Wolf

Rette sich, wer kann...

Geht es nach dem Trainingszuspruch, dann könnte es am Sonntag doch leerer im Stadion werden als alle vermutet. Gerade eimal 30 Zuschauer (und wir Journalisten) standen am Trainingsrand und beobachteten, wie (Noch-)Trainer Hannes Wolf seine Spieler auf verkürztem Feld spielen ließ. Und das Ganze hatte so etwas von Jugendfußball. Womit ich nicht die Qualität des Fußballs meine, sondern das, was wahrscheinlich alle von uns noch kennen, die selbst mal gekickt haben. Denn es wirkte in etwa so, wie früher in der Jugend, wenn man die letzte Einheit vor den Ferien hatte und sich als Mannschaft wünschen durfte, was gemacht wird. Meistens kam ein Spiel dabei heraus, in dem viel geflachst und nicht allzu intensive Zweikämpfe geführt wurden, während der oder die Trainer darauf verzichteten, großartig Anweisungen zu geben. Es war damals nicht mehr als ein lockerer Aufgalopp, denn es ging ja um nichts mehr - in etwa so wie beim HSV heute. So betrachtet war der Zuschauerzuspruch vielleicht sogar angemessen...

„Das gesamte Sportsystem hat versagt“

Es sollte ein Gespräch werden, in dem der Vorstandsboss die aktuelle Situation ein wenig einordnen - und bestenfalls ausufernde Spekulationen beenden sollte. Oder besser gesagt: er wollte es. Herauskam ein interessantes Statement ohne klare Quintessenz. Außer der, dass seit Winter sportlich alles schief gelaufen ist, was schief laufen konnte und eben nie schieflachen durfte. Betonung dabei: sportlich. Denn den wirtschaftlichen Bereich, also sein Kerngebiet, hat der HSV sehr gut aufgestellt, wie Bernd Hoffmann heute noch mal klarstellte. Wer für diesen sportlichen verantwortlich sei, war eine der ersten Fragen an den Vorstandsboss, der zwei Tage nach dem Nichtaufstieg noch immer angefasst wirkte. „Wir haben den überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte zu verdauen. Das lässt niemanden kalt. Es geht dabei um ein Systemversagen. Mir geht es immer noch schlecht.“

Ihr habt alles gesagt - jetzt macht endlich was!

Oh Mann, die Tage bis zum Paderborn-Spiel ziehen sich wie Kaugummi. Und so sehr mir vor heute graute, so graut es mir noch mehr vor morgen. Denn was bitteschön soll man jetzt noch schreiben? Was wurde noch nicht gesagt? Nein, es gibt sie eben einfach, diese Situationen, in denen alles gesagt ist und jedes Wort eines zu viel ist. Taten zählen. Also nichts anderes, als das nächste Ergebnis. Auf der Pressekonferenz heute wurde Hannes Wolf darauf angesprochen, dass ja auch das Trainingslager in der vergangenen Woche vor dem Ingolstadt-Spiel nicht gut für die Mannschaft gewesen sei, da man im Anschluss verlor. „Wenn sie alles am Ergebnis festmachen“, so Wolfs Antwort, ehe er ausführte: „dass man am Wochenende ein schlechtes Ergebnis hat, heißt nicht, dass das Trainingslager, das Training und die Ansprachen schlecht waren.“ Und ich behaupte: doch! Denn was auch immer Wolf an Maßnahmen vor dem Spiel ergriffen haben mag, so lehrbuchmäßig sie auch gewesen sein mögen, sie haben nicht den gewünschten und erforderlichen Erfolg gezeigt. Im Gegenteil!

Zum Siegen verpflichtet

Ich mag die Schlussphasen der Spielzeiten. Und das aus vielerlei Gründen. Angefangen natürlich bei der Spannung, was die Tabellensituation betrifft. Ganz klar! Aber Schlussphasen bieten vor allem die Möglichkeit, noch einmal genau zu erkennen, wer welche Qualität hat. Denn die Schlussphasen bieten Fußball in Reinkultur. Es gibt schlichtweg keine Pufferzonen mehr. Es muss gewonnen werden, wenn man sein Ziel erreichen will. Und das ist komplett alternativlos. Phrasendreschen nach Spielen zählt nichts mehr. Es ist wirkungslos. Allein das Ergebnis spricht eine nachvollziehbare Sprache. Denn während man im Laufe der Saison immer wieder Wiedergutmachung betreiben oder zumindest ankündigen kann, bringt die Schlussphase unwiderruflich Erfolge und Misserfolge mit sich. Auch morgen beim HSV gegen Ingolstadt.

Der neue Zusammenhalt - alles für den Aufstieg

Zuckerbrot und Peitsche, so heißt es. Und manchmal geht das auch andersrum. So wie in etwa bei HSV-Trainer Hannes Wolf, der mit seiner Mannschaft seit dem Schlusspfiff in Berlin hart ins Gericht gegangen war. Er holte in einer für ihn ungewohnt scharfen Weise di Peitsche heraus und kritisierte ebenso wie Sportvorstand Ralf Becker nichts geringeres als die Basis eines jeden Fußballers: die Einstellung. Einen schlimmeren Vorwurf kann man einer Mannschaft nicht machen. Und so wurde in den verschiedensten Variationen moniert, dass die Spieler den Ernst der Lage nicht angenommen hätten. Grund genug für Wolf, ein Kurztrainingslager in Rotenburg zu beziehen. Ob er es aus eigener Erfahrung in einer solchen Situation als probates Mittel ansieht? „Kritische Momente gab es natürlich schon ganz viele. Ich habe mich über den Ort informiert und dann haben wir es danach zusammengestellt, was wir brauchen. Es geht darum, dass du zusammen bist, dass du die Kernthemen ansprichst und gut trainierst. Dass du vor allem den zusammenhält und das Vertrauen in die eigene stärke stärkst. Und das machen wir.“

Nicht sabbeln - einfach mal machen...!

Es ist keine schöne Situation. Ganz im Gegenteil: Der HSV rutscht wieder in Sphären, die man mit dem x-ten Neuanfang endlich beheben wollte. Wieder einmal steht der HSV sportlich vor dem GAU, der nach dem Abstieg in der Vorsaison in diesem Fall der Nicht-Wiederaufstieg wäre. Tabellenrang vier ist es aktuell. Das erste Mal seit dem elften Spieltag (26.10.2018) ist der HSV nicht mehr auf einem direkten Aufstiegsplatz. Damals hatte Hannes Wolf von Vorgänger Christian Titz übernommen und mit einem Sieg in Magdeburg Rang zwei zurückerobert. Insofern ist es auch für Hannes Wolf beim HSV eine neue Situation. Und das war ihm heute auch anzumerken. Spätestens seit der schwachen 0:2-Niederlage gegen an sich harmlose Berliner hat auch er mitbekommen, wie schnell es in Hamburg zu einer Trainerdiskussion kommen kann. Wobei: So schnell ist das alles ehrlich gesagt gar nicht. Nach 37 Punkten aus der Hinrunde und nur 16 aus der Rückrunde ist sie eigentlich gar nicht zu vermeiden. Eigentlich.

Trainerdiskussion jetzt? Etwas Dümmeres gibt es nicht.

Dass der 1. FC Köln verliert, macht die Sache irgendwie eher tragischer, als dass ich mich darüber freuen könnte. Denn was wäre gewesen, wenn der HSV nur einen kleinen Teil seiner Hausaufgaben in der Rückrunde erwartungsgemäß erledigt hätte? Wäre man dann heute schon durch? Die Wahrscheinlichkeit wäre groß - aber die Diskussion darüber ist komplett kontraproduktiv. Denn der HSV ist derzeit auf einem leckgeschlagenen Kahn unterwegs und sucht verzweifelt nach dem Loch im Rumpf. Erfolglos, wie das Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue noch einmal verdeutlichte.

Druck - wir brauchen Druck...!

„Wir müssen gegen Aue voll am Limit arbeiten. Es wird nicht leichter. Jetzt ist richtig Druck drauf, den müssen wir aushalten, daraus Energie machen und wieder auf unsere beste Leistung kommen. Jetzt spitzt sich alles zu, jetzt ist Dampf drin. Ich hoffe, dass die Situation die Sinne schärft.“ Das sagt Hannes Wolf. Heute. Der Trainer baut bewusst Druck auf. Anstatt den Druck herunterzuschrauben, dreht Wolf auf. Warum er das macht? „Weil es nunmal so ist. Die Situation jetzt zu leugnen wäre Blödsinn“, sagt Wolf und fügt hinzu, dass seine Mannschaft diesen Druck sogar braucht. Wie in Köln. Oder wie in den ganzen anderen großen Spielen im DFB-Pokal, beim Stadtderby und anderen heiß angepriesenen Spielen dieser Saison. Immer wieder spielte der HSV hier , gut - ganz im Gegensatz zu den Spielen gegen vermeintlich kleine Gegner wie Darmstadt und Magdeburg. In genau diesen Spielen ließ der SV die Punkte liegen. die es verhindert haben, heute schon sicher für die Erste Liga planen zu können.

Lasogga fällt aus - Wolf setzt in Köln auf "falsche Neun"

Pierre-Michel Lasogga wird nicht spielen können. Es ist einfach so, dass er nicht bei 100 Prozent ist – und dann macht es keinen Sinn.“ Deshalb reiste der HSV ohne seinen Toptorjäger nach Köln. Für Lasogga nominierte Hannes Wolf Manuel Wintzheimer. „Manuel Wintzheimer wird in Köln dabei sein, er hat zuletzt in der Regionalliga gut gespielt und auch getroffen“, so die Begründung von Trainer Hannes Wolf heute. Wintzheimer also, der bislang 22 Minuten in Kiel ran durfte. Sonst noch nicht. Und das wird sich, so deute ich die heutige Pressekonferenz, vorerst auch nicht ändern.

Magdeburg ist eben nicht der 1. FC Köln...

Besser macht es das alles auch nicht. Das 4:4 des 1. FC Köln bestätigte noch einmal, dass die Zweite Liga erstaunlich viele Überraschungen parat hält. Allerdings sollten andere Mannschaften nie als Alibi für eigeneres Versagen herhalten. „Wir schauen nur auf uns, habe es selbst in der Hand und wir entscheiden, ob wir gewinnen“, hatten Ralf Becker und Trainer Hannes Wolf in den letzten Monaten wiederholt gesagt. Und Wolf hält sich daran. Angesprochen auf das 4:4 des Tabellenführers Köln beim Tabellenletzten MSV Duisburg hatte er nur ein Achselzucken übrig. „Dass jetzt Union und der HSV in den letzten drei Spielen einen Punkt holen, damit war nicht unbedingt zu rechen. Die Liga ist unberechenbar, auch die unten können halt. Und das hat man gestern wieder gesehen. Wenn du denen ein bisschen Raum gibst, dann sind die auch alle gut.“

Arp auf dem Abstellgleis

Terodde. Immer wieder Terodde. Mit seinem 27. Treffer hat der Spieler von Ex-Kühne-Berater Volker Struth den 1. FC Köln auch heute wieder auf die Siegerstraße geschossen. Ein Spieler, den der HSV (wie alle anderen Zweitligisten) nur zu gern in seinen Reihen wüsste. Aber er ist nicht hier, weil Volker Struth den Mann lieber nach Köln schickte, als ihn dem HSV (als Konkurrent zu seinen Spielern Wood und Hahn…) anzubieten. Und das in einer Phase, wo Struth als Berater von HSV-Investor Klaus Michael Kühne galt.

2:3 nach 2:0 gegen Darmstadt - ein unverlierbares Spiel verloren

Wenn sich die 54.668 Zuschauer im Stadion nach zehn Minuten das erste Mal komplett von den Sitzen erhebt, das nach 19 Minuten wiederholt, dann muss schon einiges ganz gut gelaufen sein. So, wie heute beim HSV, der seinen Gast Darmstadt 98 von der ersten Sekunde an nicht daran glauben ließ, hier etwas Zählbares mitnehmen zu können. Dass die Gäste am Ende nicht nur einen sondern gar alle drei Punkte mitnahmen, es war einem Spiel geschuldet, das ich so schon lange nicht mehr gesehen habe. Im negativen Sinne.

Wolfs Appell vor den Wochen der Wahrheit

Da isser wieder, der schöne, triste Zweitligaalltag. Hamburger Schmuddelwetter, Training am Volksparkstadion und einen Hammergegner wie Darmstadt 98 vor der Brust. Sollte man meinen. Aber in diesem Fall ist es anders, denn der HSV hat ganz entscheidende vier Wochen vor sich. Sportlich und wirtschaftlich. So müssen die HSV-Verantwortlichen bis Freitag die Lizenzunterlagen bei der DFL einreichen. Mit vielen offenen Baustellen im Gepäck aber gewohnt optimistisch. Vorstandsboss Bernd Hoffmann äußerte sich dazu sogar sehr deutlich, indem er die Hoffnung aussprach, ohne jede Auflage und Bedingungen die Lizenz zu bekommen. Mehr noch: Das Szenario der Zahlungsunfähigkeit schloss er definitiv aus. Derart eindeutige Worte des Vorstandsbosses, dass diese nur einen Schluss zulassen: Hoffmann hat einen Plan B ohne Klaus Michael Kühnes Hilfe in der Hinterhand. Und solange der keine (noch immer möglichen) Verkäufe von AG Anteilen über die 24,9 Prozent hinaus oder andere teure Schulden beinhaltet - der HSV wäre tatsächlich das erste Mal seit langem auch finanziell auf einem guten Weg.

Bitter: Hwang fällt vier Wochen aus

Welch bittere Diagnose: Hee chan Hwang fällt für mindestens vier Wochen aus. Dass er gegen den FC St. Pauli am Sonntag nicht dabei sein würde, war ziemlich klar. Dass er sich allerdings gleich die Sehne im hinteren Oberschenkelmuskel angerissen hat und mindestens vier Wochen ausfallen wird ist dann doch ein Schock für den HSV. Damit fehlt der Angreifer, der schon seit der Winterpause bis in den Februar hinein verletzt war (Hüfte). Nach gerade mal drei Einsätzen also schon wieder das Aus für Hwang und der Startschuss für die alte Diskussion: Wie viel Spiele verträgt ein Fußballer? Immerhin hat Hwang seit knapp zwei Jahren keine richtig echte Erholungsphase gehabt - abgesehen von den Verletzungspausen, die sich langsam häufen. Mindestens die nächsten drei Spiele (St. Pauli, Darmstadt, Bochum) wird Hwang ausfallen. Glücklicherweise liegt zwischen Darmstadt und Bochum noch eine seit Jogi Löws Neustrukturierung (Hummels, Boateng und Müller sind raus) sehr interessante Länderspielpause, womit Hwang wenigstens eine spielfreie Woche zum Regenerieren dazugewinnt.

Diesmal muss ein Dreier her

Personell ist eigentlich alles klar. Auch der Rückkehr von Fiete Arp scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Oder besser gesagt seiner Reservistenrolle morgen Abend (20.30 Uhr, Volksparkstadion) gegen die SpVgg Greuther Fürth, denn die Startelf scheint festzustehen. Pollersbeck - Narey, Bates, van Drongelen, Santos - Sakai - Hwang, Holtby, Hunt, Jatta - Lasogga  - so hatte der Trainer eigentlich die ganze Woche über seine A-Elf trainieren lassen. Und er wird davon aller Voraussicht nach auch morgen Abend nicht von abrücken. Womit ich den Blog für heute an sich schon wieder abschließen könnte - das aber natürlich nicht mache. Denn zwei zuletzt hier beschriebene Themen scheinen bei einigen für Diskussionsbedarf gesorgt zu haben: Alex Meier und Gotoku Sakai.

Krise durchstehen - und daraus lernen

Das Spiel in Regensburg hat Nachwirkungen. Ganz klar. Personeller Natur durch die beiden Platzverweise für Orel Mangala und Vasilije Janjicic ohnehin. Während Mangala durch seine gelbrote Karte automatisch für ein Spiel ausfällt, wurde Janjicic heute vom Sportgericht ebenfalls für ein Spiel gesperrt. Minimalstrafe für ein Foul, das niemals Rot hätte sein dürfen, behaupte ich. Aber gut. Oder besser gesagt: nicht gut. Denn der HSV hat in Regensburg so sogar noch mehr als drei Punkte verspielt. Ob Katerstimmung vorherrsche, wurde Wolf heute gefragt. „Ja“, so der Trainer, ehe er nachschob: „Natürlich habe ich mich geärgert über den Verlauf und den Ausgang. Es ist noch nicht komplett verarbeitet. Wir müssen es am kommenden Montag besser machen.“

Wolf gibt zwei Tage Pause - und fordert mehr Angriffsfußball

Es läuft. Nach dem verdienten, hart erarbeiteten Punktgewinn in Heidenheim sowie dem zweifelsfrei ebenso sympathischen wie souveränen Auftritt von Marcell Jansen im Sportstudio ist der HSV nach einem erfolgreichen Sonnabend weiter auf Kurs. Vor allem dank der Niederlagen von Köln und dem FC St. Pauli konnte man den Vorsprung auf beide sogar um einen Punkt ausbauen, während Heidenheim auf Distanz gehalten wurde und Union Berlin mit dem glücklichen Sieg beim MSV Duisburg bis auf vier Zähler herausgerutscht ist.

HSV vs. Heidenheim - ein ungleiches Duell auf Augenhöhe

Viel sagen musste der Trainer vor dem Spiel beim FC Heidenheim nicht. Die Tabellenkonstellation allein gibt schon vor, was zwingend erforderlich ist. Heute im Training musste Hannes Wolf daher auch nur verhältnismäßig wenig sagen - abgesehen von den Erklärungen zu den veranstalteten Übungsformen, die gut aussahen. Standards inklusive schnelles Umschalten standen heute auf dem Plan. Und das funktionierte gut. Die Flanken kamen scharf heriengeflogen, im Zentrum gab es Abnehmer - und die zwangen den Keeper immer wieder zu Glanzparaden.

„Heidenheim ist die schwerste Aufgabe, die es aktuell gibt“

99 Tage in Folge ist der HSV nun (Stand 12.02.2019) Tabellenführer. Und das seit gestern auch wieder mit sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz drei. Auf den Tabellenzweiten, den 1. FC Köln, sind es ebenfalls vier Punkte. Allerdings haben die Kölner am 27. Februar noch ein Nachholspiel gegen Erzgebirge Aue, das sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch für sich entscheiden werden. Ergo: Ein Punkt Vorsprung auf Köln, das ist dünn. Aber der erste Platz min der Tabelle wäre für mich am Ende eher nebensächlich, solange sich der HSV und Köln die beiden ersten Plätze irgendwie aufteilen und damit direkt aufsteigen. Und ich bin  mir sicher, das wird den allermeisten ähnlich gehen. „Wir wissen, dass das noch ein sehr weiter Weg für uns wird“, so Trainer Hannes Wolf heute. Wobei, heute? Nein, eigentlich ist das bei Wolf ja nicht nur heute so, sondern immer. Immer wieder aufs Neue warnt er vor falscher Zufriedenheit, da er befürchtet, irgendwann könnte irgendwer die Überlegenheit des HSV als selbstverständlich nehmen und dadurch unnötig Fehler machen.

Wolf warnt vor Euphorie: "In der Liga zwei von drei Spielen verloren!"

„Ich dachte, es kommen nur so viele, wenn wir verloren haben“, scherzte Hannes Wolf heute, sichtlich gut gelaunt. Er wusste, dass das Spiel gegen Nürnberg neben dem Weiterkommen und den Mehreinnahmen sehr viele positive Aspekte hatte.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.