzug kann auch eine Chance für den HSV sein

Deutschland ist ausgeschieden. Zurecht. Das heutige Spiel gegen Südkorea hat noch einmal gezeigt, dass dieser Mannschaft in vielen Teilen die Ideen und in einigen Teilen auch die richtge Einstellung fehlt. Jeder Angriff wurde erst einmal ganz ruhig begonnen, Tempo gab es in keiner Situation zu sehen. Bela Rethys Kommentar ("Das ist pbrigens keine Zeitlupe...") passte wie die Faust aufs Auge.

Bates stellt sich vor - Narey wechselt von Greuther Fürth zum HSV

Die Bedingungen am Volkspark sind nahezu perfekt. Selbst Golfspieler hätten ihren Spaß auf den perfekt gepflegten Rasenplätzen, auf denen sich der HSV nach dem abgebrochenen Trainingslager in Glücksburg wieder auf die Saison vorbereitet, während hinter verschlossenen Türen noch aufgearbeitet wird, woran es lag, dass der HSV den Trip an die Ostsee antrat, obwohl schon abzusehen war, dass der Trainingsplatz nicht ausreichen würde. Fakt aber ist, dass es bei den nächsten Trainingslagern eine persönliche Kontrolle aller Umstände geben wird.

Zu schlechte Trainingsbedingungen - HSV bricht Trainingslager ab

Das war ein sehr kurzer Trip. Nachdem die Mannschaft gestern erst in Glücksburg eingecheckt hatte, wurde heute schon wieder der Rückweg angetreten. „Wir haben rundherum top Bedingungen. Aber die Platzbedingungen sind entscheidend für das Gelingen eines Trainingslagers“, erklärte Sportvorstand Ralf Becker um 13.34 Uhr Ortszeit, also ziemlich genau 24 Stunden nach der Abfahrt vom Trainingsgelände ging es schon wieder zurück nach Hamburg. Das Ergebnis einer Kette von organisatorischen Fehlern.

Becker: „In den nächsten Tagen wird einiges passieren“

Was für ein Finish. „Kroosartig“ war heute eines der meistgenutzten Adjektive. Und das gilt vor allem für die Tatsache, dass die WM tatsächlich angefangen hat. Für mich gestern, wo es ob des Jubeltaumels dann noch recht spät wurde. Trotzdem dominierte heute schon wieder der HSV. Um zehn Uhr stand das letzte Training in Hamburg an, ehe die Mannschaft im Anschluss daran mit dem Mannschaftsbus gen Glücksburg reiste. Dort logieren Cristian Titz und Co. im Strandhotel (s. Foto).

Die Fans sind da - jetzt ist der HSV am Zug

Die Zahlen sind eigentlich aussagekräftig genug: 5500 neue Mitgliedsanträge seit dem Abstieg und inzwischen sogar rund 25.000 verkaufte Dauerkarten machen deutlich, dass der HSV zwar in der Liga abgestiegen, bei den eigenen Anhängern aber gleichbleibend hoch im Kurs steht. Und so verwundert es auch nicht, dass trotz Nieselregens heute mehr als 1500 Fans den Weg zum ersten öffentlichen Training  der Saison 2018/2019 in den Volkspark fanden. Und sie hielten durch, warteten knapp 30 Minuten auf die Mannschaft, um sie dann unter den Gesängen der „Psyko Crew“ mit großem Applaus zu empfangen.

Becker - der Low-Budget-Sportvorstand

Zuerst dachte ich nur: Oh mein Gott. Nicht er auch noch. Immer dieselben Floskeln der Sportlich Verantwortlichen zu Amtsantritt. Aber im Laufe des Textes wurde mir klar, dass die Formulierungen in diesem Zusammenhang durchaus Sinn machten. Aber lest selbst, was Ralf Becker, seines Zeichens Vorstand Sport beim HSV, den Kollegen von „Sportbuzzer“ sagte: „Wir müssen innovative Ideen entwickeln, um gute Spieler zu bekommen. Wir müssen früher als andere dran sein, mutiger sein“, so Becker mit dem Teil, der mich zusammenzucken ließ.

Die „Mission Zweite Liga“ beginnt

Trainer Christian Titz hat abgenommen. Drahtig sieht er aus. Und er hat damit nur das gemacht, was er von seinen Spielern verlangt hat: Eine optimale Vorbereitung auf die Vorbereitung. Denn zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht für den HSV eine Saison in der zweiten Bundesliga an. Ein Szenario, auf dass man sich hier bislang nur theoretisch vorbereiten kann. Und vor dem alle großen Respekt haben. Dementsprechend fit erschienen heute die ersten 23 Spieler zum Laktat- und Belastungstest. „Alle Spieler sind gesund.

Zwischenruf: Es wäre schade - aber wohl vernünftig...

***AKTUALISIERT um 19.46 Uhr:  Unmittelbar vor dem Auftakt der Vorbereitung auf die erste Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte hat der HSV zwei Trainer freigestellt, die zuletzt an der Seite von Christian Titz arbeiteten: Soner Uysal und Matthias Kreutzer. Bei beiden sollen die unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen letztlich zur Trennung geführt haben. Und während es zunächst hieß, beide Trainer würden aus dem Bundesligabereich lediglich zur U21 in den Campus ziehen, kam jetzt die überraschende Trennung. „Der HSV befindet sich in einer sehr schwierigen sportlichen Situation. Wir werden unsere Ziele nur dann erreichen, wenn sich alle dem absoluten Leistungsgedanken unterordnen und sich zu 100 Prozent mit dem HSV und unserem Weg identifizieren“, erklärte Sportvorstand Ralf Becker via Mopo  die Trennung von Uysal (40) und Kreutzer (35,). Titz startet somit morgen mit nur einem Co-Trainer in die Sommervorbereitung: André Kilian (31) kommt vom Regionalliga-Aufsteiger FC Homburg.***

Aus Prinzip gut

Prinzipien können helfen. Zum Beispiel, konsequent zu bleiben in Phasen, wo man wackelt. Allerdings verführt allzu prinzipielles Handeln auch schnell dazu, phlegmatisch zu werden. „Verbohrt“ nennt man das dann auch immer wieder. Jede/r von uns kennt diese Menschen, viele von uns sind vielleicht sogar selbst so. Allein der Blog hat in den letzten Jahren, mit Matz ab angefangen bis heute, einige dieser Menschen hervorgebracht. Ehemalige Blog-User, die ob ihres Verhaltens gesperrt wurden und seit Jahren Tag für Tag versuchen, hier wieder mitmachen zu dürfen. Mehrfach täglich sogar.

Was Löw mit dem HSV gemein hat...

Es war eine Enttäuschung. Diese Auftaktniederlage war bitter, ganz klar. Denn das, was die Deutsche Nationalelf gestern gezeigt hat, ist lange nicht das, was wir von ihr gewohnt waren. Aber fast noch enttäuschender als Niederlage an sich war die Reaktion. Und damit meine ich nicht das Grinse-Selfie von Julian Brandt nach dem Spiel, über das man sich jetzt echauffiert. Oder die erfrischend klaren Worte Mats Hummels’.

Moin, ich bin's...!

Moin zusammen!

Vor einigen Tagen hatte es Scholle ja bereits angekündigt: zur lebendigen Community hier auf rautenperle.com soll sich jemand gesellen, der sich der Belange eben dieser annimmt. Gesagt, getan. Daher möchte ich mich euch allen einmal vorstellen.

Das Kribbeln beginnt - ganz langsam...

Gaaanz langsam kommt es, dieses Kribbeln, das man braucht, um eine WM mit Herzblut genießen zu können. Portugal und Spanien haben es gestern das erste Mal erweckt. Denn das war – von den Spaniern und Ronaldo – Weltklasse. Auch die Franzosen haben gezeigt, welches Potenzial sie haben können, auch wenn sie es nur sehr partiell abrufen konnten. Und dann Island. Ich mag die Isländer einfach, weil sie immer alles aus ihren Möglichkeiten machen. Manchmal sogar etwas mehr, als sie vielleicht verdient haben. So wie heute, wo sie Argentinien ein 1:1 abtrotzten.

„Ich ordne mich dem Gesamterfolg unter. Immer.“

Wirklich ruhig wird es eben einfach nicht mehr. Daran wird sich Trainer Christian Titz als Bundesligatrainer gewöhnen müssen. Denn auch jetzt, wo er noch schnell ein paar freie Tage vor dem Vorbereitungsstart genießen wollte, muss der Trainer wieder aktiv werden. Er muss umplanen. Denn wie sich jetzt herausstellte, verlässt sein Cotrainer ihn. Und das, obwohl Christian Titz gern mit Soner Uysal weitergearbeitet hätte - und Soner Uysal auch gern mit Titz. Allein das von Vereinsseite unterbreitete Angebot lehnte Uysal ab und äußerte seine Vorstellungen.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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