Pokal

Im Viertelfinale nach Paderborn - aber vorher kommt Dresden

„Douglas Santos, Pierre-Michel Lasogga und Gideon Jung haben alle trainiert und sind damit fit für das Spiel gegen Dresden.“ Mit dem ersten Satz hatte Hannes Wolf die wichtigste Frage gleich beantwortet. Alle drei Spieler werden also morgen Abend gegen Dynamo Dresden (20.30 Uhr, Volksparkstadion) auch spielen können. Und alles andere als alle drei in der Startelf wäre eine große Überraschung. Soll heißen: Auch Fiete Arp wird seinen Platz vom Nürnberg-Spiel aller Voraussicht nach trotz der anschließenden Komplimente zunächst einmal räumen müssen. Zumindest deutet alles darauf hin. Wolf selbst lobte Lasogga heute auch noch mal explizit: „Er hat es vor seiner Verletzung sehr gut gemacht, hilft uns nicht nur mit seinen Toren, sondern auch mit seiner Präsenz bei Standards gegen uns.“

Hochverdient ins Viertelfinale - der HSV schlägt Nürnberg mit 1:0

Am Ende hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen. Bei der Auswechslung Bakery Jattas standen sie auf und blieben einfach stehen, bis das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg von Schiedsrichter Harm Osmers nach drei Minuten Nachspielzeit endlich abgepfiffen worden war. „Endlich“, weil das Spiel wirklich nichts für Feinschmecker war - wobei die Schuld dafür zu 90 Prozent beim erschütternden Gegner aus Nürnberg zu suchen war, der in der 92. Minute seine erste halbwegs gefährliche Torschuss-Situation hatte. Aber vor allem auch, weil der HSV seine dünne 1:0-Führung durch den Treffer von Berkay Özcan in der 54. Minute so über die Zeit gebracht hatte.

Wolfs Politik der kleinen Schritte

Das nenne ich mal einen Spieltag, der viel besser für den HSV nicht hätte laufen können. Heute patzten nach dem 1. FC Köln gestern (nur 1:1 gegen Heidenheim) auch die Verfolger FC St. Pauli (0:1 gegen Holstein Kiel) und Union Berlin (0:0 gegen früh dezimierte Dresdener). Das bedeutet, nach dem DFB-Pokalspiel am Dienstag in Wiesbaden trifft am 5. November im Montagabendspiel also der Tabellenzweite (HSV) auf den Tabellenführer aus Köln - und das punktgleich. Das ist dann mal ein echtes Spitzenspiel. Leider noch eine Liga zu tief - aber okay. Freue wir uns einfach mal darüber, dass der HSV so weit oben dran bleibt. Mit dem neuen Trainer Hannes Wolf, dem die einleitenden Zeilen dieses Blogs sicher nicht gefallen würden. Denn Wolf ist, das machte er auf der heutigen Pressekonferenz mehr als deutlich, schon komplett auf das Spiel am Dienstag beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden eingestellt.

Dieser HSV hat viel Arbeit vor sich

Es ist ja bekannt, dass im Nachhinein alle alles besser wissen. Einige davon schreiben es auch jedes mal – SELBSVERSTÄNDLICH erst im Nachhinein - auf und denken tatsächlich, sie verstünden etwas von Fußball. Dazu werden noch ein paar völlig aus dem Zusammenhang gerissene Zitate herbeigezogen und fertig ist das Bild. Leugnen, falsche Zusammenhänge für ebenso falsche Behauptungen herbeiziehen. Und die, die andere Meinungen vertreten, lügen eh. Immer. Man schreibt selbst dann Falsches,  wenn man es eigentlich besser weiß. Es geht nur noch darum, zu kritisieren – nicht um Inhalte. Bitter.

5:3 gegen Erndtebrück - HSV sucht weiter nach defensiver Stabilität

Der DFB-Pokal hat schon immer für Überraschungen gesorgt. Auch heute, wo Ulm beispielsweise Titelverteidiger Eintracht Frankfurt rausgehauen hat. Und der HSV wollte genau das beim Oberligisten TuS Erndtebrück vermeiden – also zumindest im Ergebnis. In Sachen Aufstellung überraschte Titz allerdings dann doch. Mit Ambrosius in der Innenverteidigung. Und mit Tom Mickel im Tor anstelle der nominellen Nummer eins, Julian Pollersbeck. „Tom hat gegen Bayern gut gespielt, gut trainiert, und bekommt so weitere Spielpraxis“, hatte Trainer Christian Titz vor dem Spiel erklärt.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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