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Starkes 4:0 am Millerntor - HSV gewinnt Stadtmeisterschaft

Das wird eine angenehme Arbeitswoche. Dank der Torschützen Pierre Michel Lasogga (2), Khaled Narey, Santos und auch sonst allen HSV-Profis, die das erste Mal in dieser Saison einen Sieg einfuhren, an dem es so gar nichts zu rütteln gibt. Gleich mit 4:0 wurde das so heiß erwartete Stadtderby im mit 29.546 Zuschauer restlos ausverkauften Millerntor gewonnen. „Ich hatte schon viele schöne Tage im HSV-Trikot. Aber heute war es ein ganz besonders schöner“, freite sich Lasogga nach dem Spiel und Kollege Berkay Özcan ergänzte: „Es ist unglaublich, ein Derby mit 4:0 zu gewinnen. Es war insgesamt eine starke Mannschaftsleistung“, so der Mittelfeldspieler, während Keeper Pollersbeck über den Derby-Doppeltorschützen Lasogga scherzte: „Vielleicht bauen sie ihm ja jetzt eine Statue auf der Reeperbahn...“

Chance vertan

Das Thema wird sicherlich noch eine Weile anhalten, viele werden sich mächtig darüber aufregen - und dann ist es irgendwann alles wieder vergessen. Zumindest war es bislang in der Vergangenheit immer so, wenn der HSV mit exorbitanten Ticketpreisen auf sich aufmerksam machte. „Das ist doch okay am letzten Spieltag“, sagen die einen, während andere den Gegner als Maßstab nehmen. „Für ein Spiel gegen den aktuell Tabellenletzten ist das eine Frechheit.“ Letztlich aber ist es so, dass die Tickets trotzdem verkauft werden. Rund 45.000 Tickets sind im Vorverkauf für die Mitglieder am ersten tag weggegangen und alle rechnen damit, dass in den nächsten tagen schon „ausverkauft“ gemeldet wird. Ergo: Alles okay. Und der HSV ist im Recht. Oder?

„Erwachsenes“ 3:1 in Aue - Jatta trifft zum ersten Mal

Viertes Pflichtspiel für HSV-Trainer Hannes Wolf - und der vierte Sieg in Folge. Mit 3:1 siegte der HSV verdient beim zweifellos mutig mitspielenden FC Erzgebirge Aue und verteidigte so die Tabellenführung vor dem 1. FC Köln. Lasogga, Narey und Bakery Jatta mit seinem erste Profitor besorgten den Sieg vor der Löänderspielpause, während Auers Fendrich in der Zwischenzeit zum 1:1 vor 16.000 Zuschauern im Erzgebirgsstadion ausgeglichen hatte. „Wir haben hier 3:1 gewonnen. Wir wussten, wie schwer es wird. Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir sehr gut und haben die Tore gemacht. Aue war sehr gut, daher haben wir auch noch zwei, drei Möglichkeiten zugelassen“, war HSV-Coach Wolf nach dem Spiel zwar zufrieden, deutete im selben Atemzug aber wieder an, dass es weiterhin viel Arbeit geben würde. Er kann einfach nicht aus einer Haut.

Kleine Geste, große Wirkung

Ich weiß noch zu genau, wie imponierend diese eine kleine Szene war. Zusammen mit meinen Kollegen stand ich damals für das Hamburger Abendblatt vor dem Trainingstrakt Ochsenzoll und wartete auf den einen oder anderen Spieler, um mit ihnen zu sprechen. Und mit uns standen auch immer einige Fans auf dem Parkplatz und warteten, um Autogramme zu bekommen. Wie heute waren auch damals Ferien. Ich meine, es wären die Herbstferien gewesen. Auf jeden Fall standen dort viele Kinder, die sonst in der Schule waren. Und sie sammelten fleißig Autogramme.

Vergesst das Dosen-Image: Auch Leipzigs Fans lieben ihren Klub

Wir starten ins Wochenende mit dem Auswärtsspiel in Leipzig vorweg mit einem kleinen Gastbeitrag:

Einfach ist das nicht. Als BVB-Fan und HSV-Sympathisant in Hamburg über RB Leipzig schreiben zu dürfen? Glauben Sie bloß nicht, dass ich dafür bei Bekanntgabe an Silvester 2016/2017 nicht genug auf die Hörner gekriegt habe. Viel mehr fußballerischer Exotismus geht eigentlich nicht.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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