Leipzig

Raus mit Applaus - 1:3 gegen Leipzig

„Hamburg ist viel schöner als Berlin“, sangen die HSV-Fans, als die letzte Minute der Nachspielzeit angebrochen war in einem Spiel, das tatsächlich mehr als 52.365 Zuschauer verdient gehabt hätte. Denn der HSV spielte gegen die aktuell vielleicht formstärkste deutsche Mannschaft lange Zeit gut mit. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf zwar mit 1:3 geschlagen geben, gewann aber nach den Minusleistungen der letzten Woche ordentlich Sympathiepunkte dazu.Yussuf Poulsen, ein Eigentor von Vasilije Janjicic und Emil Forsberg trafen für die Gäste, während Bakery Jatta mit dem schönsten Treffer des Abends zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen hatte. Rick van Drongelen nach dem Spiel: „Ich denke, dass vor allem die erste Halbzeit in Ordnung war. Mit Glück schießen wir das zweite Tor vor der Pause. Im zweiten Durchgang war Leipzig einen Tick besser. Wir können aus dem Spiel aber positive Energie mitnehmen.“

Rautenperle.tv Live Talk - direkt nach dem Spiel um 17.45

Ich freue mich euch im Anschluss an das Auswärtsspiel - gegen 17:45 - wieder zum HSV-Talk „Rautenperle.tv live“ begrüßen zu dürfen. Meine Gäste sind der Schatzmeister des HSV e.V. und Präsidiumsmitglied Dr. Ralph Hartmann, den baldigen Aufsichtsrat und Ex-Profi Marcell Jansen sowie meinen Freund Thomas Reiher, der in Hamburg der erste Zeuge von Bernd Hollerbach als Trainer war und viele nette Anekdoten von damals zu erzählen hat.

Gestrichen: Holtby auch bei Hollerbach chancenlos

Unter Markus Gisdol holte der HSV in 48 Bundesliga-Spielen 52 Punkte (14 Siege, 10 Remis, 24 Niederlagen); er reihte sich mit dieser Bilanz (1,08 Punkte pro Spiel) nahtlos in die seiner Vorgänger ein: Unter Bruno Labbadia waren es 1,15 Punkte, unter Joe Zinnbauer 1,04, Mirko Slomka kam auf 0,75 und Bert van Marwijk auf 0,8. Besonders in der Offensive krankte es: In den 48 Gisdol-Spielen erzielte der HSV nur 46 Tore; das ist die schwächste Ausbeute aller HSV-Trainer, die mindestens 25 Bundesliga-Spiele an der Seitenlinie standen.

Hollerbach deutet seine erste Elf an - mit Walace

Bernd Hollerbach hatte nicht viel zu erzählen. Obwohl, doch, er hätte sicher ganz viel zu sagen. Er tat es nur nicht. Er will sich schlichtweg noch nicht in die Karten gucken lassen. Und in einigen Dingen ist er sich wohl auch noch nicht hundertprozentig sicher. Erst heute Abend bespricht er sich beispielsweise abschließend mit seinem Torwarttrainer Stefan Wächter, wer denn unter ihm die Nummer eins im Tor sein wird. Im Training ist Christian Mathenia wie sonst auch deutlich präsenter, lauter und auffälliger.

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