Kühne

Eure Fragen - meine Antworten...

Wir haben uns zweifelsfrei den richtigen Tag für unsere Frage-Antwort-Runde ausgesicht. Denn heute ist beim HSV tatsächlich nahezu nichts passiert. Hee-chan Hwang landet heute Abend in Hamburg und wird morgen mittrainieren, ehe er im Anschluss an die erste Einheit mit seinen neuen Kollegen seinen Medizincheck absolviert. Zudem werden Pierre Michel Lasogga und Khaled Narey morgen wieder voll mittrainieren. Offen ist noch, ob auch Fiete Arp (Knie) und Lewis Holtby (Knöchel) dabei sein können. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, dass beide bis zum Anpfiff am Sonnabend wieder fit sind.

Lieber Paulinho...

Bevor ich heute auf das Tagesaktuelle eingehe, möchte ich die Gelegenheit nutzen und stellvertretend für einige Kommentare den von unserem User „Paulinho“ beantworten. Fett gedruckt seine Fragen/Aussagen, in normaler Schrift dann meine direkten Antworten:

Scholle träumt und träumt von Kühnes Millionen.

Es könnte so einfach sein...

Endlich wieder Fußball. Beim HSV gab es heute wieder Fußball auf dem Platz, um genauer zu sein. Die erste Trainingseinheit der Woche vor dem nächsten Ligaspiel gegen Heidenheim stand an. Und das ist auch gut so, denn hier hatte binnen kürzester Zeit den HSV wieder eingeholt, was man endlich dachte, losgeworden zu sein: Übersteigerte Vereinspolitik. Denn die tritt gerade wieder los. Anstoß gegeben hatte ein Interview von Klaus Michael Kühne in der „Welt am Sonntag“, in dem er angekündigt hatte, aussteigen zu wollen.

Der eigene Nachwuchs ist die Antwort

Hier in der Rautenperle war es nur ein Absatz, und heute ist es die Topmeldung verschiedener Zeitungen: Klaus Michael Kühne möchte seine Anteile verkaufen. Klar, das stimmt und ist schon länger so. Wie ich Euch am  3. September unter dem Titel „Gut - für den Moment“ berichtet hatte, hat Klaus-Michael Künhne seine Anteile schon verschiedenen Interessenten angeboten:

Gut - für den Moment

Er hat zumindest mal frei. Abschalten, Akkus wieder aufladen. „Leider kann ich nicht einfach mit allen in den Urlaub, weil Schule ist“, sagt Ralf Becker. Dennoch sei er sich sicher, dass ihm die Pause guttun werde und er sie genießen kann. Der Sportvorstand: „Ich werde versuchen, mal ein paar Tage ohne die Thematik Fußball auszukommen. So schwierig das sein wird – es ist tatsächlich mal wieder nötig.“ Zumal die Wintertransferperiode unmittelbar nach dem Ende der Sommertransferphase vorbereitet werden will. Sagt Becker.

Es wird noch mal spannend

„Wir werden uns sicher noch mal Gedanken machen.“

Wehret den Anfängen

Das Wochenende haben die Spieler frei. Fast alle zumindest. Denn mit Lewis Holtby nimmt auch ein Spieler an der BaSpo teil. Eine Fußball-Messe, auf der Trainer Christian Titz Vorträge gehalten hat. Zudem spielten Torhüter Behrens sowie die zuletzt hochgezogenen Pfeiffer, Drawz und Testspieler Andreas Ivan heute mit der U21 gegen Drittligist Eintracht Braunschweigs in Gifhorn (Endergebnis 1:1, Torschütze: Drawz). Am Montag will Titz dem kleinen Rumänen, der am Freitag fünf Treffer beim 18:0 in Büdelsdorf beisteuern konnte, Bescheid geben, ob er bleiben kann oder gehen muss.

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Katerstimmung. Und eine gewisse Leere, die ich möglichst schnell mit möglichst viel HSV auffüllen muss. Denn ja, ich gebe es zu: Das WM-Aus nagt nachhaltig an mir. Selbst das HSV-Training bei bestem Sommerwetter heute konnte davon nur sehr bedingt ablenken. Ausscheiden in der Vorrunde, vor allem so – das tut weh. Ebenso wie  zwei Wochen WM ohne Deutschland. Alles zusammen ist für mich extrem schwer zu verdauen. Zumal es weniger an der individuellen Qualität der Spieler an sich lag, sondern am Zusammenwirken auf dem Platz, das alarmierend war.

Kühnes Rückzug kann auch eine Chance für den HSV sein

Deutschland ist ausgeschieden. Zurecht. Das heutige Spiel gegen Südkorea hat noch einmal gezeigt, dass dieser Mannschaft in vielen Teilen die Ideen und in einigen Teilen auch die richtge Einstellung fehlt. Jeder Angriff wurde erst einmal ganz ruhig begonnen, Tempo gab es in keiner Situation zu sehen. Bela Rethys Kommentar ("Das ist pbrigens keine Zeitlupe...") passte wie die Faust aufs Auge.

Müllers seltsame Abrechnung

So sehr war es sein Wunschverein. Eintracht Frankfurt, die alte Heimat hatte gerufen. Und Nicolai Müller freute sich bei seiner Präsentation über die Rückkehr an die Stätte, wo er große Teile seiner Fußballjugend verbracht hatte. Aber anstatt seine komplette Aufmerksamkeit der neuen Aufgabe widmen zu können, schwelte da noch etwas im Hinterkopf: Enttäuschung. Enttäuschung darüber, dass er in Hamburg nicht zum Bleiben überzeugt wurde. Genau genommen sagte er meinen Kollegen der BILD:

Hoffmann lehnt Kühnes Wunsch begründet ab

Dass Aussagen von Klaus Michael Kühne Reaktionen hervorrufen ist grundsätzlich. Der Multimilliardär, der dem HSV in den letzten Jahren immer wieder mit Millionenspritzen geholfen hat, polarisiert. Und das mitunter auch ganz bewusst, wie zuletzt mit seiner Aussagen im Mopo-Interview, der HSV bräuchte finanzielle Hilfe, die er bieten wolle – gegen weitere Anteile über die 24,9 Prozent hinaus. Kühne brach damit erstmals öffentlich das Tabuthema auf.

Kühne bietet Hilfe an - gegen Anteile

Und täglich grüßt das Murmeltier. In diesem Fall Klaus Michael Kühne mit einem Interview, indem er auf der einen Seite vom neuen HSV-Konstrukt mit Trainer Christian Titz im Mittelpunkt schwärmt und seine Hilfe anbietet. Auf der anderen Seite wird dabei ein Thema aufgemacht, das im Winter bei den Wahlen zum e.V.-Präsidenten schon für viel Wirbel gesorgt hatte: Senn seine Hilfe werde es nur noch geben, wenn der HSV einem Anteilsverkauf über die 24,9 Prozent hinaus zustimmt.

Becker macht, was er machen kann

Tage wie heute sind eigentlich wunderbar dafür geeignet, Dinge in eigener Sache zu formulieren. Und deshalb werde ich das auch gleich machen. Allerdings vorweg noch zwei Dinge: Zum Einen, dass, wie hier am Wochenende schon angekündigt, jetzt die Unterschrift unter dem Vertrag von Josha Vagnoman tatsächlich getrocknet ist. Der umworbene U18-Nationalpsieler unterschrieb in Hamburg einen Vertrag bis 2021. Und sollte alles so kommen, wie Sportvorstand Ralf Becker es derzeit suggeriert, dann könnte Vagnoman in der kommenden Saison zusammen mit Pierre-Michel Lasogga auflaufen.

Fußball kann so einfach sein...

Es ist einer der Tage, an denen man eigentlich nichts mehr sagen bzw. schreiben muss. Das Spiel und dessen Bedeutung nehmen alles vorweg, denn die Partie gegen Freiburg ist wie hoffentlich auch die danach noch folgenden drei letzten Saisonspiele ein absolutes Endspiel. Der HSV muss gewinnen, wenn er sich eine minimale Restchance auf den Klassenerhalt bewahren will. Das wissen die Spieler, der Vorstand, die Fans – und natürlich auch der Trainer, der heute im Training erneut auf Josha Vagnoman verzichten musste.

The same procedure as every year...

Manche Dinge ändern sich einfach nicht. Vor allem beim HSV nicht – von der Ligazugehörigkeit mal abgesehen. Aber im Ernst: Wenn ich sehe, wie viel Theater jetzt schon unter der Oberfläche brodelt, dann kann ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass auch der avisierte Neustart ein holpriger wird. Warum? Ganz einfach: Die HSV AG ist derzeit unter der Führung von Interimsvorstandsboss Frank Wettstein sportlich orientierungslos. Deshalb wurde auch ein Experte wie Thomas von Heesen dazu genommen.

Alles richtig - nur die Lösung fehlt

Das Wichtigste am heutigen Tage aus HSV-Sicht kommt erst noch, wenn Freiburg gegen Mainz angepfiffen wird. Gewinnen die Mainzer sind es acht Punkte Rückstand für den HSV, dem nur noch vier Spieltage bleiben, um doch noch das Wunder zu schaffen und den Relegationsplatz zu erreichen. Wie unwahrscheinlich das auch sein mag, faktisch möglich ist es noch. Und deshalb verbietet es sich für jeden HSV-Verantwortlichen, den Abstieg schon heute zu verkünden bzw. schon zu kapitulieren. Auch wir hier im Blog sollten das nicht tun.

Es gibt nur noch diesen einen Weg

***Liebe alle! Dieser Blog kommt leider mit reichlich Verspätung, da ich nach einem Sportunfall einige Stunden mit meinem Zwerg in der Notaufnahme saß und erst jetzt wieder am Rechner bin (Stand 21.26 Uhr). Bis morgen!****

Es gibt sie doch noch, die Trainer, die einzelne Spieler besser machen. „Christian Titz ist ein Fußball-Lehrer“, sagte mir Bernhard Peters vor zwei Wochen und betonte dabei den „Lehrer“. Hintergrund: Peters sieht in dem aktuellen Cheftrainer des HSV den derzeit vielleicht besten Ausbilder des HSV.

Zeit zum (Aus-)Sortieren

Die Länderspielpause wird lang – aber der HSV kann sie sehr gut gebrauchen. Oder besser gesagt: Der neue Trainer Christian Titz kann sie sehr gut gebrauchen, um sein neues Spielsystem mit seinem neuen Kader einzustudieren. Wer am Ende noch alles zu diesem Kaderdazugehört ist derzeit noch offen. Klar, Kyriakos Papadopoulos wird sich nach seinem unnötigen Vorstoß nach dem Spiel den Verantwortlichen stellen müssen. Und das zurecht.

Wagt den Neuanfang - jetzt...!!! ***Titz und Wettstein im Interview***

Der Tag nach der Niederlage – beim HSV sollte man diesen eigentlich kennen. Er dürfte inzwischen Routine sein. Und trotzdem ist heute etwas anders. Denn auch das Spiel gestern mit allen seinen Begleitumständen war anders. Angefangen bei der Personalwahl bis hin zum Spiel und den Reaktionen der aussortierten/nicht berücksichtigten Spieler im Anschluss sowie natürlich den Reaktionen der Fans nach Spielschluss. Im Ergebnis und ohne tiefere Betrachtung könnte man schnell zu dem Schluss kommen: Abstieg, Zerfallserscheinungen, Aufgabe. Alles scheiße!

Hoffmann oder Meier? Das letzte große Interview vor der Wahl

Ich habe in den letzten Tagen immer wieder betont, dass der Wahlkampf und die darüber verfassten Bereichte ebenso unvermeidbar wie schwierig für den Kernebreich Bundesligafußball sind. Das bringt eine derart elektrisierende Wahl wie die des Präsidenten für den HSV e.V. einfach mit sich, wenn der ehemalige Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann als Herausforderer gegen den amtierenden Präsidenten des HSV e.V., Jens Meier, antritt. Auch hier im Kommentarbereich nehmen die Meier/Hoffmann-Diskussionen den mit weitem Abstand größten Raum ein.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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