Marcus Scholz

10. Juni 2019

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So, liebe Leute, heute wollte ich eigentlich den Perlenbeitrag kommentieren. Aber das gestaltet sich etwas schwierig. Anbei erst einmal der Beitrag von ABRAEUMER, der zum Perlenbeitrag geworden ist, im Anschluss dann die Erklärung:

 

Die Überschrift hätte besser lauten sollen:

Schlecht raus, schlecht rein!

Jordi Osei-Tutu spielt meistens RV und ist einigermaßen schnell. Das war es. Sein Stellungsspiel ist schlecht, sein Defensiv-Spiel passiv und sein Passspiel ist gerne quer. Nach vorn geht bei ihm eigentlich nichts, ab der Mittellinie ist meistens Schluss. Bernd Hoffmann hatte sich pfiffige Leihen gewünscht. Arsenal hat eigentlich herausragende Talente, die Spielpraxis brauchen.

Mutzel hat nach 10 Wochen Nichtstun ein Nicht-Talent entdeckt. Dafür kassiert Mutzel sicherlich sechsstelliges Gehalt. Ein Mutzel ist kein Ben Manga. Pfiffig ist an dieser Verpflichtung leider nichts.

Wenn Arsenal jetzt vielleicht nur verkaufen will, zahlt der HSV sicherlich wieder bereitwillig. Weder pfiffig, noch Leihe. Eigentlich ist es nur noch zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

 

Das ist also der aktuelle Perlenbeitrag. Leider mit wenig Diskussionspotenzial für mich, da ich ich Osei-Tutu nicht gut genug kenne. Aber es ist auch ein Perlenbeitrag, der suggeriert, dass unser User ABRAEUMER den Spieler Osei-Tutu kennen muss. Und mich würde wirklich interessieren, woher ihm dieser Spieler bekannt ist. Von daher gern per Post unter diesem Blog die Erklärung. Oder auch als persönliche Nachricht an kontakt@rautenperle.com. Ich bin dankbar für alle brauchbaren Infos über den Jungen, der beim HSV auf dem Zettel stehen soll. Denn  wie gesagt, ich persönlich kenne  zu wenig von dem Spieler, um ihn beurteilen zu können/zu wollen.

Von der Vita her klingt das alles erst einmal interessant. Der HSV würde mit dem jungen Engländer den häufig proklamierten und nie konsequent gegangenen Weg weg von großen Namen und hin zu großen Talenten gehen - aber das hat tatsächlich nichts zu sagen. Aber Michael Mutzel, der hier in diesem Beitrag von ABRAEUMER ebenfalls genannt wird, gilt tatsächlich als Kenner des englischen Marktes - vor allem, was den Nachwuchs von dort betrifft. Sollte Osei-Tutu also tatsächlich oben auf Mutzels Liste stehen, würde es mich sehr verwundern, wenn der Spieler wirklich so schwach ist, wie von ABRAEUMER beschrieben. Aber okay, Fehleinkäufe kennen wir beim HSV auch zur genüge aus den letzten Jahren.

Einer, der für mich lange kein Fehleinkauf war, ist Gotoku Sakai, zu dem ich noch ein en Nachsatz zum gestrigen Blog hätte. Gestern hatten wir uns über die Rechtsverteidigerposition unterhalten hatten. Jordi Osei-Tutu soll hier dem Vernehmen nach auf dem Wunschzettel von HSV-Sportvorstand Jonas Boldt stehen und damit die Tür für Gotoku Sakai auf dessen Position noch ein Stück weiter schließen. Sakai hatte sich vor einiger Zeit  selbst zu seiner Zukunft geäußert und dabei seinen Abschied aus Hamburg angedeutet. Für ihn sei Geld nicht entscheidend, sondern die Nähe zur Familie. Und die lebt bekanntlich seit vergangenem Sommer wieder in Japan, wo sich mit  Vissel Kobe auch schon ein Klub für Sakai interessieren soll. Und obwohl Sakai nie unter ihm spielte ganz interessant: Als Trainer stellten die Japaner gerade Ex-HSV-Trainer Thorsten Fink vor, dem ich von dieser Stelle aus viel Erfolg bei der neuen Aufgabe wünsche.

Und ich wünsche zwar sehr vielen, aber wahrlich nicht jedem Menschen, der irgendwann mal irgendwas beim HSV gemacht hat, alles Gute, wenn er wechselt. Absolut nicht! Ich wünsche niemandem Schlechtes, aber unterscheide da schon stark. Und Sakai steht seit seinem ersten Tag beim HSV bei mir auf der Liste derer, denen ich nur das Beste wünsche - weil er immer sein Bestes versucht hat. Und so unglücklich er sportlich in letzter Zeit beim HSV aufgetreten ist, so sicher bin ich mir, dass er es eigentlich besser kann und vor allem, dass er es unbedingt besser zeigen wollte.

Sportlich gesehen bekommt Sakai von mir sozusagen eine 4- als Gesamtnote. Aber menschlich, charakterlich und in Sachen Teamgeist betrachtet ist er eine glatte eins. Schon deshalb käme ich nie auf die Idee, ihm etwas negatives nachzusagen - geschweige denn: ihn allein für ein zweifelsfrei kollektives Versagen auszupfeifen. Ehrlich gesagt tat mir Sakai - und bitte kommt jetzt nicht mit „der verdient so viel Kohle, der muss das abkönnen“-Nummer — wirklich Leid. Denn das hat in der Form keiner verdient. Und er sogar noch weniger als die meisten anderen. Aber aus den bis hier genannten Gründen ist ein Wechsel des Japaners weg vom HSV vielleicht gar nicht mal die schlechteste Idee…

Einer, der neu auf der Liste des HSV ist, der mir aber nicht  bestätigt wurde, ist Mark Diemers. Der Niederländer spielt bei Fortuna Sittard in der holländischen Eredevisie und ist ebenso im zentralen Mittelfeld beheimatet wie Aaron Hunt beim HSV - allerdings bestritt Diemers in der vergangenen Saison alle 34 Spiele für Sittard - alle von Beginn an. Sieben Tore und sieben Vorlagen schafft der 1,70 Meter kurze und 25 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler, der auch auf der linken Mittelfeldseite und als Achter eingesetzt werden kann. Anbei ein Video, das ich bei YouTube über ihn gefunden haben. Aber Vorsicht: Macht lieber den Ton aus, die Musik ist grenzwertig.

 

 

Und damit verabschiede ich mich schon wieder für heute und freue mich auf morgen früh, wo ich Euch wieder um 7.30 Uhr mit dem MorningCall (abrufbar via Soundcloud oder bei Spotify) begrüßen werde.

 

Bis dahin!

Scholle

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.