Psychologie

Dem HSV läuft die Zeit davon

Als ich den letzten Artikel von Herrn Dr. Ringelband gelesen hatte, war ich sehr angetan. Denn das, was dort erwähnt wird, ist eben genau das Problem, das der HSV hat: Die Auswahl des richtigen Personals. Festzumachen ist das immer daran, dass viele Spieler mit großen Vorschusslorbeeren am Ende in Hamburg nicht mal im Ansatz das performen, was man sich von ihnen hatte versprechen dürfen.  „Der HSV macht seine Spieler schlechter“ heißt es dann immer ganz salopp. Und das wiederum gilt als Mysterium. Dabei ist es oftmals gar nicht so schwer zu erklären. Siehe die letzten zwei Blogs von Herrn Dr. Ringelband.

Moneyball und der HSV

In dem Film „Moneyball“ (2011) geht es um ein Baseballteam, das wenig Geld für Spielerkäufe zur Verfügung hat und es mit Hilfe mathematischer Analyse von Spielerdaten schafft, talentierte, unterbewertete Spieler zu identifizieren und zu verpflichten. Mit diesem Team von namenlosen Spielern ist die Mannschaft dann sehr erfolgreich. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die in dem Buch „Moneyball – The Art of Winning a Unfair Game“) beschrieben wird.

Kulturwandel beim HSV

Der HSV ist ein Verein mit einer großartigen Vergangenheit und Tradition. Aber Tradition sorgt nicht automatisch für Erfolge im Hier und Jetzt, das mussten schon viele Vereine (und Wirtschaftsunternehmen) erkennen. Am Beispiel des HSV kann man sehen, wie eine große Tradition auch lähmen kann - nämlich dann, wenn aus der Tradition ein Anspruch abgeleitet wird, der nichts mit der Realität zu tun hat. Was immer in den letzten Jahrzehnten an Ansprüchen formuliert wurde, hat nicht zu einer Kultur der Höchstleistung im Verein geführt, sondern eher zu einer der Minderleistung.

Psychogramm des HSV

Fans, Trainer und Funktionäre sind sich einig, dass “Psychologie” eine wichtige Rolle für Erfolg und Misserfolg spielt, denn in Interviews fallen häufig Formulierungen wie “Barriere im Kopf”, “mental nicht frei”, “im Kopf woanders gewesen”.

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