FC Erzgebirge Aue

Der HSV ist entschlüsselt

„Nennt dich jemand das erste Mal einen Ochsen, ignoriere ihn. Nennt dich jemand ein zweites Mal einen Ochsen, hau ihm eine rein. Nennt dich jemand ein drittes Mal einen Ochsen, solltest du dich nach einem Ochsenstall umsehen.“ Diese alte Weisheit trifft dieser Tage auf den HSV zu. Zum dritten Mal in Folge wählte der Gegner dasselbe System – und zum dritten Mal fand der HSV keine Lösungen.

Der HSV hat alles besser gemacht

Das Thema Tiefe tauchte in meinen Taktikanalysen der vergangenen Saison häufig auf. Oder besser gesagt: die fehlende Tiefe im Hamburger Angriffsspiel. Im Vorjahr gelang es dem Hamburger SV zwar, Spiele in Abwehr und Mittelfeld zu dominieren. Doch in den Strafraum gelangten sie selten. Spieler, die hinter die gegnerische Abwehr starteten? Fehlanzeige. Der 4:0-Erfolg gegen Erzgebirge Aue bewies, wie sich das Team unter Dieter Hecking in dieser Disziplin weiterentwickelt hat. Vor allem ein Neuzugang ragte heraus.

Alles (leider) beim Alten

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen. Fußballerische oder taktische Innovationen sind jetzt kaum mehr zu erwarten. So bot auch die Hamburger Partie gegen Aue wenig Neues für den taktisch interessierten Betrachter. Viel eher war das Spiel eine Fortführung der wechselhaften Rückrunde – mit allen guten und schlechten Eigenheiten, die den HSV in dieser Spielzeit auszeichnen. HSV-Coach Hannes Wolf kehrte zum 4-2-3-1-System zurück. Nachdem die Außenverteidiger zuletzt klassisch den Flügel beackerten, rückten sie gegen Aue wieder stark ein. Bakary Jatta und Khaled Narey sorgten auf den Flügeln für Breite. Der grundsätzliche Plan blieb derselbe wie so häufig, wenn der HSV auf Außenseiter traf: Der Gegner sollte über das Ballbesitzspiel dominiert und die Läufer auf den Flügeln freigespielt werden.

FAQs

 

Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.