Nachwuchs

Onana und Gjasula: Wie aus U21-Kandidaten Profis wurden

„Beim HSV rückt alles enger zusammen“, hatte Marcell Jansen gesagt. Der Präsident des HSV e.V. wollte damit beschreiben, wie sich die Kultur innerhalb des HSV verändert hat. Es sei ein Klima des Vertrauens und der Produktivität entstanden. Man würde in den Abteilungen auf Augenhöhe agieren, was in den Jahren zuvor nie primär war. Wobei die aktuelle Situation das natürlich auch leichter macht. Denn während früher zwischen einem Regionalliga-Nachwuchstalent und den Zé Robertos, Petrics, Boatengs, Barbarez‘ und anderen europäischen Top-Spielern gleich mehrere Ligen lagen, ist das Leistungsniveau aktuell natürlich (und: leider!) deutlich enger zusammengewachsen. Daher ist der Übergang von U21 zu den Profis deutlich kürzer geworden.

Rückkehrer Porath: „Das Thema HSV ist für mich abgeschlossen"

Müde ist er. Zwei Einheiten am Tag hat Finn Porath gerade hinter sich gebracht, als ich ihn am Telefon erreiche. Wir kennen uns noch aus seiner ersten Zeit beim HSV, damals hatte ich ihn schon als Jugendspieler einmal portraitiert und ihn im Anschluss immer wieder mal gesprochen. Von daher erlaube ich mir gleich zu Beginn unserer Telefonates einen kleinen Seitenhieb auf die unglückliche Niederlage seiner Kieler gegen HSV-Aufstiegskonkurrent Arminia Bielefeld. Nur um Zentimeter hatte er dabei in der Nachspielzeit den Flankenball zum Vorlagengeber verpasst. „Du hast eben zu kleine Füße“, scherze ich, „oder willst Du nicht, dass der HSV aufsteigt?“ Porath schweigt kurz – aber lacht dann. Zum Glück. Ansonsten hätte es auch eines meiner kürzesten Gespräche aller Zeiten werden können.

HSV verabschiedet sich aus Lagos

„Moin“ statt „bom dia“ heißt es heute. Denn auch einer ereignisreichen Rückreise haben wir es gestern noch kurz vor Landeverbot geschafft, in Hamburg Fuhlsbüttel zu landen, während die Mannschaft heute von Lagos aus nach Basel reist, um dort morgen um 15 Uhr zum Abschluss der Trainingslagerwoche gegen den FC Basel zu testen. Ein Test, den man als sowas wie die Generalprobe für den Rückrundenauftakt gegen den 1. FC Nürnberg sehen könnte. Zumindest war er so sicher angedacht. Denn danach gibt es nur noch einen Test gegen den unterklassigen Regionalligisten VfB Lübeck am kommenden Donnerstag. Der Fehler im System: In Basel muss der HSV auf eine offensiv stark dezimierte Mannschaft zurückgreifen. Mit der ersten Elf, die auch gegen Nürnberg beginnen soll, wird also aller Voraussicht nach nicht einmal zusammen getestet werden können.

Gewinnen - alles andere zählt nicht

Ich hatte es gestern geschrieben - und ich meine es auch so: Manchmal muss man nichts mehr sagen. Da  ist einfach alles gesagt. So auch vor dem Spiel morgen in Paderborn. Ich hatte überlegt, hier eine Diskussion über die richtige Aufstellung zu führen. Aber ich wäre inkonsequent, nachdem ich gestern selbst geschrieben hatte, dass jetzt nicht mehr geredet oder geschrieben werden muss.

Personalnot zur Unzeit

Mit Beginn der heutigen Pressekonferenz hatte HSV-Trainer Hannes Wolf zur Abwechslung auch einmal eine Bitte an die Journalisten. Als er nach den Namen derjenigen Spieler gefragt wurde, die angeschlagen oder verletzt sind, fragte Wolf nach Unterstützung, falls er einen vergessen würde. Und tatsächlich präsentierte Wolf dann eine ganze Latte von Namen, die Verletzungen haben. Dass Aaron Hunt und Hee Chan Hwang mit ihren Muskelverletzungen noch einige Zeit ausfallen werden, ist bereits bekannt.

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