Rautenperle

Harter Gang gegen Bielefeld - mit Lasogga und Hunt

Sie kamen nur leicht verspätet – und sorgten für einen tiefen Atemzug bei den wenigen Zuschauern am Rande des Volksparkstadions: Tatsuya Ito und Douglas Santos schlenderten knapp zehn Minuten nach dem Rest der Mannschaft auf den Trainingsplatz. 20 Minuten hatte man vorher im Stadion Standards geübt, bevor es auf den Nebenplatz zum Abschlusstraining ging. Torabschlussübungen standen auf dem Plan. Und  in der vermeintlichen A-Elf durfte Pierre Michel Lasogga plötzlich vorne ran. Hinter ihm wechselten sich Aaron Hunt und Lewis Holtby auf der zehn immer wieder ab. Ergo: Titz lässt sich vor dem Spiel gegen Bielefeld am Montagabend um 20.30 Uhr nicht in die Karten schauen.

Die Ausnahme von der Regel – die WM 2018 in Zahlen

Moin liebe Leser der Rautenperle,

ihr seid jetzt wahrscheinlich etwas stutzig, denn was ihr eigentlich erwartet habt, ist ein ausführlicher Bericht vom Blitzturnier in Meppen, an dem unser HSV heute teilgenommen hat. Warum findet ihr einen solchen hier nicht vor? Dies liegt daran, dass wir ausnahmsweise mal niemanden vor Ort haben, der über das Turnier berichten konnte.

Die Antworten auf Runde 2 des Rautenperle Community-Q&A

Moin zusammen,

hier kommen die Antworten zu euren Fragen von Mittwoch.

Eine neue Runde – Das Rautenperle Community-Q&A

Moin zusammen,

unser regelmäßiges Community-Q&A geht in die zweite Runde! Wie schon beim Start dieses Formats möchte ich euch alle einladen, eure Fragen an uns zu stellen. Kommentiert hierzu diesen Beitrag oder nutzt die Antwort-Funktion, um die Fragen loszuwerden, die euch auf der Zunge brennen. Darüber hinaus könnt ihr uns eure Fragen natürlich auch über unsere Social-Media-Kanäle zukommen lassen. Bis zum kommenden Freitag, den 20.07., sammele ich eure Einsendungen. Dann präsentiere ich euch am Freitag Nachmittag die Antworten.

Noch ganz frisch! Die Antworten auf das Rautenperle Community-Q&A

Moin zusammen,

in den letzten beiden Tagen habe ich eure Antworten gesammelt, sortiert und zusammengefasst. Ohne große Umschweife präsentiere ich euch nun die Antworten:

 

Warum werden User (zB FlottiMcFlott) gesperrt? Welche Kriterien gibt es?

Ihr habt die Fragen – wir liefern die Antworten! Das Rautenperle Community-Q&A

Ihr habt es von mir ja bereits in den Kommentaren das ein oder andere Mal gehört, wir haben in den letzten Tagen an einem Format gearbeitet, das den Austausch zwischen euch, der Community, und dem Rautenperlen-Team noch besser gestaltet. Ab heute möchten wir euch regelmäßig – und zwar alle zwei Wochen – die Möglichkeit geben, alle eure Fragen an uns loszuwerden.

Kein Tag ohne neue Personalie(n)

Kaum ein Tag ohne neue Personalie. Oder manchmal eben auch neue Personalien, wie heute. Andreas Hirzel wird den HSV nach nunmehr drei erfolglosen Jahren als Ersatzkeeper wieder verlassen und sich dem FC Vaduz anschließen. Von dem Schweizer Klub war Hirzel im Sommer 2015 für 50.000 Euro Ablöse nach Hamburg gewechselt Ein richtig guter Typ, der sportlich allerdings nie an seinen Konkurrenten vorbeiziehen konnte und daher folgerichtig eine neue Aufgabe anstrebt.

Die große Chance

Dieser Dauer-Nieselregen ist wirklich nicht stimmungsfördernd. Gestern ein eklig verregneter Sonnabend, dazu das ebenso bittere wie verdiente 0:2 in Hoffenheim – und auch heute will das Wetter einen irgendwie nicht aufheitern. Zumal dann nicht, wenn man mit dem HSV mitleidet. Wobei die Stimmung auf unserer Facebookseite noch sehr zweigeteilt ist. Für die einen ist der Abstieg besiegelt. Die anderen versuchen dagegen, das Positive aus dem Spiel bei sehr starken Hoffenheimern zu ziehen, um den letzten Funken Hoffnung zu pflegen.

Mit Konstanz zum Erfolg in Hoffenheim

Aaron Hunt ist der Letzte. Oder besser gesagt, der einzige HSV-Profi, der noch mehr als Hallo und Tschüß mit einem der absoluten Topverdiener beim HSV wechselt. Denn Bobby Wood hat mit diesem HSV seit Monaten schon nicht mehr viel am Hut – abgesehen von seinem langfristigen Vertrag. Deshalb trainiert der US-Amerikaner auch tagtäglich mit. Mit sehr schwankenden Leistungen. Zuletzt sogar mit schwachen Leistungen, wie er sie in seinen letzten Spielen auch auf dem Platz gezeigt hatte. Ergebnis: Wood ist erneut nicht einmal im Kader für das morgige Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim.

Hunt sieht sich in der Bringschuld

„Nein, mach einfach und halt’ du doch die Fresse“, schimpfte Kyriakos Papadopoulos in Richtung von Luca Waldschmidt, der sich heute einer Ansage des Griechen mit den Worten „Halt die Fresse“ zu entziehen versuchte. Es war tatsächlich Dampf drin im Trainingsspiel. Und rechnet man jetzt noch die tiefe Platzwunde von Lewis Holtby aus dem gestrigen Training hinzu, man könnte für einen kurzen Moment glauben, hier stellt sich tatsächlich sowas wie richtige Derbystimmung ein.

Mehr Underdog war der HSV in Dortmund lange nicht

Das sind Situationen – die armen Dortmunder...! Da muss sich Trainer Peter Stöger doch tatsächlich die mit der schwierigen Frage auseinandersetzen, ob er Marco Reus schon wieder aufstellt, oder ob er ihn noch mal schont. „Marco trainiert diese Woche komplett mit, hat keine Rückschläge bekommen. Es geht ihm soweit gut. Werden wir kurzfristig entscheiden. Wenn ein Spieler so lange ausgefallen ist, ist es wichtig, wie es ihm geht und dass er da ein gewichtiges Wort mitzureden hat. Ich weiß, dass er gern spielen möchte und er weiß, dass wir ihn dabei haben wollen.

Hollerbach sucht nach der Lösung - auch im Nachwuchs

Der Tag danach tut oft noch mehr weh. Oft entfalten Enttäuschungen mit ein wenig Abstand erst so richtig ihre Wirkung. So, wie das 1:1 gestern gegen Hannover bei mir heute. Mit Blick auf die Tabelle und den Erkenntnissen von gestern im Hinterkopf wird die Luft von Wochenende zu Wochenende dünner, der Glaube an die Rettung immer schwächer. Wenn ich dann noch das dilettantische Drumherum hinzuberechne – dann ist fußballerische Existenzangst die einzig logische Konsequenz. Vorne keine Torgefahr, hinten nicht zu Null – das ist eine dramatische Mischung. Zumal der HSV kämpferisch alles gibt.

Der HSV zwingt sich selbst in die Knie

Die Aufregung ist groß. Und das zurecht. Ein Aufsichtsrat schreibt Kollegen an, um sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, den Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und den Sportchef Jens Todt zu kippen – was allein noch nicht schlimm ist. Dass diese Email aber wieder an die Öffentlichkeit lanciert wird, ist bezeichnend für die Lernunfähigkeit der HSV-Räte. Dennoch. Jens Todt hatte ich das erste Mal im Trainingslager unter vier Augen und anschließend vor zehn Tagen noch mal darauf angesprochen, dass es derartige Tendenzen gegen ihn im Kontrollgremium geben würde.

Gestrichen: Holtby auch bei Hollerbach chancenlos

Unter Markus Gisdol holte der HSV in 48 Bundesliga-Spielen 52 Punkte (14 Siege, 10 Remis, 24 Niederlagen); er reihte sich mit dieser Bilanz (1,08 Punkte pro Spiel) nahtlos in die seiner Vorgänger ein: Unter Bruno Labbadia waren es 1,15 Punkte, unter Joe Zinnbauer 1,04, Mirko Slomka kam auf 0,75 und Bert van Marwijk auf 0,8. Besonders in der Offensive krankte es: In den 48 Gisdol-Spielen erzielte der HSV nur 46 Tore; das ist die schwächste Ausbeute aller HSV-Trainer, die mindestens 25 Bundesliga-Spiele an der Seitenlinie standen.

Standortbestimmung á la Hollerbach

Nein, der Typ Magath ist er nicht. Sagt Bernd Hollerbach zumindest. Und dennoch behaupte ich, dass ich in der Mannschaft heute fünf Spieler mindestens finden würde, die das Gegenteil behaupten würden. Denn das, was Bernd Hollerbach an seinem ersten ganzen Trainingstag machte, hatte es in sich. In Vierergruppen sollten sich die Spieler zusammentun, ehe es um die beiden unteren Trainingsplätze ging. Drei Minuten waren pro Runde erlaubt. Für eine Profi absolut machbar, wenn man bedenkt, dass die geforderte Distanz rund 1000 Meter (zwei Runden á 500 Meter) betrug.

Gisdol und die richtige Berufswahl

HSV-Trainer Markus Gisdol setzte am Mittag sein strahlendes Lächeln auf. Ob er Sorgen oder Anspannung verspüre vor dem Start in die Bundesliga-Rückrunde, wurde der Coach gefragt. Sorge sowieso nicht, Anspannung langsam immer mehr, antwortete Gisdol. „Aber vor allem kribbelt es vor Vorfreude. Geil, dass es wieder losgeht. Ich habe mir den richtigen Beruf ausgesucht!“ Mit dieser und anderen Aussagen untermauerte Gisdol seinen Optimismus vor den anstehenden 17 Spielen. Ob dieser Optimismus berechtigt ist, scheint zweifelhaft.

Diese Ohnmacht nervt

So, endlich wieder in Hamburg. Kalt ist es. Zumindest kälter als in Jerez. Und auch der Frühstückstisch hat sich verändert. Allerdings fast ausschließlich zum Positiven, denn heute saßen endlich wieder meine Frau und meine Kinder mit mir am Essenstisch. Einziger Wehrmutstropfen: Die Aussichten beim HSV sind unverändert. Okay, gerade heute vielleicht nicht ganz: Denn es kommt tatsächlich ein ganz wenig Schwung in die Kaderplanung. Dominik Kaiser von RB Leipzig steht auf dem Zettel.

Santos: „Auch in Brasilien ist so ein Verhalten nicht normal“

So oft er diese Frage auch schon von den verschiedensten Seiten gehört haben wird, Douglas Santos bleibt gelassen. Er lächelt, nickt und antwortet in der ihm typischen, höflichen und wie immer von einem breiten, freundlichen Lächeln begleiteten Art: „Walace hat seine Entscheidung getroffen. Er hat sich entschieden, seine Sache so durchzuziehen, also hat er sie auch durchgezogen. Aber ich kann nicht für ihn antworten.“ Was soll er auch sagen über seinen Landsmann und Zimmerkameraden in Jerez, ohne diesem zu nahe zu treten?

Zweckoptimismus statt Plan - geht das gut?

Der Vorstandsboss war schon abgereist, als Jann-Fiete Arp auf dem Trainingsplatz sein Ständchen gesungen bekam und sich dafür mit einem flotten Spruch bedankte, der innerhalb der Mannschaft für mächtig Erheiterung sorgte, während am Rand Mama Bianca überraschend zu Gast war. Arps Mutter war am Vortag angereist und hatte ihren Sohn um Mitternacht im Mannschaftshotel überrascht. „Eine tolle Idee“, so Arp, der von seiner Mutter auch ein kleines Geschenk überreicht bekam, über dessen Inhalt wir hier lieber schweigen.

Ein Hoffnungsträger wird erwachsen

Für Geburtstagsfeiern bleibt nicht viel Zeit. Das weiß nicht nur Sportchef Jens Todt, der heute hier im Trainingslager in Jerez seinen 48. Ehrentag begeht. Auch Jann-Fiete Arp, der morgen in die Volljährigkeit vorstößt, ist sich dessen bewusst. Er freue sich zwar darauf, endlich Auto fahren zu dürfen, im Sommer seine erste eigene Wohnung zu beziehen und auf alle sonstigen Vorzüge der Volljährigkeit, „aber hier in Jerez stehen andere Dinge im Vordergrund.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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