Köttgen

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Er wird morgen wieder da sein. Weil er es will. So zumindest ist der Stand bei Trainer Dieter Hecking, der morgen um 10 und um 15.30 Uhr die Trainingseinheiten des HSV mit der Mannschaft leiten soll, die am Sonntag schon vor dem Spiel über die familiären Hintergründe Heckings informiert worden war. Dass auch sie sich zu 100 Prozent an den Wunsch ihres Trainers hielten, mit der Thematik nicht öffentlich zu werden - das spricht für das neue Miteinander beim HSV. Denn, und das kann ich aus der Vergangenheit aus eigener Erfahrung berichten, wenn es so viele Mitwisser gab, blieb so ein Thema bislang nie geheim. Im Gegenteil: Bislang gab es noch unter jedem Trainer der letzten 20 Jahre beim HSV immer mindestens einen Spieler, der so sauer war, dass meine Kollegen und ich davon erfuhren. Diesmal nicht. Und das spricht zum einen für die Mannschaft. Aber ganz sicher auch für den Trainer.

Ralf Becker ist ein guter Anfang

Als um 15.15 Uhr heute die Tür zum Raum der Pressekonferenz aufgeschlossen wurde, wussten alle, wer da kommt. Auf der einen Seite ein alter Bekannter, Bernd Hoffmann. Auf der anderen Seite ein in Hamburg zwar bereits länger Gehandelter, aber dennoch Neuer - Ralf Becker. Und beide einte eines: Beide sitzen ab sofort im neuen drei Mann starken Vorstand des HSV, der durch die Unterschrift Beckers heute feststeht. Sie sind neben Trainer Christian Titz diejenigen, die den HSV wieder auf Kurs Erste Liga bringen sollen.

Den Blick aufs Wesentliche lenken

Selbst gerade frisch zum Vorstandsvorsitzenden des HSV befördert, übernahm Bernd Hoffmann auch gleich das erste Mal die Verantwortung und informierte im Namen des Aufsichtsrates Ralf Becker, dass dieser trotz anders ausgegangener Probeabstimmung (Abendlatt berichtet davon) nun doch den Vorzug vor seinem Paderborner Mitkonkurrenten Markus Krösche erhalten hatte. Dass diese Probeabstimmung schon wieder publik geworden ist, ist peinlich. Aber okay, es ist nicht das einzige bei diesem Aufsichtsrat, der Becker letztlich eine Zusage mit Auflagen erteilte.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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