Marcus Scholz

10. Mai 2018

Er galt nach der Absage von Manager Jonas Boldt (beibt in Leverkusen) als der Wunschkandidat des Aufsichtsrates: Rouven Schröder sollte zur kommenden die sportliche Leitung des HSV übernehmen. Jetzt sagte der Manager von Mainz 05 dem Aufsichtsrat des HSV ab und stellt den vor die wiederholte Problematik, wenige Tage vor Saisonende weiterhin ohne den Hauptverantwortlichen für die neue sportliche Ausrichtung zu bleiben.

Während die Fans die Mannschaft in Hamburg am Vatertag feiern (s. Video) freut man sich in Mainz, weiterhin auf Schröder, dessen Vertrag eh bis 2020 läuft, setzen zu können. Auf der vereinseigenen Homepage heißt es:

 

Rouven Schröder ist auch in der kommenden Saison Sportvorstand des 1. FSV Mainz 05. Der 42-Jährige hat ein klares Bekenntnis zu den 05ern abgegeben und damit die Spekulationen über einen vorzeitigen Ausstieg aus seinem bis zum Jahr 2020 datierten Vertrag beendet.

Schröder sagt: "Ich arbeite weiter für Mainz 05, mit vollem Einsatz und mit voller Überzeugung. Ich habe mir in den vergangenen Tagen mit dem nötigen Abstand zu unseren dramatischen Spielen im Abstiegskampf viele Gedanken gemacht über den Weg des Vereins und meine eigene Situation. In Gesprächen mit unserem Vereinsvorsitzenden Stefan Hofmann, unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Detlev Höhne und unserem Trainer Sandro Schwarz habe ich die für Mainz 05 insgesamt, aber auch für mich persönlich manchmal schwierige und vor allem sehr emotionale Saison aufgearbeitet. Mich hat nachhaltig beeindruckt, wie der gesamte Verein mit seinen Führungsgremien, den Mitarbeitern, Trainern, Spielern und den Fans in der entscheidenden Phase zusammengerückt ist und gemeinsam für den Verbleib in der Bundesliga gekämpft hat. Dieser Zusammenhalt hat wesentlich zu unserer Rettung beigetragen, er ist darüber hinaus grundsätzlich die Basis für sportlichen Erfolg in Mainz und auch meine persönliche Arbeit. Wir können und sollten aus diesen Erfahrungen Stärke ziehen für unsere gemeinsame Zukunft."

Aufsichtsratsvorsitzender Detlev Höhne sagt: "Wir haben mit Rouven Schröder in den vergangenen Tagen im Hinblick auf die vergangene Saison und die gemeinsame Zukunft sehr offene und konstruktive Gespräche geführt, in denen ich das vom Aufsichtsrat bereits in der Vergangenheit klar ausgedrückte Vertrauen in ihn und auch unseren Trainer Sandro Schwarz deutlich unterstrichen habe. Mainz 05 hat im erfolgreichen Endspurt der Bundesliga durch seine Ruhe und Besonnenheit seinen eigenen Mainzer Weg beschrieben und sich sehr positiv von manchem Konkurrenten abgehoben. Der Verein braucht nicht nur kompetente und leidenschaftliche Persönlichkeiten wie Rouven Schröder, sondern auch Kontinuität insbesondere in der sportlichen Führung."

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Marcus Scholz

Der HSV stand und steht immer im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt des Blogs Rautenperle.com ebenso wie natürlich beim Blogautor Marcus Scholz, der sich ein Leben ohne den HSV gar nicht mehr vorstellen kann. Von klein auf an vom HSV-Virus infiziert, zog es Marcus „Scholle“ Scholz nach seinem Studium der Rechtswissenschaften im Jahr 2000 zum Hamburger Abendblatt, wo er von Beginn an die Stelle des HSV-Reporters der auflagenstärksten Tageszeitung Hamburgs innehatte. In dieser Zeit erwarb sich der ehemalige Leistungsfußballer einen Namen in der deutschen Sportjournalistenbranche und ist ein gern gesehener Gast in den verschiedensten TV-Formaten.
Nach vier Jahren als verantwortlicher Blogautor des damals größten, täglichen Fußballblogs Deutschlands hat sich um Scholle herum eine große, fachkundige und diskussionsfreudige Gemeinde gebildet, die hier ihre Heimat gefunden hat. Scholle hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit seinem Co-Autor Lars Pegelow 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche für Euch beim HSV am Ball zu bleiben. Beim Training, bei den Spielen, in Interviewterminen mit den Spielern und Vereinsbossen – die Rautenperle ist immer dabei und liefert Euch exklusive Inhalte, täglich die neuesten Nachrichten sowie alle wesentlichen Entwicklungen in und um den HSV herum.
Und dabei scheuen wir uns nicht, immer bis tief auf den Grund zu tauchen und langen Atem zu beweisen. So, wie einst die berühmten Perlentaucher. Für Euch. Für uns. Für den HSV.

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