Holtby

Spannende Entscheidungen stehen an

Das überrascht mich tatsächlich: Léo Lacroix ist nicht einmal im Kader für das Pokalspiel gegen TuS Erndtebrück am Sonnabend. Der Franzose soll sich – ebenso wie Christoph Moritz und Manuel Wintzheimer - bei der U21 Spielpraxis holen. Eine Entscheidung von Trainer Christian Titz, die er heute schon verkündete. Und das, obwohl ein Pokalspiel gegen einen unterklassigen Gegner wie den Oberligisten gern gerade dafür genutzt wird. Hier mit dem Vorteil, dass sich der Neue auf der einen Seite notwendige Spielpraxis holt und sich zeitgleich dabei an die neuen Mannschaftskameraden gewöhnen kann.

Große Verstärkung

Er ist tatsächlich nicht zu übersehen. Und das nicht, weil er unmittelbar nach seiner Auskunft in der vermeintlichen A-Elf trainierte, sondern schon allein ob seiner Statur. 1,96 Meter groß und kräftig – da sieht ein Zweikampf mit Tatsuya Ito schon mal irgendwie „niedlich“ aus. Zumal dann, wenn der letzte HSV-Zugang Leo Lacroix dem kleinen Japaner das Leder lässig mit einem langen Bein abnimmt. Leo ist von seiner Erscheinung her schon ein sehr auffälliger Spieler. Er misst 1,97 Meter, eine sehr gute Größe.

Mangala kommt und soll sofort helfen

Die erste Nachricht war nicht gut: Aaron Hunt hat sich einen Faszienanriss knapp oberhalb des Achillessehnenansatzes zugezogen und fällt noch ein paar Wochen (mindestens in Sandhausen, höchstwahrscheinlich auch im DFB-Pokal) aus. Das ergab eine MRT-Untersuchung, die doch notwendig wurde, weil der Heilungsprozess entgegen der Hoffnung von Sportvorstand Ralf Becker nicht wie gewünscht voranschritt.

Selbstkritik statt Schönrederei

„So ein  Spiel braucht doch kein Mensch, oder?“, wurde ich gerade gefragt. Von einem guten Freund, der selbst begeisterter Fußballer ist und absolut nicht nachvollziehen kann, dass ich mir Greuther Fürth gegen den SV Sandhausen ansehe. Aber ganz ehrlich: Ich gucke das Spiel gern. Noch zumindest. Denn leistungstechnisch ist es nicht mit Erstligafußball zu vergleichen. Aber den haben wir in Hamburg auch nicht mehr. Von daher ist dieser „Neu-Effekt“ für mich noch sehr reizvoll. Denn auch dieses Spiel ist ein Indikator für das, was wir im Laufe dieser Saison zu erwarten haben.

1:5 - herbe Klatsche gegen dänischen Erstligisten verärgert Titz

Vorstellungsrunden im Volksparkstadion. Zuerst der neue Außenspieler Jairo Samperio, dann Cotrainer Maik Goebbels. Und während die beiden jeweils sehr gute Eindrücke zu hinterlassen wussten, mussten sie auf bzw. neben dem Platz mit ansehen, wie der HSV bei seinem ersten Härtetest der Vorbereitung mächtig unter die Räder kam. Gegen den dänischen Erstligisten Aarhus GF, der in einer Woche schon in die neue Saison startet, gab es ein bitteres 1:5. Dabei stand es schon zur Halbzeit 0:4, was Christian Titz alles andere als lustig fand.

Wehret den Anfängen

Das Wochenende haben die Spieler frei. Fast alle zumindest. Denn mit Lewis Holtby nimmt auch ein Spieler an der BaSpo teil. Eine Fußball-Messe, auf der Trainer Christian Titz Vorträge gehalten hat. Zudem spielten Torhüter Behrens sowie die zuletzt hochgezogenen Pfeiffer, Drawz und Testspieler Andreas Ivan heute mit der U21 gegen Drittligist Eintracht Braunschweigs in Gifhorn (Endergebnis 1:1, Torschütze: Drawz). Am Montag will Titz dem kleinen Rumänen, der am Freitag fünf Treffer beim 18:0 in Büdelsdorf beisteuern konnte, Bescheid geben, ob er bleiben kann oder gehen muss.

Spielfreude: 18 Tore im ersten Test gegen Büdelsdorf

Mit großer Spannung erwartet wurde der Spielplan, den die DFL heute per Liveschalte um 12 Uhr veröffentlichte. Und die DFL meint es gut mit dem HSV. Sehr gut sogar, immerhin wurde das erste Zweitligaspiel der Vereinsgeschichte zum Auftaktspiel auf den Freitag gelegt. Am 3. August um 20.30 Uhr kommt dafür ein Stück jüngster Vergangenheit von Sportvorstand Ralf Becker ins Volksparkstadion: Holstein Kiel. Der Klub, den Becker in der letzten Saison fast zum Aufstieg in die Erste Bundesliga gemanagt hatte.

Becker: „In den nächsten Tagen wird einiges passieren“

Was für ein Finish. „Kroosartig“ war heute eines der meistgenutzten Adjektive. Und das gilt vor allem für die Tatsache, dass die WM tatsächlich angefangen hat. Für mich gestern, wo es ob des Jubeltaumels dann noch recht spät wurde. Trotzdem dominierte heute schon wieder der HSV. Um zehn Uhr stand das letzte Training in Hamburg an, ehe die Mannschaft im Anschluss daran mit dem Mannschaftsbus gen Glücksburg reiste. Dort logieren Cristian Titz und Co. im Strandhotel (s. Foto).

Die Fans sind da - jetzt ist der HSV am Zug

Die Zahlen sind eigentlich aussagekräftig genug: 5500 neue Mitgliedsanträge seit dem Abstieg und inzwischen sogar rund 25.000 verkaufte Dauerkarten machen deutlich, dass der HSV zwar in der Liga abgestiegen, bei den eigenen Anhängern aber gleichbleibend hoch im Kurs steht. Und so verwundert es auch nicht, dass trotz Nieselregens heute mehr als 1500 Fans den Weg zum ersten öffentlichen Training  der Saison 2018/2019 in den Volkspark fanden. Und sie hielten durch, warteten knapp 30 Minuten auf die Mannschaft, um sie dann unter den Gesängen der „Psyko Crew“ mit großem Applaus zu empfangen.

Die „Mission Zweite Liga“ beginnt

Trainer Christian Titz hat abgenommen. Drahtig sieht er aus. Und er hat damit nur das gemacht, was er von seinen Spielern verlangt hat: Eine optimale Vorbereitung auf die Vorbereitung. Denn zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht für den HSV eine Saison in der zweiten Bundesliga an. Ein Szenario, auf dass man sich hier bislang nur theoretisch vorbereiten kann. Und vor dem alle großen Respekt haben. Dementsprechend fit erschienen heute die ersten 23 Spieler zum Laktat- und Belastungstest. „Alle Spieler sind gesund.

Das Personalkarussell nimmt Fahrt auf

***19.05 Uhr und nur zur Info: Wie gestern bereits angekündigt, werde ich heute aus privaten Gründen keinen neuen Blog schreiben. Bis morgen!!***

Es geht zur Sache beim HSV. Personell zumindest. Nachdem gestern bereits einige Entscheidungen verkündet worden waren, legte Nicolai Müller heute Vormittag via Instagram nach. Dort teilte der gerade wieder genesene Außenstürmer mit, dass er den HSV in diesem Sommer verlassen werde. Bis zuletzt hatten viele Fans gehofft, dass der Offensivspieler doch noch mal seinen vertrag in Hamburg verlängert. Erfolglos.

Veränderungen allerorten

***UPDATE: Nicolai Mülller hat gerade via Instagram mitgeteilt, dass er den HSV verlässt. Der Angreifer wechselt somit ablösefrei. Wohin es geht, verrät Müller noch nicht. Sein Post:

 

Holtby setzt ein Zeichen

Es passiert etwas. Nicht nur Gutes. Aber bevor ich hier die angedachten Personalrochaden und politischen Machtkämpfe thematisiere, zunächst einmal zum Erfreulichen des Tages: Lewis Holtby hat einen neuen, bis 2019 laufenden Vertrag unterschrieben und seine bislang vereinbarten Bezüge von 3,4 Millionen Euro per annum drastisch gekürzt. „Für mich war schnell klar, dass ich beim HSV bleiben möchte. Die vergangenen Wochen waren hart, aber wir sind als Mannschaft und mit den Fans zu einer richtigen Einheit zusammengewachsen.

Den Weg im Blick behalten

Es passiert tatsächlich das, was man sich nur wünschen konnte. In der Stunde des größten Misserfolges bilden sich neue Allianzen, während sich bereits bestehende verfestigen. 500 neue Mitgliedsanträge sind seit dem Abstieg beim HSV eingegangen. Der Schulterschluss, der sich am Sonnabend in den Minuten der Entscheidung manifestierte, hält also an. Und auch der HSV reagierte. Mit einem Plakat, auf dem man sich einerseits beiden Anhängern für den Frust und die Trauer entschuldigte, um im nächsten Satz für die Treue zu danken. Eine gute Aktion, wie ich finde.

Letzte Chance: Wunder oder Abstieg...

Relegation zu spielen ist hart. Zwei Spiele, in denen alles passieren kann. So, wie die HSV-Fans gegen Fürth und noch mehr gegen Karlsruhe durchleiden mussten. Jeweils mit einem glücklichen Ausgang, okay. Aber der Weg dahin war schon so, dass alle gesagt haben: „Darauf können wir sehr gut verzichten.“ Und trotzdem ist man aktuell wieder in der Situation, dass man sich das wünschen muss, was man eigentlich nie wieder haben wollte: die Relegation. Ein Sieg gegen Gladbach, parallel dazu muss Köln in Wolfsburg gewinnen - es gab zweifelsfrei schon wahrscheinlichere Szenarien.

Titz bleibt HSV-Trainer - ligaunabhängig!

Ein befreundeter Bloguser sagte mir heute, ich solle es hier einmal so erklären, wie ich es ihm in einer kurzen Mail erklärt hatte. Aber ganz ehrlich: Das bringt gar nichts. Wenn hier wirklich noch welche glauben, „die Presse“ wolle dem HSV schaden und denke sich deshalb irgendwelche Dinge aus wie beispielsweise das Interesse des HSV an Rouven Schröder, dann ist es sinnlos. Zumal es eigentlich demnach sogar die gesamte Presselandschaft wäre, die dem HSV gegenüber bösartig veranlagt ist. Auch die in Mainz, um es mal genau zu nehmen... Klar, das kann man so denken – sollte man aber nicht.

„Wir müssen liefern - bis zum Schluss...“

Alle Mann sind an Bord. Mit Ausnahme von Fiete Arp, der wie erwartet am Sonnabend um 13 Uhr zum Saisonfinale mit der U19 des HSV bei Werder Bremen um den Staffelmeistertitel der Bundesliga Nord kämpfen wird. Ansonsten waren alle wider im Training dabei. Auch Kyriakos Papadopoulos und Aaron Hunt, die gestern noch individuell trainierten, werden am Sonnabend in Frankfurt zum so genannten „Halbfinale“ einsetzbar sein. Und wenn nicht alles täuscht, dürfte bei der Eintracht die identische Startelf der Vorwoche auflaufen.

Wenn alles außer Siegen nebensächlich wird...

....sollte man trotzdem Anstand bewahren. Aber dazu gleich mehr...

Der HSV hat trainingsfrei und darf einmal durchatmen. Einmal kurz, denn morgen geht es gleich mit zwei Einheiten um zehn und um 15 Uhr weiter. Vorbereitung auf das zweifelsfrei schwierige Spiel bei Eintracht Frankfurt am kommenden Sonnabend.

Die großen Entscheidungen sind fällig

Und plötzlich wird wieder diskutiert. Ist Holtby einer, der dem HSV helfen kann? Immerhin macht er es aktuell. ER trifft sogar und gilt als der verlängerte Arm des Trainers, den viele für seine neuen Methoden und Taktiken feiern. Dass Holtby zuvor dreieinhalb Jahre lang nahezu wirkungslos bis aussortiert war – vergessen. Denn bis vor kurzem hat der Linksfuß den HSV sehr viel Geld gekostet. 7,5 Millionen Euro Ablösesumme zuzüglich rund 3,5 Millionen Euro Festgehalt per annum – das macht bis Saisonende 21,5 Millionen Euro für 104 Pflichtspiele mit einem Schnitt von 1,06 Punkten.

1:0-Sieg gegen Freiburg lässt hoffen

Es ist die berühmte Situation, keine Chance mehr zu haben – und eben diese doch zu nutzen. Diese Vorform der Hoffnungslosigkeit, die im letzten Moment doch noch einmal ungeahnte Kräfte freisetzt. „Wir haben nichts mehr zu verlieren“, hatte Freiburgs Verteidiger Gulde vor dem Spiel gesagt und vielleicht gehofft, diese Form der Stimmung in sein Team zu bekommen. Allerdings haben die Freiburger sehr wohl noch was zu verlieren.

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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