Bayern

Auf die Feinheit kommt es an

Ich habe mir das ganze Spiel angetan. Dresden gegen Fürth. 90 Minuten. Genau genommen 94 Spielminuten, in denen mir weder Fürth noch Dresden wirklich imponierte. Wobei mein Augenmerk auch weniger auf die fußballerische Qualität des Spiels denn auf die individuellen Qualitäten der Dresdner gerichtet war. Und die sind – bei allem Respekt – zumindest nicht Angst einflößend. Lediglich der Umstand, dass man nach der Halbzeitpause zulegen konnte, passt irgendwie nicht zu dem HSV von heute, da dieser bekanntermaßen mit zunehmender Spielzeit zunehmend wackelig wird, passte mir nicht so. Laut Trainer Markus Kauczinski soll das bei den Sachsen immer wieder so sein. Kann der HSV seine Zitterbeine stabilisieren und am Freitag in Dresden mal einen ungefährdeten Sieg einfahren?

1:4 gegen die Bayern - ein gelungener Test

Selbst eine B-Elf des FC Bayern würde um die Deutsche Meisterschaft mitspielen. Und schon deshalb war klar, was hier heute auf den HSV zukommen würde: Schwerstarbeit. Eintracht Frankfurt hatte der FC Bayern am Sonntag erst mit 5:0 im Supercup deklassiert – und den HSV? „Wir freuen uns einfach riesig darauf, gegen die beste Mannschaft Deutschlands zu spielen“, hatte Ralf Becker vor dem Spiel gesagt. Und der Vorstand Sport war sich auch sicher, dass das Spiel keine negativen Folgen haben würde. Und ich behaupte: Becker behielt Recht.

Wenn alles außer Siegen nebensächlich wird...

....sollte man trotzdem Anstand bewahren. Aber dazu gleich mehr...

Der HSV hat trainingsfrei und darf einmal durchatmen. Einmal kurz, denn morgen geht es gleich mit zwei Einheiten um zehn und um 15 Uhr weiter.

Den Relegationsplatz im Blick - Topklubs werben um Vagnoman

Da stehen wir nun. Auf Platz 17 der Tabelle. Mit einem ganz wesentlichen Unterschied zur Vorwoche: Denn dieses Wochenende hat uns noch mal verdeutlicht, dass es für den HSV um nichts anderes mehr gehen sollte, als den Relegationsplatz zu erreichen. Der direkte Klassenerhalt, wie ihn Felix Magath für die Hollerbach-Ära vorhergesagt hatte, ist weiter entfernt denn je. Nach den Siegen von Stuttgart und Bremen geht es aktuell nur noch darum, Köln hinter sich zu lassen und den FSV Mainz noch zu holen. Drei Punkte bis Mainz auf Rang 16, während Werder als 15. schon sechs und Stuttgart als 14.

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